Nach Playoff-Aus: DEC hadert mit Chancenauswertung

Nach Playoff-Aus: DEC hadert mit Chancenauswertung Foto: © GEPA
 

Erneut klappt es für die Dornbirn Bulldogs nicht mit dem Playoff-Halbfinal-Einzug.

Nach der 0:3-Niederlage gegen Red Bull Salzburg im sechsten Spiel des Viertelfinales der ICE Hockey League (gesamt 2:4) ist die Saison für die Mannschaft von Kai Suikkanen vorbei.

Wieder einmal, muss man sagen. Denn die Vorarlberger qualifizierten sich seit ihrem Liga-Einstieg 2012 vier Mal für die Post-Season und scheiterten jedes Mal bereits im Viertelfinale, wodurch sie auch noch nie eine Serie für sich entscheiden konnten.

Gleich drei Mal war dabei gegen die Bullen aus der Mozartstadt Endstation, der Endstand in der "Best-of-Seven"-Serie lautete stets 2:4. Auch 2014 führten die Bulldogs bereits mit 2:0.

Chancenauswertung als Knackpunkt

"Wir sind sehr gut in die Serie gestartet, haben dann aber leider das Momentum nicht mitgenommen", so Dornbirn-Stürmer Daniel Woger nach dem Spiel im Interview auf Puls24. Die Vorarlberger waren zu Beginn mit zwei Siegen (2:0 und 6:3) in Führung gegangen, verloren die nachfolgenden vier Partien aber allesamt (1:4, 4:6, 0:1, 0:3).

In den letzten sechs Dritteln gelang den Bulldogs überhaupt kein Treffer mehr, die Salzburger ließen der Top-Linie rund um Andrew Yogan, William Rapuzzi und Anthony Luciani keine Räume mehr. Der Plan der Mozartstädter ging in dieser Hinsicht auf, auch wenn die drei "Difference Maker" in höchsten Tönen von J.P. Lamoureux gelobt werden.

Als Knackpunkt sieht Woger die Chancenauswertung der letzten beiden Spiele. Die Möglichkeiten waren an beiden Tagen vorhanden, man habe lediglich den Puck nicht im gegnerischen Kasten untergebracht. "Wenn man kein Tor schießt, wird es schwierig, eine Partie zu gewinnen", fasst er zusammen.

Der 33-Jährige bezeichnet die Saison dennoch als eine positive für die Dornbirn Bulldogs, da man "sehr gutes Hockey gespielt hat".

Thomas Höneckl, der nominelle Back-Up-Goalie der Bulldogs, spricht gegenüber Sky von einem "bitteren Nachgeschmack, wenn man ausscheidet" und betont ebenfalls, dass Salzburg die "gefährlichsten Waffen" Dornbirns aus dem Spiel genommen hat.

Salzburg "brennt auf den nächsten Titel"

Doppeltorschütze Florian Baltram sieht den Schlüssel zum Erfolg in einer gesteigerten Defensiv-Leistung: "In den ersten zwei Spielen haben wir viel zu viele Chancen zugelassen und Dornbirn hat wirklich gut gespielt. Der J.P. (Lamoureux; Anm.) hat die letzten vier Spiele unglaublich für uns gehalten. Wir sind hinten besser gestanden und haben vorne die Tore reingemacht. Das hat es ausgemacht."

Nach dem letzten Gewinn der Meisterschaft vor fünf Jahren "brennen" die Bullen auf den nächsten Titel, so Baltram. Auch Alex Rauchenwald hofft darauf, dass es für die Salzburger so weitergeht wie zuletzt.

Auf die Mozartstädter wartet im Halbfinale nun der KAC (ab 28. März um 17:30 Uhr im LIVE-TICKER>>>). Lamoureux lobt die Rotjacken als eines der besten und beständigsten Teams der Liga und weiß, dass man hart arbeiten muss, um auch diese Serie zu gewinnen.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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