"Mein Ziel wäre es, ein paar Dinge zu hinterlassen, wie infrastrukturelle Verbesserungen. Das ist mir nicht gelungen."
Immerhin sei es in dieser Zeit gelungen, ein Team - damals am letzten Platz - einen Spielstil zu verpassen, ein Finale im UNIQA ÖFB-Cup zu erreichen und dieses Jahr eben sogar noch im Rennen um Europa zu sein.
Und einen zweiten entscheidenden Punkt gibt es für Schmid: Das Thema Infrastruktur. Und das, obwohl das Stadion gerade modernisiert und um eine Tribüne erweitert wurde.
Abseits davon dürften die Möglichkeiten aber seine Ansprüche nicht erfüllen: "Es ist jetzt geschafft, dass der Trainingsplatz und das Stadion in einem guten Zustand sind. Aber es sind viele Dinge, die man noch verbessern kann."
Natürlich sei in einem kleinen Ort wie Hartberg, bei einem kleinen Verein wie dem TSV nicht alles einfach: "Doch als ich gekommen bin, habe ich gesagt: Mein Ziel wäre es, ein paar Dinge zu hinterlassen, wie infrastrukturelle Verbesserungen. Das ist mir nicht gelungen."
Heil: "Da hat er sich auch was anderes verdient"
Bei den Spielern bleibt viel Dankbarkeit. Bei den Youngstern, die Schmid entwickelte, sowieso. Aber die Routiniers streuen nicht weniger Lob aus.
Wie etwa Jürgen Heil: "Der Trainer hinterlässt nur Positives. Es war eine richtig, richtig erfolgreiche Zeit."
Auch der Kapitän bleibt nicht ohne Kritik - an den Umständen: "Und es ist in Ordnung, wenn sich der Verein jetzt anders aufstellen will. Ich finde nur die Art und Weise, wie es nach außen kommuniziert wurde, war nicht besonders glücklich. Da hat er sich auch was anderes verdient, der Manfred."
Er könne die Entscheidung auch nachvollziehen: "Wenn man sich als Verein so lange Zeit mit der Entscheidung lässt (einer Vertragsverlängerung, Anm.), dann ist es irgendwann normal, dass sich die Person denkt, warum das nicht passiert - und er wird im Sommer andere Optionen haben. Dann ist es auch nachvollziehbar, dass er sich verändert."