NFL-Playoffs: Chiefs trotzen Mahomes-Schockmoment

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Die Kansas City Chiefs sind weiter auf Kurs zu einer möglichen Super-Bowl-Titelverteidigung! Der Top-Seed der AFC muss gegen die Cleveland Browns kämpfen, setzt sich aber 22:17 durch.

Die große Hiobsbotschaft: Patrick Mahomes scheidet im dritten Quarter mit einer Gehirnerschütterung aus. Sein Backup Chad Henne bringt die Chiefs mit Hängen und Würgen über die Zeit, nachdem die Browns ihre Chance wittern.

Es wird abzuwarten sein, ob der Superstar bis zur nächsten Woche wieder fit wird - dann empfängt Kansas City die Buffalo Bills zum AFC Championship Game um den Einzug in die Super Bowl LV.

Es wird das dritte Conference Championship Game in Kansas City en suite - das brachte zuvor nur ein weiteres Team zustande, die Philadelphia Eagles zwischen 2002 bis 2004. Gecoacht von Andy Reid, der nun an der Chiefs-Seitenlinie steht.

Den Grundstein legen die Chiefs in der ersten Halbzeit, einer 19:3-Pausenführung kommen auch durch das Mahomes-Out nur mehr drei Punkte hinzu. Die Browns knabbern an einem kritischen Fumble in die Endzone, der anstelle von Zählern einen Ballverlust bedeutet - und in der Endabrechnung sogar entscheidend werden sollte.

Mahomes ist bis zu seinem Out wichtigster Mann am Feld, bringt 255 Yards, einen Pass- sowie einen Rush-Touchdown zustande. Dazu kommen drei Field Goals von Harrison Butker.

Baker Mayfield wirft für 204 Yards, einen Touchdown und eine Interception, dazu kommt ein Rush-TD von Ex-Chief Kareem Hunt. Gegen Ende wird die Browns-Offense von den Chiefs aber gestoppt, eine Wende für das Überraschungsteam kommt nicht zustande.

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KANSAS CITY CHIEFS (1) - CLEVELAND BROWNS (6) 22:17

SCORING:

Q1:

6:0: Patrick Mahomes - 1-Yard-Run (9:16 Minuten) - Extrapunkt scheitert

6:3: Cody Parkey - 46-Yard-Field-Goal (2:46 Minuten)

Q2:

13:3: Travis Kelce - 20-Yard-Pass von Patrick Mahomes (13:57 Minuten)

16:3: Harrison Butker - 50-Yard-Field-Goal (3:14 Minuten)

19:3: Harrison Butker - 28-Yard-Field-Goal (0:35 Minuten)

Q3:

19:10: Jarvis Landry - 4-Yard-Pass von Baker Mayfield (9:34 Minuten)

22:10: Harrison Butker - 33-Yard-Field-Goal (4:28 Minuten)

Q4:

22:17: Kareem Hunt - 3-Yard-Run (11:11 Minuten)

Legenden, junge Wilde und einige etablierte Haudegen. Die Playoff-Quarterbacks dieser NFL-Saison bieten ein breites Spektrum. LAOLA1 mit einem Ranking der Spielmacher:

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Eines vorneweg: Der Generations-Wechsel unter den NFL-Quarterbacks ist bekanntlich in vollem Gange. Da die "Jungen Wilden" logischerweise noch nicht über die Lebensläufe eines Brady, Brees oder Rodgers verfügen können, besteht in solch einem Ranking die Gefahr, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wir legen daher auch diesmal eine Spur mehr Wert auf die Aktualität, ohne aber die gerade in der Postseason so wertvolle Erfahrung außer Acht zu lassen.

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14. MITCHELL TRUBISKY (Chicago Bears)

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Ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert... Sagen wir so: Geht es nach der öffentlichen Meinung, kann Trubisky fast nur gewinnen. Oder zumindest überraschen. Der 26-Jährige, der von Chicago 2017 vor (!) Mahomes und Watson gewählt wurde (Stand jetzt ein historischer Irrtum), wurde im Saison-Verlauf von Nick Foles abgelöst. Als der sich verletzte, lag es doch an Trubisky, die Bears in die Playoffs zu führen. Dies gelang, ohne dass Trubisky spektakuläre Glanzlichter setzen hätte können. Er war jedoch auch nicht so schlecht, wie viele meinten. In dieser Postseason geht es fraglos auch darum, wie seine NFL-Zukunft aussieht.

