"100 Länderspiele bedeuten, dass man über viele Jahre konstant auf hohem Niveau spielen muss."
13 Jahre, zwei Wochen und 3 Tage später wird Sabitzer zum 100. Mal für das ÖFB-Team auflaufen.
"Das ist schon etwas sehr Besonderes. Als Kind hat man Ziele und Träume. Manche erreicht man relativ schnell, aber 100 Länderspiele bedeuten, dass man über viele Jahre konstant auf hohem Niveau spielen muss. Man braucht Leistung, Gesundheit und Trainer, die auf einen setzen", weiß der Mittelfeldspieler.
Der erste Red-Bull-Kicker im 100er-Klub
Nach Andreas Herzog, Aleksandar Dragovic, Marko Arnautovic und David Alaba steigt der 32-Jährige als fünfter Kicker in den elitären 100er-Klub auf. Als erster Nicht-Wiener.
Und noch etwas unterscheidet ihn von den anderen: Sabitzer ist der erste Red-Bull-Fußballer, dem dieses Kunststück gelingt.
Mehr als nur ein "Presser"
In sieben Saisonen bei Salzburg und Leipzig hat er den Rangnick'schen Spielstil verinnerlicht. Pressing ist Teil seiner DNA geworden, würde der Teamchef sagen.
Doch Sabitzer ist nicht nur eine Anlauf-Maschine, sondern ein exzellenter Fußballer obendrein. Deshalb konnte er auch außerhalb der Welt von Red Bull reüssieren – beim FC Bayern, bei Manchester United, bei Borussia Dortmund.
Der kleine Junge wurde zum Führungsspieler
"Am Anfang, als er gekommen ist, war er mein kleiner Junge. Jetzt ist er auch schon älter. Wir haben eine Top-Beziehung, auch außerhalb des Platzes. Wir wissen alle, wie wichtig er für uns ist", sagt Marko Arnautovic über ihn.
Längst ist Sabitzer fixer Bestandteil der Führungsriege des ÖFB-Teams.
Während Arnautovics Zeit im A-Team nach der WM beendet sein dürfte und auch David Alaba wohl nicht mehr allzu lange dabei sein wird, ist Sabitzers Abgang von der großen Bühne noch lange nicht absehbar.
"Die Geschichte ist noch nicht zu Ende geschrieben", sagt er.
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