ÖFB-Kicker könnte deutschen Krisenklub im Sommer verlassen
Beim "Werksklub" soll im Sommer im Fall eines Abstiegs ein großer Umbruch bevorstehen.
Der VfL Wolfsburg befindet sich weiter tief in der Krise. Trotz des 2:1-Siegs am Wochenende gegen Union Berlin stehen die "Wölfe" als 17. weiter auf einem Abstiegsplatz.
Auf St. Pauli, die aktuell auf dem Relegationsplatz liegen, fehlen zwei Punkte, auf den ersten Nichtabstiegsplatz bereits sieben Punkte.
Trotz der Unsicherheit über die sportliche Zukunft arbeiten die Wolfsburger Verantwortlichen bereits intensiv am Kader für die kommenden Saison.
Wimmer ein Verkaufskandidat
Laut einem Bericht der "Sport Bild" planen die Wolfsburger sogar zwei Kader. Vor allem im Falle eines Abstiegs soll demnach ein großer Umbruch bevorstehen.
Dabei sollen die wertvollsten Spieler großteils verkauft werden, um genügend Kapital für einen Neuanfang zu haben. Die Kandidaten hierfür sind unter anderem Mohamed Amoura, Konstantinos Koulierakis und Kamil Grabara.
Ein weiterer Verkaufskandidat ist ÖFB-Legionär Patrick Wimmer. Der Niederösterreicher wurde bereits im Winter mit mehreren Klubs aus England und Italien in Verbindung gebracht.
Wimmer scherzt nach Sieg: "Breche mir fast das Sprunggelenk" >>>
Füllkrug und Tabakovic im Visier
Mit den Verkäufen will der VW-Klub im Idealfall bis zu 100 Millionen Euro einnehmen. Damit soll der Kader so verstärkt werden, dass der sofortige Wiederaufstieg gelingen sollte.
Dabei soll man sich vor allem bei Hertha BSC bedienen wollen. Die "Wölfe" sollen demnach ein Auge auf Torhüter Tjark Ernst, Verteidiger Linus Gechter und Offensivspieler Fabian Reese geworfen haben.
Auch in der Sturmspitze könnte sich der "Werksklub" verstärken. So sollen die zwei erfahrenen Angreifer Niclas Füllkrug und Haris Tabakovic ganz oben auf der Wunschliste stehen.