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13. ALEX SMITH (Washington Football Team)

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Gänsehaut! Die Wohlfühl-Story! Material für Hollywood! Aber objektiv gesehen ist Alex Smith in diesem Ranking natürlich recht weit hinten einzureihen. Konzentrieren wir uns auf das Positive: Nach seiner Horror-Verletzung und zwei Jahren Pause ist Smith tatsächlich wieder da (die Doku über den Weg zurück sollte man nur mit leerem Magen sehen) und mit Washington aufgrund noch größerer sportlicher Inkomptenz der NFC-East-Konkurrenz in den Playoffs. Smith war immer schon ein eher biederer Game Manager, nun hat er auch an Mobilität eingebüßt. Aber als Gegner sollte man es gegen einen derart erfahrenen Spielmacher (Playoffs mit San Francisco und Kansas City) nicht drauf ankommen lassen.

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12. JARED GOFF (Los Angeles Rams)

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Im Osten geht die Sonne auf, im Westen geht sie unter und in Kaliforniens Süden verbringt Goff währenddessen einen ziemlich durchschnittlichen Arbeitstag. Der Prototyp eines "Eh-net-so-schlecht,-aber..."-Spielmachers. Er führte die Rams einst in die Super Bowl, aber dort implodierte er. Er war der Nummer-1-Pick im Draft, aber ist er dieses Spots wirklich würdig? Er spielte auch 2020 keineswegs total ungut, aber gleich 22 QBs schließen die Saison mit einem besseren Rating als seine 90,0 ab - darunter auch Mitch Trubisky (ouch!). Natürlich hofft man, dass er für das Duell mit Seattle fit wird, aber wären die Rams mit Backup John Wolford tatsächlich komplett chancenlos?

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11. BAKER MAYFIELD (Cleveland Browns)

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Muss Baker Mayfield - ebenfalls ein Einser-Pick im Draft - aufpassen, dass er zu einem Durchschnitts-Bruder im Geiste von Jared Goff wird? Irgendwie schon. Aber noch ist seine Entwicklung nicht abgeschlossen. Im Vergleich zu seinen ersten beiden Jahren in der Liga präsentierte sich Mayfield 2020 weniger fehleranfällig. Seine Zahl an Interceptions senkte er von 21 (!) auf 8 - seit Ende Oktober passierte ihm nur eine. In der Browns-Offense kommt ihm auch eher die Rolle des Verwalters zu, der das Spiel nicht verbocken soll. Die Playoffs sind eine andere Bühne: Am Charisma, auf selbiger zu wachsen, sollte es nicht scheitern.

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10. PHILIP RIVERS (Indianapolis Colts)

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Stellen wir außer Streit, dass es sich bei Rivers um einen der besseren QBs der NFL-Geschichte handelt, leider auch um einen im Vergleich zu seinen Fähigkeiten und Durchhaltevermögen eher erfolglosen. Aber gut, "seine" Chargers sind auch ohne ihn Loser aus Leidenschaft, während Rivers im ersten Jahr mit Indy in der Postseason steht. Gut, der Routinier ist inzwischen 39 und keine 26 mehr. Das sieht man. In früheren Jahren wäre er in diesem Ranking weiter vorne. Aber es ist nicht verboten, sich als Altstar auf gutes Laufspiel und eine lästige Defense zu verlassen. Vielleicht hat er im frühen Winter seiner Karriere mit den Colts jenes Playoff-Glück, das bei den Chargers oft fehlte.

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9. RYAN TANNEHILL (Tennessee Titans)

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Bewertet man nur die Saison 2020, müsste man Tannehill eine Spur weiter vorne platzieren. Aber Rang neun ist keine Schande, denn bis auf Josh Allen sind alle vor ihm Platzierten bereits Super-Bowl-Sieger und/oder MVP. Also ist es zugegeben auch ein wenig eine Reputationsfrage und zeigt, wie gut das Playoff-Feld an Spielmachern ist. Tannehill hat 2020 bewiesen, dass sein Aufschwung der Vorsaison, der bis ins Championship Game führte, kein Zufall war. Er ist die perfekte Ergänzung zu Rushing-König Derrick Henry. Wer hätte vor einigen Jahren in Miami an eine solche Entwicklung geglaubt?

