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Dominik Kohr e
Sieglos in 2026: Werder muss gegen Spitzenreiter Bayern ran
Die Bremer rund um die ÖFB-Legionäre Friedl, Schmid und Grüll empfangen den Tabellenführer. ÖFB-Legionär Laimer ist zurück.
Elf Spiele sieglos und dann kommt Tabellenführer Bayern München: Die Aussichten von Werder Bremen auf Punktezuwachs im Heimspiel der 22. Runde der deutschen Fußball-Bundesliga am Samstag (15.30 Uhr) sind alles andere als gut.
Am 7. November gewann der SVW sein letztes Ligaspiel. Dementsprechend ist man im Jahr 2026 auch noch sieglos.
Zählbares wäre also enorm wichtig, um im Kampf um den Klassenerhalt nicht weiter an Boden zu verlieren.
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Keine Rolle kann beim Tabellen-16. der Liga weiter ÖFB-Teamverteidiger Maximilian Wöber spielen, der noch einige Wochen ausfallen wird.
Strukturelle Verletzung bei Wöber
Beim 28-jährigen Leihspieler von Leeds United hat sich eine strukturelle Verletzung der Wadenmuskulatur herausgestellt, wie die Bremer bekanntgaben.
Sein einziges Saison-Pflichtspiel hat Wöber am 15. August 2025 in der 1. DFB-Cup-Runde bestritten. Demgegenüber werden Kapitän Marco Friedl, Romano Schmid und Marco Grüll wieder auf dem Platz gefordert sein. Für Neo-Trainer Daniel Thioune kommt es nach dem Debüt beim 0:1 in Freiburg zur Heimpremiere im Weserstadion.
Thioune: "Kapelle aufzuhalten, wird schwierig"
"Wenn der FC Bayern einen Sahne-Tag hat, dann gibt es kaum Teams in ganz Europa, die überhaupt eine Chance haben. Man braucht das nötige Glück, vor allem aber das eigene Selbstvertrauen, um zu zeigen, wo es langgehen soll. Die Kapelle aufzuhalten, wird schwierig. Da kommt etwas auf uns zu", sagte der 51-Jährige.
Vor dem Abstiegskampf hat er keine Angst. "Ich habe die Erfahrung in Osnabrück gemacht und werde jetzt weitere Erfahrungen sammeln. Da hilft mir sicherlich das, was ich erlebt habe. Mir ist nicht bange vor der Aufgabe."
Die Münchner peilen Pflichtspielsieg Nummer drei in Folge an, nach zuletzt erfolgreichem Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale. Der Sechs-Punkte-Polster auf Verfolger Borussia Dortmund, der schon am Freitag Mainz zu Gast hat, soll unbedingt gehalten werden.
Positive Nachrichten gab es im Vorfeld der Partie, verlängerte doch Ex-Salzburg-Innenverteidiger Dayot Upamecano nach langen Verhandlungen seinen Vertrag bis Ende Juni 2030.
Hoffenheim will Heimserie ausbauen
Zuletzt hatten die Münchner in der Liga Hoffenheim mit 5:1 in die Schranken gewiesen. Der Tabellendritte will jetzt eine Reaktion zeigen und zu Hause gegen den SC Freiburg mit dem sechsten Erfolg in den jüngsten sieben Partien gleich wieder auf die Siegerstraße zurückkehren.
Zudem soll der Vereins-Heimsieg-Rekord auf acht Partien en suite ausgebaut werden. "Wir haben am vergangenen Wochenende zwar die Erfolgswelle verlassen, daher gilt es nun, schnell eine neue zu generieren. Es braucht die Bereitschaft, dafür viel zu investieren", betonte Trainer Christian Ilzer.
Am Montag hatte er erfahren, dass Andreas Schicker im Machtkampf des Vereins Sport-Geschäftsführer bleiben kann. "Ich freue mich, dass nun Ruhe einkehrt. Wir haben als Mannschaft aber immer beste Möglichkeiten gehabt, uns auf unsere Kernaufgabe zu konzentrieren", meinte Ilzer.
Den siebentplatzierten Freiburgern fehlt neben dem verletzten Philipp Lienhart auch der gesperrte Trainer Julian Schuster, durch den Einzug ins Cup-Halbfinale werden sie mit breiter Brust antreten.