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"Wecken Interesse": Salzburg sieht Rapid als Gewinn für die Liga

Die Wienerinnen starten mit dem Duell gegen die First Vienna in ihre erste Bundesliga-Saison. Auch in Salzburg kommt der Auftakt gut an.

"Wecken Interesse": Salzburg sieht Rapid als Gewinn für die Liga Foto: © GEPA

"Es ist sehr cool, dass Rapid jetzt auch in der Frauen-Bundesliga mitspielt!"

Das erklärt Katja Wienerroither, Kapitänin des Frauen-Teams von Red Bull Salzburg, kurz vor der Premiere des Wiener Klubs.

Gegen die First Vienna bestreiten die Hütteldorferinnen ihr erstes Duell in der höchsten Frauen-Spielklasse Österreichs (Sonntag, 15:00 Uhr im LIVE-Stream >>>).

Salzburg ist bereits seit einem Jahr dabei und schloss die vergangene Saison auf Rang vier ab, zudem schaffte man den Weg bis ins Finale des ÖFB-Cups. Dort musste man sich der Wiener Austria geschlagen geben.

In der kommenden Spielzeit wird es für die Mozartstädterinnen mehr Reisen in die Bundeshauptstadt geben. Mit Rapid, der Austria und First Vienna sind drei Wiener Teams in der Bundesliga vertreten.

Attraktive Duelle wecken Aufmerksamkeit

Der Aufstieg der Grün-Weißen und damit ein weiterer attraktiver Name in der Bundesliga sei enorm wichtig für den Frauen-Fußball hierzulande, meint Bernd Winkler, der sportliche Leiter der Frauen-Fußballabteilung bei Red Bull Salzburg gegenüber LAOLA1.

Sowohl für Fans als auch für die Spielerinnen selbst sei es besonders, gegen große Vereine zu spielen. Dabei erwähnt der ehemalige Profifußballer bereits ein Highlight der Saison: "Auch Austria Wien gegen Rapid, ein Wiener Derby bei den Frauen, ist natürlich interessant."

Stattfinden wird die erste Begegnung in dieser Spielklasse am 3. oder 4. Oktober in der Generali-Arena. Solche Duelle würden insgesamt Aufmerksamkeit erzeugen, auch bei Sponsoren und Partnern. "Solche Vereine wecken einfach Interesse", betont er.

Entwicklung positiv - Professionalisierung ausbaufähig

Auch Wienerroither stimmt zu: "Um Werbung für den Frauen-Fußball zu machen, ist es cool, wenn namhafte Gegner dabei sind. Deswegen ist es auch für die Zuschauer attraktiv, wenn Rapid oben mitspielt."

Die Entwicklung sieht sie generell positiv, dennoch brauche alles Zeit und man dürfe nicht erwarten, dass alles von heute auf morgen gehe, meint die 14-fache A-Nationalteamspielerin.

Ein Bereich mit weiterem Entwicklungspotenzial sei die Professionalisierung im Frauenfußball. Viele Akteurinnen und Akteure engagieren sich derzeit noch nebenberuflich, doch die Entwicklung gehe in die richtige Richtung. "Ich glaube, dass wir in den nächsten Jahren weitere Fortschritte sehen werden."

Gerade die Entwicklung bei den Frauen von Red Bull Salzburg sei im vergangenen Jahr positiv verlaufen, analysiert die 24-Jährige abschließend.

"Große Vereine erhöhen das Interesse"

Auch Winkler verweist auf die Herausforderungen, betont aber die Chancen, die der Aufstieg großer Vereine wie Rapid in die Bundesliga mit sich bringt.

"Es braucht starke Partner und Sponsoren. Gleichzeitig erhöhen große Vereine, die dazukommen, das Interesse und eröffnen neue Möglichkeiten. Auch in diesem Bereich sollte sich der Frauenfußball Schritt für Schritt weiterentwickeln“, analysiert er.

Damit steht in Salzburg fest: Vom Aufstieg der Grün-Weißen-Frauen kann nicht nur der Verein, sondern die ganze Liga und der österreichische Frauen-Fußball profitieren.

Ab dieser Saison: Die Frauen-Bundesliga live bei LAOLA1 >>>

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