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8. BEN ROETHLISBERGER (Pittsburgh Steelers)

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"Big Ben" muss man natürlich nicht vorstellen. Er gehört zu den zahlreichen QBs in diesem Playoff-Feld, die ihre 40er-Feier schon konkret planen oder bereits hinter sich haben. Zwei Super-Bowl-Ringe zieren seine Finger. Also wer soll ihm etwas vormachen? Vor allem gegen Ende der Saison schien ihm jedoch ziemlich die Luft auszugehen, weswegen die Verschnaufpause in Week 17 Gold wert gewesen sein könnte. Die Defense in Pittsburgh ist spitze, seine Receiver sind es ebenso. Taucht in der Postseason der "echte" Roethlisberger auf, könnte es weit gehen. Kommt die müde Version, kann es bitter werden.

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7. DREW BREES (New Orleans Saints)

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Dass der Zahn der Zeit an ihm nagt, kann auch Drew Brees nicht verleugnen. Kommende Woche feiert die lebende Legende ihren 42. Geburtstag. Der Roster der Saints ist inzwischen jedoch bekanntlich längst nicht mehr so gebaut, dass alles von Brees abhängt. Mit Tayson Hill gibt es sogar die Option, dem Routinier während eines Drives eine kurze Verschnaufpause zu gönnen. Wie schnell Brees seine schwere Rippenverletzung überwunden hat, ist beeindruckend und zeigt seine Motivation. Vielleicht wird er ja belohnt, indem der x-te (und letzte?) Anlauf auf den zweiten Super-Bowl-Triumph endlich gelingt.

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6. JOSH ALLEN (Buffalo Bills)

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Dieses Ranking hat bereits Tradition. Letztes Jahr war Allen bei derselben Übung 12. und Letzter. Und das damals nicht mal zu Unrecht. Dass der Bills-Quarterback einer der am meisten verbesserten Protagonisten dieser Saison ist, muss man nicht diskutieren. Gut gelaufen ist er schon in den vergangenen Jahren, am Selbstbewusstsein mangelte es auch nicht, Leadership und deutlich verbesserte Wurfleistungen sorgen inzwischen jedoch für ein Gesamtpaket, das einige in der MVP-Diskussion erwähnen. Das ist vielleicht noch übertrieben, aber die Playoff-Erfahrung, die er nun sammeln sollte, könnte ihn den nächsten Schritt machen lassen. Mit diesem Roster ist für die Bills einiges drinnen.

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5. RUSSELL WILSON (Seattle Seahawks)

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Zur Hälfte der Saison war Wilson für viele wohl noch ein No-Brainer als MVP, so grenzgenial führte er eine glänzend aufgelegte Seahawks-Offense. Seattles Angriff agierte in den vergangenen Wochen dezenter und mir ihr Wilson. Wobei man im konkreten Fall nicht lange über die Qualität diskutieren muss: Hier handelt es sich um einen Spielmacher im besten Football-Alter mit jeder Menge Erfahrung und Improvisations-Künsten, von der andere QBs nicht mal zu träumen wagen. Wilson ist keiner, der in der Postseason die Nerven wegschmeißt. Es wird für die Konkurrenz harte Arbeit, ihn und seine Seahawks in den Urlaub zu schicken.

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4. LAMAR JACKSON (Baltimore Ravens)

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Okay, Platz vier wirkt ein wenig hoch. Zu hoch? Nein. Letzte Saison führte Jackson dieses Ranking nach seiner MVP-Saison noch an. Ein Zwischentief in dieser Spielzeit hat ihn offenkundig enorm an Reputation gekostet. Wir sollten jedoch nicht vergessen, dass Jackson im Finish wieder auf deutlich besserem Niveau spielte. Außerdem kann man natürlich über seine Genauigkeit diskutieren, sollte jedoch nicht vergessen, dass Jacksons mobiles QB-Spiel mit anderen Maßstäben zu messen ist als das der meisten Kollegen. Letztes Jahr scheiterte er nach Traum-Saison. Vielleicht gibt es diesmal - mit deutlich geringerer Erwartungshaltung - den umgekehrten Trend und seine Vorzüge kommen in den Playoffs zur Geltung.

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3. TOM BRADY (Tampa Bay Buccaneers)

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Lasset die Spiele beginnen! Hand aufs Herz: Gibt es jemanden, der nicht neugierig ist, was der erfolgreichste Quarterback aller Zeiten mit den Tampa Bay Bucceneers in den Playoffs erreichen kann? Je weiter das Team aus Florida unter der Anleitung des 43-Jährigen kommt, desto mehr Salz in die Patriots-Wunden. Man kann über Bradys Leistungen in "Tompa" diskutieren, mehr als seine 40 TD-Pässe hat in dieser Saison jedoch nur Aaron Rodgers (48) geworfen. Auch die Abstimmung mit der gnadenlos überbesetzten Passempfängerriege schien zuletzt deutlich besser zu werden. Die Bucs bleiben zwar eine Wundertüte, dennoch befinden wir uns in Bradys Lieblings-Jahreszeit.

