Endstand
1:2
0:1 , 1:1
NEWS

Wimmer scherzt nach Sieg: "Breche mir fast das Sprunggelenk"

Beim VfL Wolfsburg konnte man nach dem Sieg gegen Union wieder lachen. Gleichzeitig richten die Wölfe den Fokus prompt auf die letzten vier Saisonspiele.

Wimmer scherzt nach Sieg: "Breche mir fast das Sprunggelenk" Foto: © GETTY

Dieser Sieg war wichtig für den VfL Wolfsburg, enorm wichtig.

"Heute hat jeder gesehen, dass sich die Mannschaft bei weitem noch nicht aufgegeben hat und alles versuchen wird, um den drohenden Abstieg abzuwenden", sagte VfL-Trainer Dieter Hecking nach dem 2:1-Sieg beim 1. FC Union Berlin.

Es war der erste volle Erfolg nach zuletzt zwölf Ligaspielen ohne "Dreier". Da St. Pauli am Freitag gegen Köln spät den Ausgleich kassierte (Spielbericht >>>), fehlen dem Vorletzten Wolfsburg nun lediglich zwei Zähler auf den Relegationsplatz.

Pure Erleichterung

"Der Sieg ist brutal erleichternd. Es ist so viel Last heute abgefallen", freute sich ein emotional aufgewühlter Maximilian Arnold. Am "Sky"-Mikrofon war der Kapitän, der am Samstag sein 400. Bundesliga-Spiel für Wolfsburg absolvierte, den Tränen nah.

Den Weg zum VfL-Sieg in Berlin ebnete ÖFB-Teamspieler Patrick Wimmer mit einem frühen und besonders sehenswerten Treffer. Der 24-Jährige preschte in der Mitte durch und traf per Außenrist zum 1:0. Es war das vierte Ligator für den Niederösterreicher, der gegen Union in der 71. Minute ausgetauscht wurde.

"Ich probiere den ja öfters im Training und treffe den Ball eigentlich nie, sondern haue immer in den Boden rein und breche mir fast das Sprunggelenk", scherzte Wimmer nach dem Spiel.

Man merkt: Nach dem Sieg fiel eine Menge Druck von den Schultern. Wimmer: "Die letzten Wochen waren nicht die schlechtesten, aber wir haben uns einfach nicht belohnt. Darum hat man nach dem Schlusspfiff an den Emotionen gesehen, dass das heute wichtig war. Ich glaube, heute kann jeder mit einem guten Gefühl nachhause fahren."

Entscheidungsspiel gegen St. Pauli?

Nun warten vier "Endspiele" auf den VfL, wie es Arnold formuliert. "Wir müssen diesen Drive mitnehmen und Gas geben."

Das Restprogramm der Wölfe: Gladbach (h), Freiburg (a), Bayern (h) und am letzten Spieltag St. Pauli (a).

Kommentare