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Kapitän von WM-Sensationsteam wird Vergewaltigung vorgeworfen
Eine brasilianische Dolmetscherin erhebt schwere Vorwürfe gegen den 36-Jährigen. Die Polizei ermittelt.
Ryan Mendes hat WM-Neuling Kap Verde als Kapitän überraschend in die k.o.-Phase geführt. Doch nun sieht sich der 36-Jährige mit schweren Anschuldigungen konfrontiert.
Eine brasilianische Übersetzerin berichtet von einem sexuellen Übergriff, der sich im Zuge der Testspielreise im März nach Neuseeland ereignet haben soll. Der brasilianische Nachrichtensender "Globo" hat die Vorwürfe publik gemacht.
Neuseeländische Polizei ermittelt seit April
Demnach soll Mendes gewaltsam in das Hotelzimmer der Dolmetscherin eingedrungen sein und sie gewürgt, geschlagen, gebissen und sexuell missbraucht haben. Der Polizei liegen Fotos von Verletzungen an Mund, Hals und Bein vor. Seit April laufen die Ermittlungen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Laut Medienberichten wandte sich die Frau zunächst an mindestens drei Funktionäre des kapverdischen Fußballverbands, diese sollen nicht reagiert haben. Nach wie vor haben sich weder der kapverdische Fußballverband noch Mendes selbst zu den Anschuldigungen geäußert.
Die FIFA gab indes wenige Stunden, nachdem die Vorwürfe am Sonntag bekannt geworden waren, eine Stellungnahme ab. Der Weltverband stehe mit den neuseeländischen Behörden in Kontakt und nehme die Vorwürfe "äußerst ernst".