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Neue Aufgabe für Ex-ÖSV-Coach Gösweiner

Der vormalige Coach der heimischen Biathlon-Frauen kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Neue Aufgabe für Ex-ÖSV-Coach Gösweiner Foto: © GEPA

Nach seinem Aus beim ÖSV hat Biathlon-Coach Reinhard Gösweiner eine neue Aufgabe gefunden.

Der 54-Jährige übernimmt erneut das belarussische Männer-Team, das er bereits zwischen 2020 und 2022 betreute.

"Ich war natürlich ein wenig überrascht von diesem Angebot", sagt Gösweiner dem belarussischen Medium "Sport5". Er habe eigentlich andere Pläne gehabt, aber die Idee sei von Beginn weg interessant gewesen.

Weltcup-Starts fraglich

"Es ist spannend, mit einem solchen Team zusammenzuarbeiten. Hier gibt es so viele Athleten. Einige von ihnen kenne ich bereits aus meiner (ersten) Zeit in Belarus, wo ich mit ihnen zusammengearbeitet und bei Weltcups an ihrer Seite angetreten bin. Es war wirklich interessant, ihre Fortschritte zu beobachten und das Potenzial dieser jungen Sportler zu erkennen", so Gösweiner über seine Beweggründe.

Ob Gösweiner mit seinem Team im Weltcup starten wird dürfen, ist aber noch offen: Seit 2022 sind belarussische Athletinnen und Athleten seitens der IBU von der Teilnahme ausgeschlossen. Selbiges galt für Olympische Spiele, das IOC hob die gegen den belarussischen Sport verhängten Einschränkungen aber Anfang Mai auf.

Eine diesbezügliche Entscheidung der IBU steht noch aus.

"Sehr hohes Niveau" im Team

Sollte auch diese den Bann beenden, ist Gösweiner sicher, mit zumindest einem Athleten vorne mitmischen zu können: Anton Smolski. "Gemessen an seinen Ergebnissen vor der Sperre würde er zu den Besten der Welt gehören", sagt Gösweiner.

Generell attestiert er den belarussischen Biathleten ein "sehr hohes Niveau", sie seien vor allem "hervorragende Schützen", auch wenn es immer noch Raum für Verbesserungen gebe.

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