"Wenn es möglich ist, würde man nicht Nein sagen."
Schiechtl meint: "Es sind internationale Spiele. Man kennt den Gegner nicht so wie aus der Liga, wenn man gegen jeden schon öfter gespielt hat." Trotz des vermeintlich leichteren Meisterwegs weiß man, dass die Konkurrenz keine leichte ist.
Die Nationalspielerin ist aber optimistisch: "Ich glaube schon, dass wir sie schlagen können, wenn wir unsere Sachen alle beisammen haben und unsere Performance bringen."
Wie geht es nach dem Miniturnier weiter?
Sollten die Austrianerinnen die erste Hürde Hajduk Split meistern, würde man am Samstag (8. August) in der Heimstätte des ZNK Mura gegen den Sieger des Duells ZNK Mura und der rumänischen Meisterinnen Farul Constanta um den Einzug in die dritte Qualifikationsrunde spielen.
Im Falle einer Niederlage gegen die Kroatinnen würde man gegen den Verlierer der anderen Halbfinalpartie um den dritten Platz bei dem Turnier spielen.
Für den Erst-, Zweit- und Drittplatzierten des Miniturniers geht es international weiter. Gewinnen die Veilchen also beide Partien, würde man in die dritte Runde der Qualifikation für die Königsklasse aufsteigen.
Sollte man Zweiter werden, geht es in der zweiten Qualifikationsrunde für den UEFA Women's Europa Cup weiter, als Dritter steigt man in der ersten Qualifikationsrunde ein.
Ziel ist klar
Auch wenn der in der vergangenen Saison erstmals ausgetragene Women's Europa Cup bei den Veilchen einige unbezahlbare Erinnerungen weckt - man schied erst im Viertelfinale knapp gegen Sparta Prag aus -, ist das Ziel für diese Spielzeit klar:
"Wenn es möglich ist, würde man nicht Nein sagen", sagt Schiechtl über eine Teilnahme an der Ligaphase der UEFA Women's Champions League. Dafür braucht es aber natürlich auch etwas Glück bei der Auslosung.
Die Auslosung für die dritte Qualifikationsrunde erfolgt am Dienstag, 11. August um 13 Uhr. Der Fokus der Wienerinnen liegt jetzt aber auf dem Duell mit Hajduk Split.
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