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Aus statt Gold: McGrath schnallt Ski ab und läuft von Piste weg

Der Norweger scheidet am Weg zu möglichem Slalom-Gold aus. Danach schnallt er seine Ski ab und läuft davon. Es ist der dramatische Schlusspunkt einer traurigen und emotionalen Woche für McGrath.

Aus statt Gold: McGrath schnallt Ski ab und läuft von Piste weg Foto: © GETTY

Atle Lie McGrath sorgt bei den Olympischen Spielen am Montag für die Szene des Tages.

Der Norweger geht als Halbzeit-Führender ins Finale des Slaloms - und scheidet auf dem Weg zu möglichem Gold aus.

Völlig frustriert wirft McGrath unmittelbar nach seinem Einfädler seine Skistöcke weg, dann schnallt er seine Ski ab und läuft von der Piste weg Richtung Wald. Dort legt er sich den Schnee, um seinem Ärger Luft zu machen.

Opa verstarb kurz vor Olympia

Es ist das dramatische Ende einer höchst emotionalen Olympia-Woche für McGrath.

Am Eröffnungstag der Spiele verstarb sein Großvater, zu dem der 25-Jährige eine enge Beziehung hatte.

Trotz des schmerzhaften Verlustes entschied sich McGrath für einen Start im Riesentorlauf am Samstag und wurde starker Fünfter.

"Das mit Abstand härteste Rennen meines Lebens und vielleicht das, auf das ich am meisten stolz bin", schrieb der Norweger danach auf Instagram.

McGrath: "Die schwersten Tage, die ich je hatte"

"Die letzten 8 Tage waren einige der schwersten Tage, die ich je hatte. Jemanden zu verlieren, den man so innig liebt, ist brutal und in einem anderen Land weit weg von meiner Familie zu sein, hat alles noch schwieriger gemacht. Ich hätte ehrlich gesagt nicht einmal gedacht, dass ich es heute an den Start schaffe. Also Fünfter kurz vor einer Medaille zu werden, ist mehr, als ich mir je vorstellen konnte", so McGrath.

Zugleich wurde sein langjähriger und enger Freund Lucas Pinheiro Braathen, den er im Kindesalter im Skiclub kennenlernte Olympiasieger.

Eine emotionale Achterbahn für McGrath. Nun blieb ihm auch noch das Happy End im Slalom verwehrt.

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McGrath: "Die schwersten Tage, die ich je hatte"

"Die letzten 8 Tage waren einige der schwersten Tage, die ich je hatte. Jemanden zu verlieren, den man so innig liebt, ist brutal und in einem anderen Land weit weg von meiner Familie zu sein, hat alles noch schwieriger gemacht. Ich hätte ehrlich gesagt nicht einmal gedacht, dass ich es heute an den Start schaffe. Also Fünfter kurz vor einer Medaille zu werden, ist mehr, als ich mir je vorstellen konnte", so McGrath.

Zugleich wurde sein langjähriger und enger Freund Lucas Pinheiro Braathen, den er im Kindesalter im Skiclub kennenlernte Olympiasieger.

Eine emotionale Achterbahn für McGrath. Nun blieb ihm auch noch das Happy End im Slalom verwehrt.

Die Szene im Video:

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