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Wimmer: "Da gibt's ein Verbot für meinen Berater"

Patrick Wimmer kiefelt am Abstieg des VfL Wolfsburg. Doch wie geht es mit ihm persönlich weiter? LAOLA1 hat nachgefragt:

Wimmer: "Da gibt's ein Verbot für meinen Berater" Foto: © IMAGO / Beautiful Sports

Patrick Wimmer hat harte Wochen hinter sich.

Am 9. Mai verletzte sich der Niederösterreicher bei der Niederlage gegen den FC Bayern am Oberschenkel und musste tatenlos zusehen, wie sein VfL Wolfsburg in weiterer Folge den Abstieg in die 2. Liga nicht verhindern konnte.

"Das ist als Fußballer das Schlimmste"

"Ich war nur Zuschauer. Das ist als Fußballer das Schlimmste, das passieren kann. Du kannst dem Team nicht helfen", ärgert sich der Mittelfeldspieler.

Und danach ging alles sehr schnell. Verlorenes Relegations-Rückspiel gegen Paderborn am Montag, Abschied vom Klub am Dienstag, ÖFB-Treffpunkt am Mittwoch.

Es ging alles so schnell

Der 24-Jährige stöhnt: "Ich kann es noch immer nicht ganz verkraften, das ist alles so schnell gegangen. Gestern war noch das Abschluss-Essen in Wolfsburg, dann bin ich nach Wien. So richtig realisiert habe ich das noch gar nicht."

"Ich habe absolut nicht damit gerechnet, dass wir runtergehen."

Urlaub? Fehlanzeige. Stattdessen geht es nun direkt mit der WM-Vorbereitung weiter. Wimmer sieht es positiv: "Ich bin im Flow, hab durchgehend trainiert."

Und auch der Oberschenkel macht nicht mehr wirklich Probleme: "Das Relegations-Rückspiel wäre schon fast möglich gewesen. Spätestens, wenn es nach Amerika geht, sollte ich wieder voll fit sein."

Wie geht es weiter?

Mit dem Abstieg scheint auch sein Abschied aus Wolfsburg besiegelt. Der Ex-Austrianer kam im Sommer 2022 aus Bielefeld, ein Jahr läuft sein Vertrag in der VW-Stadt zwar noch, doch ein Verbleib käme einer Sensation gleich.

Schon im vergangenen Sommer stand er vor dem Absprung, Wolfsburg lehnte aber Angebote von Juventus, West Ham und Brighton ab. 25 bis 30 Millionen Euro wären für die Deutschen an Ablöse zu verdienen gewesen.

"Nichts Spannendes dabei"

Über seine Klub-Zukunft will Wimmer aktuell aber nicht nachdenken: "Ich habe absolut nicht damit gerechnet, dass wir runtergehen. Ich habe mir überhaupt keine Gedanken gemacht."

Während der Fahrt von Wolfsburg nach Wien habe er mit seinem Berater gesprochen, aber: "Es ist nichts Spannendes dabei, was ich jetzt schon plane. Ich habe meinem Berater auch gesagt, dass für mich voll die WM im Fokus steht."

Kontaktverbot für den Berater?

Also Kontaktverbot für den Berater bis die WM vorbei ist?

Wimmer lacht: "Kontaktverbot gibt es nicht, wir werden uns schon hören. Über Transfers oder einen Verbleib in Wolfsburg will ich während der WM nichts wissen. Da gibt es ein Verbot, damit braucht er mir nicht kommen. Aber sonst darf er sich schon bei mir melden."

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