Janko und Herzog auch während WM vereint
Auf den wöchentlichen Pflichttermin müssen die Fans von "HERZERL mit JANKO" auch während der Weltmeisterschaft nicht verzichten.
Andreas Herzog und Marc Janko haben gleich zu Beginn der 14. Folge von "HERZERL mit JANKO" eine Bombe platzen lassen.
Wie die ehemaligen Nationalteam-Spieler in ihrem gemeinsamen Podcast verkünden, verabschiedet man sich nicht in die Sommerpause, sondern wird auch vor Ort Folgen aufzeichnen.
Obwohl die beiden für unterschiedliche Sender als Experten im Einsatz sein werden - Herzog für den ORF, Janko für ServusTV - lässt es sich das Duo nicht nehmen, auch während der Weltmeisterschaft Podcasts aufzunehmen.
"Wir beide, können wir verkünden, werden bei der WM vor Ort sein. [...] Wir sind sogar im gleichen Hotel - da haben wir uns gedacht: Machen wir den Podcast doch weiter", erklärt Janko. So wird es jeweils vor und nach einer Österreich-Partie eine Folge geben.
Herzog und Janko über Aufreger: "Klare Rote Karte"
Geredet haben die zwei Ex-Profis aber auch über aktuelle Themen: Einmal mehr ist dabei auch der VAR im Mittelpunkt gestanden.
Besonders das grobe Foul von Fabian Wohlmuth gegen Ramiz Harakate beim knappen 1:0-Sieg des WAC über den GAK sehen die beiden Experten anders als im VAR-Rückblick zusammengefasst.
Rotfoul an Harakate? - VAR-Rückblick bewertet die Szene >>>
"Durch das mit der Schulter voll gegen den Kopf - da bin ich nicht ganz beim VAR. Da hätte ich eine dunklere Karte gezogen", sagt Herzog zu dem Aufreger, bei dem sich der GAK-Angreifer eine leichte Gehirnerschütterung sowie eine Schulterprellung zugezogen hat.
Janko denkt dabei auch an den Abstiegskampf des GAK: "Für mich ganz klar Rote Karte. Harakate ist dann mit einer Gehirnerschütterung ausgefallen. Ist jetzt auch fraglich für die kommenden Spiele - möglicherweise für den GAK auch mitentscheidend für die Meisterschaft."
Janko über Schiedsrichter-Entscheidungen: "Es ist nur mehr elendig"
Kritik hagelt es auch bei der Situation des vermeintlichen Führungstreffers der SV Ried bei der WSG Tirol: Auch hier wird im VAR-Rückblick die Entscheidung, den Treffer zurückzunehmen, als korrekt betitelt, da Peter Kiedl "zu spät" in den Zweikampf mit WSG-Keeper Stejskal kommt.
"Wenn wir bei jeder leichten Berührung Elfmeter oder Foul an einen Torhüter geben, dann brauchen wir uns nicht wundern, wenn wir in drei Jahren international noch schlechter sind. Dann können wir mit Samthandschuhen spielen. Wenn ich das sehe, was da teilweise gepfiffen wird - das ist alles viel zu soft", erklärt Herzog.
Janko geht in seiner Kritik sogar noch einen Schritt weiter: "Die Schiedsrichter suchen mittlerweile nur noch nach Berührungen, werten das als Foul und sehen das als so schwerwiegendes Eingreifen in die Abwehraktion des Torhüters, dass du das Tor zurücknimmst - das ist ja unglaublich."
Dem ehemaligen Stürmer "fehlt hinten und vorne die Linie. Es kennt sich keiner mehr aus, was ist erlaubt, was ist nicht erlaubt. Es traut sich keiner mehr irgendwen berühren, weil jede Berührung mittlerweile abgepfiffen wird. Es ist nur mehr elendig."
Neben dem "VARum" sprechen die beiden Ex-Teamspieler auch noch über die Halbfinal-Hinspiele der UEFA Champions League und das ÖFB-Cup-Finale zwischen dem SCR Altach und dem LASK.