Chukwuemeka nennt Hauptgrund für ÖFB-Wechsel
Bei seiner Entscheidung für einen Nationenwechsel war Ralf Rangnick nicht der ausschlaggebende Faktor.
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Mit seinem Premierentreffer im ersten Spiel für das ÖFB-Team hat Carney Chukwuemeka einen Einstand nach Maß gefeiert.
Im "Sky"-Interview hat er sich nun ausführlich zu den Gründen für den Nationenwechsel geäußert. Dabei war weniger Teamchef Ralf Rangnick der entscheidende Faktor, sondern es ging dem 22-Jährigen "eher um das Projekt und darum, wie es ist, für Österreich zu spielen, wie sich das anfühlt und die Leidenschaft."
Vor seiner Entscheidung holte er sich Rat ein, unter anderem bei einem Teamkollegen vom BVB: "Natürlich habe ich auch mit Marcel Sabitzer und David Alaba gesprochen, und die haben mir sehr geholfen." Doch auch für Teamchef Ralf Rangnick fand er nur lobende Worte, er sei "einfach großartig" zu ihm gewesen.
Große Ziele mit dem BVB
Für Ralf Rangnick sorgte die Tatsache, dass Chukwuemeka kaum Deutsch kann, für Unverständnis. Der 22-Jährige selbst sieht die Aussage jedoch weniger als Kritik und mehr als Ansporn. "Im Moment geht es bei mir ums Deutschlernen“, betont der Neo-Österreicher.
Auch bei Borussia Dortmund scheint sich Chukwuemeka zunehmend wohler zu fühlen. Auf seine bisherigen Leistungen angesprochen, meint der Mittelfeldakteur: "Das ist meine erste komplette Saison hier und ich weiß, dass ich mich noch in einigen Dingen verbessern muss. Aber ich werde mich steigern."
Mit dem BVB, an den er noch bis 2030 vertraglich gebunden ist, hat er große Ziele: "Für mich persönlich geht es darum, Titel mit diesem Klub zu gewinnen."