Aicher über ihr straffes Weltcupprogramm: "Will so weitermachen"
Der Gesamtweltcup, den sie letzten Winter als Zweite beendete, steht weiterhin als Ziel ganz oben.
Emma Aicher hatte vergangenen Winter mit ihren vier verschiedenen Disziplinen ein straffes Programm.
Dennoch kämpfte die DSV-Fahrerin bis zum Schluss gegen Mikaela Shiffrin um den Gesamtweltcuptitel.
An der Anzahl ihrer Disziplinen soll sich auch in Zukunft nichts ändern: "Ich will so weitermachen, wie wir es die letzten Jahre gemacht haben", sagt sie gegenüber "Sport1". Das gelte, solange es ihr gut gehe.
Die 22-Jährige erreichte überall, außer im Riesenslalom, einen Podestplatz. In der Abfahrt stand sie einmal ganz oben, im Super-G zweimal. Zudem jubelte sie bei Olympia zweimal über Silber.
Aicher zieht zufriedenes Saison-Fazit
Mit ihrer Saison zeigt sie sich "sehr zufrieden und auch stolz darauf, dass ich zeigen konnte, dass ich wirklich bis zum Schluss mithalten kann mit Shiffrin".
Zudem findet sie es "richtig cool, dass ich bis zum letzten Lauf Shiffrin ein bisschen nerven konnte".
Dennoch wolle sie im Gesamtweltcup irgendwann einmal ganz oben stehen. Leicht wird das nicht, das ist auch Aicher bewusst: "Es sind schon sehr viele starke Mädels am Start, im Speed- und im Technikbereich. Da muss man sich anstrengen, dass man mithalten kann", meint sie.
Ähnliches gilt für den Gesamtweltcup, dort starten Athletinnen "wie Shiffrin, die sehr dominant ist in ein, zwei Disziplinen, oder die, die in drei Disziplinen sehr schnell sind. Es gibt schon einige, die da vorne mitkämpfen können."
Einen genauen Plan hat die Deutsche für den kommenden sehr intensiven Winter jedoch noch nicht. Sie wolle die Starts von Woche zu Woche und Tag zu Tag planen. S
ie erklärt: "Man kann da nicht wirklich einen langfristigen Plan machen, aber so viel mehr Rennen kann man nicht mehr reinschieben, es ist ja schon ziemlich voll."