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Anna Gasser: "Wird mir nicht leicht gemacht, aufzuhören"

Mit Blick auf die Heim-WM im Montafon spricht Anna Gasser über ihre Zukunft. Auch Lokalmatador Hämmerle denkt "mit Gänsehaut" an die Heim-WM.

Anna Gasser: "Wird mir nicht leicht gemacht, aufzuhören" Foto: © GEPA

In 250 Tagen erlebt Österreich wieder WM-Entscheidungen auf Schnee.

Zwei Jahre nach der Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm werden das Montafon in Vorarlberg und das Kühtai in Tirol vom 6. bis 21. März 2027 zum internationalen Mittelpunkt des Snowboard-, Freestyle- und Freeski-Sports.

"Es herrscht natürlich große Vorfreude und eine Riesenmotivation, da eine möglichst gute Leistung abzurufen", sagte Snowboard-Cross-Olympiasieger Alessandro Hämmerle bei einem Medientermin am Montag.

Gasser lässt Zukunft offen

Unter Umständen wird das Montafon auch zur allerletzten großen Bühne für Österreichs Snowboard-Legende Anna Gasser.

"Es wird mir nicht leicht gemacht, aufzuhören, weil so viele coole Heim-Events sind. Montafon ist einfach ein super Skigebiet, die Leute sind extrem nett und das steigert die Motivation, um vielleicht doch noch ein Jahr dranzuhängen", sagte Gasser beim Pressegespräch am Golm im Montafon.

Die Entscheidung über die Fortsetzung ihrer Profisportkarriere will sich die 34-jährige Kärntnerin bis zuletzt offen lassen.

Wenn sie fit sei und sich danach fühle, werde sie noch ausgewählte Bewerbe absolvieren. "Aber ich will nichts mehr erzwingen."

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Hämmerle: "Es wäre ein Mega-Add-On"

Für den Doppelolympiasieger Hämmerle könnte die Heim-WM ebenfalls zum perfekten Abschluss seiner Erfolgskarriere werden.

Beim Gedanken an eine WM-Medaille kriege er Gänsehaut, so Hämmerle. "Es wäre ein Mega-Add-on auf eine schon sehr schöne Karriere."

Vom Großevent in seiner Heimat erwartet der 32-Jährige "wunderbare Tage". "Es wird Ende Saison sein, da wird schon schön die Sonne scheinen und das Publikum vielleicht im T-Shirt dastehen können."

Am Programm stehen 31 Medaillenentscheidungen in 17 Disziplinen. Die Bewerbe der FIS-Weltmeisterschaften verteilen sich auf sechs Austragungsorte in Vorarlberg und Tirol.

Die genauen Schauplätze: Kühtai (Halfpipe Snowboard, Halfpipe Freeski), Montafon Nordic Center Tschagguns (Big Air Snowboard, Big Air Freeski), Golm (Moguls, Dual Moguls, Aerials), Gargellen (Snowboard Alpin), Silvretta Montafon Grasjoch (Ski Cross, Snowboard Cross) und Silvretta Montafon Valisera (Slopestyle Freeski, Slopestyle Snowboard).

WM-Schaufenster als "große Chance"

Die Vorbereitungen auf das Großevent laufen den Verantwortlichen zufolge auf Hochtouren.

"Wir werden alles daran setzen, ein unvergessliches Erlebnis zu schaffen und das Montafon als Bühne für erstklassigen Sport zu präsentieren", versprach der Projektverantwortliche Christian Speckle.

Manuel Bitschnau, Geschäftsführer Montafon Tourismus, verwies auf in der Vergangenheit bereits professionell abgewickelte Weltcups.

"Die Weltmeisterschaften 2027 markieren einen weiteren Meilenstein in der Wintersportgeschichte des Montafon und sind zugleich die größte Wintersportveranstaltung in der Geschichte Vorarlbergs."

ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher betonte: "Für Österreich ist diese Weltmeisterschaft eine große Chance, sich als moderne Wintersportdestination zu präsentieren und nachhaltige Impulse für den Sport, den Tourismus und die gesamte Region zu setzen."

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