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NEWS
Rangnick: "Ich hätte beide Elfmeter nicht gegeben"
In beiden Halbfinal-Hinspielen der UEFA Champions League sorgten strittige Hand-Elfmeter für Diskussionen. Der ÖFB-Teamchef vertritt eine klare Meinung.
Die Halbfinal-Hinspiele in der UEFA Champions League sind absolviert.
Paris Saint-Germain setzte sich in einem denkwürdigen Spiel gegen den FC Bayern München mit 5:4 durch, am Mittwoch trennten sich Atletico Madrid und der FC Arsenal 1:1.
Beide Duelle birgen noch jede Menge Spannung, strittige Situationen sorgten allerdings bereits für Diskussionen.
"0,0 Prozent absichtliches Handspiel"
Besonders die ohnehin schon umstrittene Handspiel-Regel rückte wieder in den Fokus. Sowohl in Paris als auch in Madrid wurden Elfmeter gegeben, nachdem der Ball vom Bein des Spielers an dessen Hand geprallt ist.
ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick vertritt bei CANAL+ eine klare Meinung: "Ich hätte beide Elfmeter nicht gegeben, weil es zu 0,0 Prozent ein absichtliches Handspiel ist. Der Ball prallt vom Bein ab, die Hand ist 15 Zentimeter daneben."
Auch CANAL+-Expertenkollege Georg Teigl zeigt Unverständnis: "Man muss den Elfmeter nicht geben, aber es blickt eh niemand mehr durch, was die Voraussetzungen sind."
Einzig Johnny Ertl sieht einen gerechtfertigten Strafstoß: "Die Verbreiterung des Körpers ist gegeben."
Leistungsgerechtes 1:1
Dass das 1:1 in Madrid leistungsgerecht ist, darüber ist sich das Experten-Trio einig.
"Der Spielverlauf hat es so hergegeben", meint Ertl. "In der zweiten Halbzeit ist Atletico mit viel Wucht und Elan herausgekommen, das Publikum hat die Mannschaft getragen."
Rangnick sagt: "Man hatte das Gefühl, dass Atletico eher das 2:1 schießt, der zurückgenommene Elfmeter hat etwas Luft rausgelassen."
Für das Rückspiel werden Arsenal aufgrund des Heimvorteils die etwas besseren Chancen auf den Final-Einzug zugerechnet.