In den Spiegel schauen, bei sich selbst anfangen
Besonders die gezeigten Schwächen in der Defensive ärgerten ihn: "Was uns schon die ganze WM das Genick gebrochen hat, waren diese defensiven Zusammenbrüche, die wir hatten. Wir geben den gegnerischen Stürmern zu viel, sie kommen zu einfachen Chancen und auf so einem Niveau wird das einfach genützt."
Auf einzelne Aspekte wollte Raffl das Versagen bei der WM 2019 aber trotzdem nicht festmachen und fand stattdessen allgemeine Ansprüche: "Man muss anfangen, sich selbst in den Spiegel zu schauen. Man muss alles hinterfragen und bei sich selbst anfangen."
Österreichs Eishockey sei nicht schlecht, nur weil das Ziel des Klassenerhalts jetzt einmal verpasst wurde: "Wir sind auf einem richtig guten Weg. Das österreichische Eishockey hat in den letzten Jahren viel Gutes gemacht, und es sind sehr viele junge Spieler in dieser Mannschaft, die das Potenzial haben, sehr gut zu werden."
Alles Hadern mit den vergangenen Leistungen würde nichts bringen: "Es ist jetzt einfach ein Weg, den man gehen muss, wir müssen diese Erfahrung machen und nächstes Jahr schauen, dass wir aus der B-Gruppe wieder raufkommen."