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Verstappen strahlt: "Endlich wieder das Gefühl, siegen zu können"

Über Updates hat sich Red Bull Racing wieder an die Spitze herangetastet! Da hätte es beim Lieblingsrennen beinahe für den nächsten Coup gereicht.

Verstappen strahlt: "Endlich wieder das Gefühl, siegen zu können" Foto: © IMAGO / ANP

Red Bull Racing und Max Verstappen sind auf einmal wieder da!

Im bisherigen Saisonverlauf war nur ein dritter Rang vorzuweisen, auch der Qualifying-Crash und der fünfte Startplatz ließen nicht zu viel erhoffen - und dann fehlte deutlich weniger auf den bereits sechsten Sieg am Red Bull Ring, als zu erwarten war.

1,6 Sekunden waren es im Endeffekt - und wäre der Grand Prix von Österreich noch drei, vier Runden länger gegangen, wäre der erste Sieg im neuen Reglement Realität geworden. Rennbericht >>>

Strategie und Zweikampf haben gekostet

Zwar war es auch eine leichte Fehleinschätzung in der Strategie gegenüber Mercedes, die diese Sekunden kosteten. Aber im Gesamteindruck des Rennens dürfen sich die "Bullen" und insbesondere der Niederländer zufrieden auf die Schultern klopfen.

"Was richtig zufriedenstellend war: Dass ich zum ersten Mal wieder das Gefühl hatte, um den Sieg kämpfen zu können", war Verstappen für ein Rennen, das er nicht ganz oben beendete, sehr gelöst.

Etwas Zeit kostete auch der unterhaltsame Zweikampf mit Lewis Hamilton auf der Strecke: "Das war cool, aber hat natürlich gekostet."

Anna Gasser, Hirscher & Co. - Promis beim Österreich-GP

Auto hatte noch Luft nach oben

Dass das umfangreiche Update am Auto zwar viel Pace bringt, aber noch schwer zu verstehen ist, zeigte auch das Verhalten des RB22 im Rennverlauf: "Aus irgendeinem Grund hat sich das Heck ab dem zweiten Stint seltsam angefühlt. Das müssen wir verstehen lernen", zeigte sich der Vierfach-Weltmeister gewohnt ehrgeizig.

"Trotzdem war es tolle Arbeit vom Team, wieder so nah an einen Sieg zu kommen. Sie haben hart daran gearbeitet, diese Upgrades ans Auto zu bringen, und ich hab mich endlich wieder konkurrenzfähig gefühlt. Dass ich endlich wieder pushen konnte, war das Beste an diesem Wochenende."

Auch eine Warnung an die Konkurrenz: Dass in einem Rennen, in dem der Red Bull mit einem Sprung wieder innerhalb von zwei Sekunden eines Sieges kam, so viel noch nicht optimal lief: "Für uns war das definitiv schon ein großer Schritt nach vorne", wollte Verstappen mit den Ansprüchen auch nicht übertreiben.

Silverstone wird schwieriger

Wie nachhaltig dieser Aufschwung sein kann? Zumindest für Silverstone in einer Woche lässt der Niederländer Vorsicht walten.

"Ich liebe die Strecke, aber ich habe ein paar Runden am Simulator gemacht und habe zu lachen begonnen. Es hat sich mit den neuen Autos wie ein anderer Kurs angefühlt. Du hast die ganze Runde über kaum Batterie, weil es fast nur lange Geraden und schnelle Kurven gibt", kündigte Verstappen an.

Darum stellte er sich nach dem fast schon traditionell guten Ergebnis beim "halben Heimrennen" wieder auf eine zähe Angelegenheit ein.

Nichtsdestotrotz: Es ist ja gerade einmal ein Drittel der Saison 2026 gefahren. Red Bull Racing und Verstappen werden noch öfter einen Faktor darstellen als erwartet.

Der WM-Stand der Formel 1>>>

Ein Teil des Zweikampfs mit Lewis Hamilton im VIDEO:

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