"Was den WM-Traum mit dem DFB-Team angeht ... Der ist für mich leider vorbei", verkündete der Bayern-Spieler am 22. April schweren Herzens via Instagram.
Ein Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel bremst den 30-jährigen Deutschen in der entscheidenden Phase der Saison aus.
Sehr bitter für ihn, denn mit zehn Toren und elf Assists in bewerbsübergreifend 37 Pflichtspielen spielte er eine Top-Saison für den FC Bayern und hätte auch in Julian Nagelsmanns Kaderplänen bestimmt eine große Rolle gespielt.
Hugo Ekitiké (Frankreich)
Der Liverpool-Stürmer hat sich im Rückspiel des UEFA-Champions-League-Viertelfinales gegen PSG einen Achillessehnenriss im rechten Bein zugezogen.
"Diese Verletzung ist ein herber Schlag für ihn, aber auch für die französische Nationalmannschaft", sagte Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps, der zuletzt stark auf den 23-jährigen Stürmer setzte.
Ekitiké wechselte im Sommer 2025 für rund 95 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt zu den "Reds" und war mit 17 Toren sowie sechs Assists einer der hellsten Lichtblicke der "Reds" in dieser Saison.
Rodrygo (Brasilien)
Nach einem schwierigen Herbst wurde Rodrygo bereits für die Länderspiele im November nicht für den Brasilien-Kader nominiert.
Dass er auch im Sommer nicht in Carlo Ancelottis WM-Kader aufscheinen wird, steht seit Anfang März fest. Der 25-jährige Angreifer von Real Madrid zog sich im Ligaspiel gegen Getafe einen Kreuzbandriss im rechten Knie sowie einen Riss des Außenmeniskus zu und wird daher die WM in den USA, Kanada und Mexiko definitiv verpassen.
Luis Malagon (Mexiko)
WM-Co-Gastgeber Mexiko muss bei der WM auf Stammtorhüter Luis Malagon verzichten.
Der 29-jährige Keeper von CF America zog sich im Achtelfinale des CONCACAF Champions Cups gegen Philadelphia Union einen Riss der Achillessehne zu.
Bei den Testspielen im März stand Raul Rangel im Tor und hielt seinen Kasten gegen Portugal sauber, gegen Belgien kassierte er beim 1:1-Remis ein Tor von Dodi Lukebakio.
Durch Malagons Verletzung plötzlich auch wieder im Rennen um einen WM-Kader-Platz: Urgestein Guillermo Ochoa.
Joaquin Panichelli (Argentinien)
Statt eines möglichen WM-Einsatzes gegen Österreich muss Joaquin Panichelli im Sommer einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie auskurieren.
Diesen zog sich der 23-jährige Stürmer Ende März zu. Zu diesem Zeitpunkt war der Argentinier mit 16 Toren Führender der Torschützenliste in der französischen Ligue 1.
Erst im November 2025 feierte der Stürmer von Straßburg sein Debüt in der argentinischen Nationalmannschaft. Mit Julian Alvarez und Lautaro Martinez kann der Titelverteidiger den Ausfall aber wohl gut kompensieren.
Samu Aghehowa (Spanien)
Der Stürmer des FC Porto hätte eine der Entdeckungen der WM werden können. In der portugiesischen Liga erzielte der 21-Jährige in dieser Saison 13 Tore in 20 Spielen.
Zahlreiche Topklubs sollen den jungen Spanier auf den Zettel haben, allerdings bremst ihn ein Riss des vorderen Kreuzbands im rechten Knie aus.
Schade, denn in Spaniens Kader hätte der 1,93 Meter große Stürmer durchaus Berücksichtigung finden können. Vier Länderspiele durfte er seit November 2024 bereits absolvieren.