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Alles auf Pressing? So könnte Rangnick aufstellen

Wen lässt der ÖFB-Teamchef gegen Weltmeister Argentinien auflaufen? Es gibt gute Argumente für einige Spieler.

Alles auf Pressing? So könnte Rangnick aufstellen Foto: © GEPA

Ralf Rangnick hat alle Möglichkeiten.

Für das Spiel gegen Argentinien (Mo., ab 19 Uhr im LIVE-Ticker und in der LIVE-Watchparty) stehen dem ÖFB-Teamchef alle Spieler zur Verfügung.

Auch Stefan Posch ist nach seinem Kieferbruch mit einer Spezialschiene einsatzbereit.

Die große Frage: Wie wird Rangnick das ÖFB-Team gegen den amtierenden Weltmeister aufstellen?

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Posch ist fit und macht Sinn

Dass im Tor abermals Alexander Schlager beginnt, steht außer Frage.

Auch die Außenverteidiger-Positionen werden aller Voraussicht nach wie gegen Jordanien besetzt sein – Phillipp Mwene auf der linken, Stefan Posch auf der rechten Seite. An Letzterem schätzt das ÖFB-Trainerteam vor allem dessen Zweikampfstärke, das wird gegen die Nummer eins der Weltrangliste wichtig.

Freilich gäbe es die Option, Konrad Laimer in die Viererkette zurückzuziehen, um ihn als Linksverteidiger zu bringen, wo er es öfter mit Lionel Messi zu tun bekommen würde, doch Laimer wird wohl eine andere Aufgabe zugedacht. Mehr dazu später.

Alaba nur auf der Bank?

In den Innenverteidigung ist die Besetzung ziemlich offen. Kevin Danso hat sich nach seiner Einwechslung gegen Jordanien über ein Extralob des Trainers freuen dürfen – wie auch schon im letzten Testspiel gegen Tunesien.

Die Chancen stehen für den Tottenham-Profi gut, diesmal in der Startelf zu stehen.

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Wird Alaba geschont?
Foto: ©IMAGO / EPA

Gut möglich, dass David Alaba stattdessen auf der Bank bleibt. Der Superstar hatte im Spiel gegen Jordanien wieder mit muskulären Problemen zu kämpfen.

Es ist durchaus denkbar, dass Rangnick im "Bonusspiel" gegen Argentinien kein Risiko eingeht und seinen Kapitän für die objektiv wichtigeren Spiele, die da noch kommen mögen, schont.

Friedl in die Startelf?

Dann bleibt die Frage, wie viel Wert der Teamchef diesmal darauf legt, einen Linksfuß als linken Innenverteidiger aufzubieten – die logische Alternative zu Alaba ist Marco Friedl, der bei seinen letzten Testspiel-Einsätzen überzeugen konnte.

Genauso gut ist das Duo Danso/Lienhart, bei dem Philipp Lienhart den Part des Spielaufbaus übernimmt, denkbar.

Pressing-Maschinen im Zentrum

Ein Schlüssel zu einer potenziellen Überraschung ist zweifellos das zentrale Mittelfeld. Da sind die Taktgeber des argentinischen Teams zu finden, da kombinieren sie sich in die Offensive.

Das ÖFB-Team will Rodrigo De Paul, Enzo Fernandez und Alexis Mac Allister das Leben mit aggressivem Pressing schwer machen, dem Trio keinerlei Räume bieten und bei Zuspielen auf Messi die Überzahl rund um den Weltstar herstellen.

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Es braucht also laufstarke, kampfkräftige Kicker, denen Pressingfußball im Blut liegt. Also werden Xaver Schlager und Nicolas Seiwald im defensiven Zentrum spielen und Konrad Laimer als Pferdelunge auf der Zehn den Pressingauslöser geben.

Marcel Sabitzer spielt in seinem 100. Länderspiel den linken Zehner, Romano Schmid wohl den rechten Zehner.

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Gregoritsch, dann Arnautovic?

Bleibt noch die Stürmerfrage. Natürlich hat sich Marko Arnautovic mit seiner guten Vorstellung in der zweiten Hälfte gegen Jordanien empfohlen.

Dass der Altstar genug Luft hat, um mehr als eine Halbzeit lang voll zu marschieren, ist aber eher unwahrscheinlich.

Dementsprechend würde es Sinn machen, setze Österreich zu Beginn mit Michael Gregoritsch auf jenen Kicker, der sich im Pressingsystem am wohlsten fühlt.

Mit Paul Wanner, Carney Chukwuemeka, dem konterstarken Patrick Wimmer und eben Arnautovic sowie Sasa Kalajdzic bleiben genügend Alternativen auf der Bank, um während der Partie für frischen Wind zu sorgen.

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