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Mercedes-Auto am Limit gebaut
Der Mercedes-Teamchef hatte das Unheil angesichts der ungewohnt hohen Temperaturen von bis 35 Grad Luft- und 50 Grad Streckentemperatur irgendwie kommen sehen. "Wir wussten, dass es schwierig werden wird. Und genauso ist es dann auch gekommen."
Der Grund für die Hitze-Empfindlichkeit der W10-Boliden ist, dass man die Autos aerodynamisch so kompakt wie möglich gebaut hat und jede Änderung an der Karosserie die Performance verschlechtert.
"Wir konnten uns in Spielberg nicht verteidigen, geschweige denn attackieren. Wir mussten 400 Meter ohne Gas cruisen, um das Auto zu kühlen", erklärt der Wiener, wie krass der Nachteil im Rennen gewesen war. "Insgesamt war das also die totale Schadensbegrenzung. Wir konnten nur durch die Gegend rollen und nicht Rennen fahren."
Schlecht für Mercedes, gut für die Formel 1
Für Mercedes sei das also kein guter Tag gewesen, dafür aber ein hervorragender für die Formel 1, gibt sich Wolff dann doch aber auch als guter Verlierer, obwohl es bis zur Bekanntgabe des Endergebnisses wieder unwürdig lange dauert. "Es war super, den Jungen zuzuschauen, wie sie vorne um die Wette fahren", verweist er auf das mitreißende Rad-an-Rad-Duell zwischen den beiden 21-jährigen Heißspornen Charles Leclerc im Ferrari und Red-Bull-Pilot Max Verstappen.