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Klaebo bricht 46 Jahre alten Olympia-Rekord

Johannes Hoesflot Klaebo gewinnt auch den abschließenden 50 km Massenstart der Langläufer und holt damit als erster Athlet überhaupt sechs Goldmedaillen bei denselben Olympischen Winterspielen.

Klaebo bricht 46 Jahre alten Olympia-Rekord Foto: © GETTY

Johannes Hoesflot Klaebo ist der unumstrittene König der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo!

Der norwegische Langlauf-Star gewinnt am Samstag seine sechste Goldmedaille bei den Spielen 2026 - und stellt damit einen neuen Rekord auf.

Noch nie gewann ein Athlet bei denselben Olympischen Winterspielen mehr Goldmedaillen. Bislang war US-Eisschnellläufer Eric Heiden mit fünf Olympiasiegen 1980 Rekordhalter.

Klaebo führt norwegischen Dreifachsieg an

Klaebo wird seiner Favoritenrolle am Samstag gerecht und gewinnt auch die sechste von sechs Langlauf-Entscheidungen bei den Männern. Der 29-Jährige führt im 50-Kilometer-Massenstart sogar einen norwegischen Dreifachsieg an.

Klaebo geht mit seinem Landsmann Martin Loewstroem Nyenget in den letzten Anstieg, kann sich jedoch absetzen und gewinnt am Ende 8,9 Sekunden vor seinem Teamkollegen.

Dahinter sichert sich Emil Iversen mit einem Rückstand von 30,7 Sekunden Bronze.

Der beste Nicht-Norweger wird der Franzose Theo Schely als Vierter. Er ist bereits 2:59,7 Minuten zurück.

Österreicher war am Samstag keiner am Start.

"Er ist eine Maschine!"

"Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden. Nach der WM im Vorjahr wussten wir, dass es möglich ist. Es jetzt wieder zu schaffen, ist unglaublich", erinnert Klaebo an die Welt-Titelkämpfe in Trondheim, wo er als erster Athlet der WM-Historie alle sechs Bewerbe gewann.

"Ich fühle mich mental in einer besseren Verfassung als letztes Jahr, jetzt habe ich viel mehr Spaß auf der Strecke. Obwohl ich auch nervös war vor einigen Rennen, hat es sich immer gut angefühlt, jedes Mal rauszugehen und um die Medaillen zu laufen."

Nyenget, der Klaebo auf den letzten Metern nichts mehr entgegenzusetzen hatte, bleibt nur, den Hut zu ziehen. "Ich glaube langsam, er ist wirklich eine Maschine", meint der 33-Jährige, der seine Karriere fortsetzen wird, weitere Olympische Spiele aber ausschließt. Das möglicherweise letzte Rennen war es gar für Iversen, der über einen seiner größten Erfolge jubeln darf.

Klaebo wird hingegen weiter an seinem Denkmal basteln. Mit nunmehr elf Goldenen bei den Spielen in Pyeongchang 2018 (3), Peking 2022 (2) und Mailand/Cortina ist er einsame Spitze. Seine in dieser Wertung bis dahin führenden Landsleute Marit Björgen, Ole Einar Björndalen und Björn Dählie hatte er bereits am vergangenen Sonntag mit Gold Nummer neun überholt.

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