Name | Vertrag bis |
|---|---|
TOR: | |
Sebastian Wraneschitz | 2028 |
Max Zimmermann | 2027 |
ABWEHR: | |
Nick Bailen | 2027 |
Simon Bourque | 2027 |
Dominic Hackl | 2027 |
Lorenz Lindner | 2027 |
Nelson Nogier | 2027 |
Ramon Schnetzer | 2028 |
Devin Steffler | 2028 |
Raphael Wolf | 2027 |
ANGRIFF: | |
Sam Antonitsch | 2027 |
Shane Gersich | 2027 |
Jeremy Gregoire | 2027 |
Konstantin Komarek | 2028 |
Felix Koschek | 2027 |
Scott Kosmachuk | 2027 |
Christof Kromp | 2028 |
Benjamin Lanzinger | 2027 |
Jakob Lilja | 2028 |
Senna Peeters | 2027 |
Marco Richter | 2027 |
Linden Vey | 2027 |
Leon Wallner | 2027 |
Vienna Capitals schließen Kaderplanung mit Ex-NHL-Stürmer ab
Die Wiener ziehen zum Abschluss ihrer Transferaktivitäten noch einen dicken Fisch an Land.
Die Vienna Capitals schließen ihre Planungen für den Profi-Kader mit einem Kracher ab.
Jakob Lilja verstärkt den Angriff der Wiener und unterschreibt einen Zweijahresvertrag. Der 32-jährige Schwede kommt bevorzugt am linken Flügel zum Einsatz und kann große internationale Erfahrung vorweisen.
Aus seiner Vita sticht sein Engagement bei den Columbus Blue Jackets heraus, in der Saison 2019/20 bestritt der Skandinavier 37 NHL-Spiele und verbuchte fünf Scorerpunkte (zwei Tore, drei Assists). Hinzu kamen 22 Spiele für das AHL-Partnerteam Cleveland Monsters.
Unrühmliches Kapitel in Schweden
Zuvor war der Linksschütze ausschließlich in der heimischen SHL (265 Spiele) und HockeyAllsvenskan (153) unterwegs. In der zweiten Liga sorgte er für Schlagzeilen, als er 22-jährig im März 2015 im Dienste von Rögle BK einen Gegenspieler von hinten in den Nacken checkte.
Dafür kassierte der Schwede nicht nur eine Sperre von zehn Spielen, sondern musste sich sogar vor Gericht verantworten. Das Bezirksgericht Malmö bestrafte ihn mit einer bedingten, einmonatigen Freiheitsstrafe und einer Geldstrafe von 26.000 Kronen.
Als Mensch sei er daran gewachsen, erklärte Lilja 2023 in einem Interview mit "heshootshescoores.com".
Zuletzt in der Schweiz
Nach seiner Rückkehr nach Europa spielte Lilja zwei Jahre für Barys Astana. Beim KHL-Klub traf er erstmals auf Caps-Kapitän Linden Vey. Es folgte ein Jahr bei Dynamo Moskau, ehe er die vergangenen drei Spielzeiten hauptsächlich in der Schweiz verbrachte.
Nach 59 Spielen für Ambri-Piotta verschlug es den Schweden per Tauschgeschäft zu HC Fribourg-Gotteron, wo er erneut mit Vey spielte. Mit dem amtierenden Schweizer Meister gewannen beide im selben Jahr noch den Spengler Cup.
Zur abgelaufenen Saison ging es für ein halbes Jahr nach Frankfurt, wo er den Saisonstart aufgrund einer schweren Viruserkrankung verpasst hatte. Die Spielzeit ließ der siebenfache Nationalspieler Schwedens beim EV Zug ausklingen.
Intensiver Austausch mit Vey
Die Capitals seien ein großer Verein in Österreich, meint der Neuzugang. "In den vergangenen Monaten wurde ein schlagkräftiges Team geformt. Wir alle haben hohe Erwartungen an die kommende Saison und wollen gewinnen."
Vor seiner Unterschrift in Wien habe er sich viel mit Vey ausgetauscht, erzählt Lilja. "Wir haben nicht nur in derselben Linie gespielt, wir sind auch abseits des Eises gut befreundet. Ich freue mich über meinen Wechsel nach Wien und darauf, dass es bald losgeht."
Der richtige "Fit" für die Offensive
Der Schwede sei schon länger im Blickfeld der Donaustädter gewesen, verrät Sportchef Christian Dolezal.
"Head-Coach Mike Stewart und ich sind uns einig, dass er der richtige Fit für unsere Offensive ist. Er verfügt über ein komplettes Offensivspiel, kann aber auch für Tore sorgen. Dafür sprechen auch seine 20 Treffer in einer Weltklasseliga wie der KHL", so Dolezal.
"Darüber hinaus ist er vielseitig einsetzbar und ein absoluter Teamplayer. Wir freuen uns sehr, dass wir Jakob für die Vienna Capitals begeistern konnten und heißen ihn und seine Familie in Wien herzlich willkommen."