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ÖFB vor 3.000 Fans: Ein mutiger Sänger und spannende Fans

Das ÖFB-Team bestreitet sein erstes Training in Santa Barbara vor vielen Zuschauern. Eine Band steht im Mittelpunkt.

ÖFB vor 3.000 Fans: Ein mutiger Sänger und spannende Fans Foto: © GEPA

Die "Gaucho Pep Band" war neben den ÖFB-Kickern der Hauptdarsteller des Vormittags an der University of California Santa Barbara.

Die Uni-Musikanten hatten "I am from Austria" im Repertoire. "Richtig cool! Die werde ich dann auch filmen, das hat einen ganz speziellen Flair", freute sich ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel.

Rund 3.000 Fans waren zum öffentlichen Training gekommen, um David Alaba und Co. im Harder Stadium der Universität auf die Beine zu schauen.

Dass die Uni-Teams auf den Spitznamen "Gauchos" hören, hat angesichts der bevorstehenden Aufgabe in der Gruppenphase seinen Charme.

Ein Videoanalyst muss singen

Charme hatte auch die Darbietung von Michael Brownlow. Der neue Videoanalyst der Nationalmannschaft durfte sein Einstandslied zum Gaudium der Mannschaft mit Mikro am Feld singen.

Die Band begleitete ihn zu "I am from Austria", die anwesenden US-Amerikaner klatschten höflich Beifall. Eine Mutprobe der besonderen Art – das Singen, nicht das Zuhören.

Öffentliche Trainings des Nationalteams in Österreich sind in der Regel mit vielen, kreischenden Kindern verbunden. Es folgt ein Selfie-Overload und Autogrammeschreiben bis zur Sehnenscheidenentzündung.

Ein diverses Publikum

Diesmal war das Publikum wesentlich diverser. Vor allem das Interesse am Fußball betreffend. Trikots von Brasilien, Mexiko, Arsenal, Manchester United, Bayern München, Real Madrid, Tottenham und Borussia Dortmund wiesen zumindest darauf hin, dass einige Anwesende mit Soccer grundsätzlich etwas anfangen können.

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Ein österreichisches Au-Pair-Mädchen nutzt die Gunst der Stunde
Foto: ©GEPA

Auf den österreichischen Lieblingsspieler angesprochen, war der Wissensstand bei den meisten dann schon eher dürftig.

Bernhard Neuhold, Geschäftsführer der ÖFB Wirtschaftsbetriebe GmbH, grinst auf diesen Fakt angesprochen: "Das wird sich nach dem Turnier ändern."

Ein Dank an die Community

Er erklärt: "Wir haben das öffentliche Training bewusst gleich am ersten Tag gemacht, weil wir der Community Danke sagen wollen. Wir haben hier in den letzten Wochen und Monaten viel Unterstützung erfahren. Wir sind total herzlich aufgenommen worden."

Für jeden Fan gab es ein Turnsackerl inklusive eines Fotos des gesamten Kaders.

Die Oma aus Wels

Einige werden sich darüber besonders gefreut haben. Etwa jene Mutter und ihr Sohn, die beide im ÖFB-Trikot erschienen waren. "Meine Mama wurde in Wels geboren. Wir haben noch viel Verwandtschaft dort. Ich kann es kaum erwarten, ihnen die Fotos zu schicken", sagt die Mutter.

Ihr Sohn nennt David Alaba als Lieblingsspieler und weist darauf hin, dass in seinem Panini-Album nur noch ein Österreicher fehlt – "the goalkeeper".

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Tottenham-Fans lieben Kevin Danso
Foto: ©GEPA

Leo wiederum hat sein ÖFB-Trikot in Leipzig bei der EURO 2024 gekauft, beim Spiel zwischen Österreich und der Türkei.

Das beste Spiel des Turniers

Er hat die Partie wesentlich positiver in Erinnerung als jeder Österreicher: "Es war das beste Spiel des Turniers!" Auch er mag Alaba am liebsten.

Der trainiert an diesem Nachmittag, ebenso wie Patrick Wimmer und Xaver Schlager, aber nur individuell.

Zum Autogrammeschreiben und Selfies schießen ist er dann aber mittendrin. Und die "Gaucho Pep Band" packt langsam ihre Instrumente zusammen.

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