Anna Gasser, Hirscher & Co. - Promis beim Österreich-GP
Hämmerle: "Es wäre ein Mega-Add-On"
Für den Doppelolympiasieger Hämmerle könnte die Heim-WM ebenfalls zum perfekten Abschluss seiner Erfolgskarriere werden.
Beim Gedanken an eine WM-Medaille kriege er Gänsehaut, so Hämmerle. "Es wäre ein Mega-Add-on auf eine schon sehr schöne Karriere."
Vom Großevent in seiner Heimat erwartet der 32-Jährige "wunderbare Tage". "Es wird Ende Saison sein, da wird schon schön die Sonne scheinen und das Publikum vielleicht im T-Shirt dastehen können."
Am Programm stehen 31 Medaillenentscheidungen in 17 Disziplinen. Die Bewerbe der FIS-Weltmeisterschaften verteilen sich auf sechs Austragungsorte in Vorarlberg und Tirol.
Die genauen Schauplätze: Kühtai (Halfpipe Snowboard, Halfpipe Freeski), Montafon Nordic Center Tschagguns (Big Air Snowboard, Big Air Freeski), Golm (Moguls, Dual Moguls, Aerials), Gargellen (Snowboard Alpin), Silvretta Montafon Grasjoch (Ski Cross, Snowboard Cross) und Silvretta Montafon Valisera (Slopestyle Freeski, Slopestyle Snowboard).
WM-Schaufenster als "große Chance"
Die Vorbereitungen auf das Großevent laufen den Verantwortlichen zufolge auf Hochtouren.
"Wir werden alles daran setzen, ein unvergessliches Erlebnis zu schaffen und das Montafon als Bühne für erstklassigen Sport zu präsentieren", versprach der Projektverantwortliche Christian Speckle.
Manuel Bitschnau, Geschäftsführer Montafon Tourismus, verwies auf in der Vergangenheit bereits professionell abgewickelte Weltcups.
"Die Weltmeisterschaften 2027 markieren einen weiteren Meilenstein in der Wintersportgeschichte des Montafon und sind zugleich die größte Wintersportveranstaltung in der Geschichte Vorarlbergs."
ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher betonte: "Für Österreich ist diese Weltmeisterschaft eine große Chance, sich als moderne Wintersportdestination zu präsentieren und nachhaltige Impulse für den Sport, den Tourismus und die gesamte Region zu setzen."