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NEWS
Arteta schäumt: "Wenn du es 13 Mal ansehen musst..."
In einem taktisch geprägten Halbfinale von Madrid gab vor allem der Schiedsrichter Anlass zur Diskussion.
Der Dienstag bot in der UEFA Champions League Spektakel, der Mittwoch hielt damit erwartungsgemäß nicht Schritt. Gesprochen werden konnte über das 1:1 zwischen Atletico Madrid und dem FC Arsenal aber genug.
Ein relativ klarer, ein strittiger Elfmeter und ein weiterer Pfiff im Strafraum, der zurückgenommen wurde: Elferszenen waren es, denen die Aufmerksamkeit gehörte.
Und wie es so ist bei strittigen Entscheidungen: Zwei Teams, zwei Ansichten.
Hand-Elfmeter für Arteta aber okay
Erst endete ein Schuss von Hugo Llorente über den Umweg des Knies an der Hand von Declan Rice, den Hand-Elfmeter nutzte Julian Alvarez zum 1:1.
In der Schlussphase geht Eberechi Eze nach Kontakt von David Hancko etwas zu theatralisch zu Boden. Eine Berührung ist da, letztlich aber doch nicht genug für Schiedsrichter Danny Makkelie, um den Elfmeter stehen zu lassen.
Es wäre die Chance auf den Siegtreffer für Arsenal gewesen, Mikel Arteta schäumte bei "TNT Sports": "Das war gegen die Regeln und ich verstehe es nicht. Ich bin aufgeregt. Da ist ein klarer Kontakt, der Schiedsrichter trifft die Entscheidung - und das kannst du doch nicht zurücknehmen, wenn du es 13 Mal ansehen musst", monierte der Trainer der "Gunners".
Dass der Hand-Elfer gegen sein Team gegeben wurde, nahm er deutlich lockerer zur Kenntnis: "So ist die Regel und die Referees sind recht konsistent damit. Daher habe ich dazu nichts zu sagen."
Am Ende konnte er aufgrund der Ausgangslage trotzdem gerade noch mit dem Ergebnis leben: "Wir sind in einer unglaublichen Ausgangslage, spielen jetzt vor unseren Fans. Wir haben viele Dinge gut gemacht, es liegt in unserer Hand."
Die erste Schwedenbombe im Halbfinale seit langer Zeit
Auf der Gegenseite konnte Torhüter Jan Oblak über die Sache mit dem nicht gegebenen Elfmeter schmunzeln: "Es ist immer eine Erleichterung, wenn ein Elfmeter zurückgenommen wird. Aber ich hätte ihn sowieso gehalten."
Das wäre auch fast mit dem ersten Strafstoß gelungen, der Slowene hatte die richtige Ecke beim Schuss von Viktor Gyökeres. "Es war einfach die Power des Schusses. Er hat ihn voll getroffen", musste Oblak einsehen.
Damit machte sich der Arsenal-Goalgetter zum ersten Schweden seit 40 Jahren, der in einem CL-Halbfinale traf - trotz eines gewissen Zlatan Ibrahimovic.
"Es wurde langsam Zeit", freute er sich bei "CANAL+". Über das persönliche Erfolgserlebnis hinausgehend musste er mit dem Ergebnis aber leben: "In der ersten Hälfte haben wir das Spiel kontrolliert, in der zweiten war Atletico besser und hat mehr Chancen kreiert."
Da stimmte dann auch Oblak zu: "Es war ein intensives Spiel, beide wollten den Sieg. Mit dem 1:1 steht in London noch viel auf dem Spiel. Wir werden nicht an die letzte Partie dort denken, die wir 0:4 verloren haben."
Klopapier für Griezmann
Emotional war die Partie aus Sicht Atleticos, weil Antoine Griezmann definitiv sein letztes CL-Spiel im Metropolitano absolvierte.
"Natürlich sind viele Emotionen im Spiel. Allein die Fans, die Aktion mit dem Klopapier war sehr schön", schien besonders die Choreografie beim Franzosen, der nächste Saison in die MLS zu Orlando wechselt, Eindruck hinterlassen zu haben.
Ein Treffer bei seiner Abschiedsvorstellung blieb ihm aber verwehrt. Und das, obwohl er den Ball beim Elfmeter schon in der Hand hatte. "Ich habe ihn einfach nur gesehen und genommen", zuckte Griezmann mit den Schultern, musste die Kugel dann aber doch Alvarez überlassen.
Das allerletzte CL-Spiel für Atletico wird es ja noch nicht gewesen sein. Zumindest das Rückspiel steht auf jeden Fall noch an.