Ljubljana: Tabellenführung "ändert nichts"

Ljubljana: Tabellenführung Foto: © GEPA
 

Olimpija Ljubljana bleibt nach dem achten Spieltag der bet-at-home ICE Hockey League zweifelsohne die Überraschung der bisherigen Spielzeit.

Die Slowenen, als Nachfolgeklub des insolvent gegangenen HDD Olimpija Ljubljana gegründet, nehmen nur wenige Wochen nach dem Saisonstart den Platz an der Sonne ein. Mit dem 1:0-Heimsieg über den EC Red Bull Salzburg wurde nicht nur ein Top-Favorit geschlagen (Spielbericht >>>), sondern auch Fehervar die Tabellenspitze abgeluchst.

Es war der insgesamt sechste Saisonsieg im achten Spiel, dem stehen je eine Niederlage nach regulärer Spielzeit und nach Overtime gegenüber. Während sich die Mannschaft nach der Schlusssirene ausgelassen über den Erfolg samt Spitzenposition freute, blieb Head Coach Mitja Sivic am Boden.

Der Slowene strich lieber die Leistung beider Mannschaften hervor: "Es war ein diszipliniertes und tolles Spiel." Dann zeigte sich Sivic aber stolz: "Wir haben viele Persönlichkeiten in unserer Kabine, uns fehlen aber weiter wichtige Leute verletzungsbedingt. Trotzdem blieben wir bei unserem Matchplan und wurden dafür belohnt. Ich bin mit dem Sieg sehr glücklich."

Er habe jedoch nicht nie darüber nachgedacht, dass sein Team eventuell an die Tabellenspitze klettern könnte. "Wir denken von Tag zu Tag, arbeiten extrem hart und das wird sich trotz der Tabellenführung nicht ändern. Wir werden schon morgen wieder auf dem Eis stehen, um uns weiter zu verbessern."

McIlvane: "Wirklich stolz"

Weiter verbessern durften sich auch die erneut zahlreich eingesetzten jungen Spieler bei den unterlegenen Mozartstädtern. Nachdem erneut sieben Spieler Corona- oder verletzungsbedingt fehlten, traten die "Eisbullen" mit einer Rumpftruppe die schwere Reise in die slowenische Hauptstadt an.

Doch gerade die Youngsters schlugen sich wacker, in weiten Phasen des Spiels war Salzburg sogar das bessere Team. Daher war bei Head Coach Matt McIlvane nach der Niederlage auch etwas Wehmut dabei.

"Ich bin wirklich stolz auf meine Jungs. Wir hatten unsere Chancen in einem sehr engen Spiel und haben viel Einsatz und Charakter gezeigt. Leider wurde das mit dem Ergebnis am Ende nicht belohnt, die Jungs hätten sich mehr verdient."

Ljubljana "hat großartig gespielt, ihr Torhüter (Zan Us, Anm.) war exzellent. Das war schlussendlich der Unterschied in diesem Spiel", meinte McIlvane weiter.

Der seinen Blick nun auf das kommende CHL-Auswärtsspiel bei ICEHL-Rivale HC Bozen (Dienstag, 20:20/LIVE auf ORF Sport+) richtet. Dort geht es im letzten Spiel der Gruppe H um nichts weniger als den Gruppensieg.


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