Überraschender Abgang an der ÖSV-Spitze
Christian Scherer scheidet im Herbst aus dem Skiverband aus. Somit muss das Team der Geschäftsführung des ÖSV neu aufgestellt werden.
Das kommt überraschend: Generalsekretär Christian Scherer verlässt den Österreichischen Skiverband.
Scherer kehrt dem ÖSV im Herbst auf eigenen Wunsch den Rücken, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung in der Privatwirtschaft zu widmen.
Das Team der Geschäftsführung des ÖSV wird somit neu aufgestellt. Die Suche nach einem Generalsekretär wird mit Anfang Mai gestartet.
Der Fokus der zukünftigen Funktion soll weiterhin insbesondere auf den kommerziellen Bereichen sowie der strategischen Positionierung des ÖSV liegen.
Das sagt ÖSV-Präsidentin Stadlober
Scherer habe den ÖSV in einer Phase der Neuaufstellung "mit großer Ruhe, Umsicht und Verantwortung geführt", wie ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober betont.
Es sei unter seiner Führung gelungen, die wirtschaftliche Basis des Verbandes nachhaltig zu stabilisieren, das internationale Gewicht als Stimme für den Ski- und Snowboard-Sport zu sichern und die wichtigsten Partnerschaften sowohl hinsichtlich der Medienrechte als auch der Verbands- bzw. Event-Sponsorings langfristig zu verlängern.
Scherer: "Intensive und bereichernde" Zeit beim ÖSV
"Die Zeit beim ÖSV war für mich vor allem eines: eine intensive und sehr bereichernde Zusammenarbeit mit vielen engagierten Kolleginnen und Kollegen", so Scherer.
"Ich bin seit Februar 2012 Teil des ÖSV und durfte ab Oktober 2020 als Generalsekretär eine große Verantwortung übernehmen. Gemeinsam im Team ist es uns gelungen, den Verband in einer herausfordernden Phase gut aufzustellen, zentrale Partnerschaften langfristig zu sichern und unter anderem auch strategische Investitionen in die Digitalisierung des Verbandes oder auch in eine Flutlichtanlage am Bergisel zu realisieren."
"Die Skiflug Weltmeisterschaften am Kulm im Jänner 2024 aber vor allem die FIS-Alpine-Ski-Weltmeisterschaften 2025 in Saalbach waren besondere Momente und werden uns allen noch lange in Erinnerung bleiben", sagt Scherer.