"Wenn man nur ein Tor in den letzten zehn Minuten braucht, dann ist er öfter da und macht uns das."
"Also hatten wir ein Gespräch nach der Trainingseinheit, dass er die positive Seite und nicht die Enttäuschung sehen sollte", berichtet Johannes Hoff Thorup.
"Er ist ein Spieler, dem der Klub und das Team viel bedeutet, er will das Beste für uns alle."
Oft auch unbelohnt
Aber natürlich ist die persönliche Perspektive eines Spielers immer auf die Möglichkeiten gerichtet, am Feld einen Unterschied machen zu können.
"Ich will jedes Spiel spielen. Das ist mein Reiz - ich will mit meinen Toren helfen. Wenn mich der Trainer so braucht, bin ich auch da", unterstreicht Kara.
Für den der Treffer nun doch für persönliche Zufriedenheit sorgt: "Die letzten Spiele waren gut, das habe ich auch mit dem Trainer besprochen. Ich habe sehr viel geackert, aber das nötige Glück nicht gehabt, um mich mit dem Tor auszuzeichnen."
Träumen ist nichts für Kara
Den Dank gab es auch von der Mannschaft zurück. Nicht nur in der Jubeltraube, sondern auch mit Worten.
"Dass der 'Erci' ein Mann für besondere Momente sein kann, haben wir schon ein paar Mal gesehen. Mit seiner Präsenz im Strafraum kann er immer gefährlich sein. Und wenn man nur ein Tor in den letzten zehn Minuten braucht, dann ist er öfter da und macht uns das", war Matthias Seidl dankbar - der bei der Vorarbeit auch gewichtigen Anteil am Treffer hatte.
Aber zu lang soll der emotionale Höhenflug für Kara auch nicht andauern. Nach wie vor ist Rapid nur in der Verfolgerrolle, und mit den letzten drei Spielen steht und fällt viel: "Träumen ist schön. Jeder kann träumen. Aber es ist nichts für mich."