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2. PATRICK MAHOMES (Kansas City Chiefs)

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Man muss eine außergewöhnliche Saison spielen und einen außergewöhnlichen Lebenslauf vorweisen können, damit Patrick Mahomes - amtierender Super-Bowl-Champion - hier nicht an Nummer eins geführt wird. Wer behauptet, dass der 25-Jährige der beste Quarterback der Liga ist, liegt zumindest nicht ganz falsch. Phasenweise wirkte er 2020 sogar ein wenig unterfordert - vielleicht schlichen sich deshalb im Saison-Finish ein paar Konzentrationsfehler ein. Egal wie: Wer Champion werden will, muss am Titelverteidiger rund um diesen genialen Spielmacher vorbei.

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1. AARON RODGERS (Green Bay Packers)

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Wer Mahomes vorne sieht, liegt nicht falsch. Alles gut. Aber irgendwie stellte Rodgers alle in den Schatten. Seine Saison fühlte sich irgendwie wie die Würdigung der eigenen Lebensleistung an - und die war bekanntlich schon vor 2020 nicht ganz so schlecht. Mit 121,5 lieferte der designierte MVP das zweitbeste QB-Rating seiner beeindruckenden Laufbahn ab, 48 TD-Pässe sind Karriere-Bestwert - und all das, obwohl es die Packers verabsäumt haben, einen würdigen Zweier-Receiver zu draften und stattdessen den Einser-Pick für einen Rodgers-Konkurreten verschwendeten. Der 37-Jährige läuft seinem zweiten Super-Bowl-Triumph schon lange hinterher. Spielt er weiter in diesem Flow, könnte es endlich so weit sein.

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Der Anfang läuft ganz im Sinne der Chiefs

Schon lange war die Rollenverteilung in einem Divisionals-Duell nicht mehr so klar wie hier. Und anfangs scheint sich die Erwartungshaltung, dass die Kansas City Chiefs keine Mühe mit dem Überraschungsteam haben werden, auch zu bestätigen.

Die Offense der Gastgeber funktioniert von Beginn weg gewohnt gut, obwohl mit Clyde Edwards-Helaire die Running-Back-Waffe fehlt. Ersatz Darrel Williams drückt dem Spiel zwar nicht unbedingt seinen Stempel auf, sorgt aber für ausreichend Variabilität, um die Browns-Defense zu beschäftigen.

Schon der erste Drive resultiert im Touchdown, Mahomes geht selbst - der Extrapunkt scheitert allerdings.

Den Browns fehlt anfange die Genauigkeit, durch einige Drops und fehlende Zentimeter bremsen sie sich selbst ein. Ein Field Goal markiert die einzigen Punkte der ersten Hälfte, es hätten aber mehr sein müssen.

KANSAS CITY CHIEFS:

Name

Passing Yards Rushing Yards Receiving Yards
Patrick Mahomes 255 Yards (1 TD) 14 (1 TD)
Tyreek Hill 9 110
Travis Kelce 109 (1 TD)
Darrel Williams 78 16
Chad Henne 66 (1 INT) 12
Mecole Hardman 4 58
Demarcus Robinson 14
Byron Pringle 14
LeVeon Bell 6

Den bittersten Moment markiert Rashard Higgins kurz vor Halbzeit, der in die Endzone hechtet, den Ball aber hinein fumblet - Touchback und Ballverlust anstelle von Punkten! Besonders bitter, weil der Call nach einem Helmet-to-Helmet-Hit auch auf eine Chiefs-Strafe lauten hätte können und müssen.

Horror-Start der Browns in Hälfte zwei, aber dann...

Bei den Chiefs läuft es zuvor offensiv besser, ein 42-Yard-Pass von Mahomes auf Mecole Hardman eröffnet die Touchdown-Chance auf Travis Kelce, der für eine 20-Yard-Reception bedient wird.

Durch zwei Field Goals baut der Titelverteidiger den Vorsprung in den ersten 30 Minuten auf drei Scores aus, zu diesem Zeitpunkt glaubt niemand an ein Comeback.

Ein Eindruck, der sich zu Beginn des dritten Quarters noch verstärkt, weil Baker Mayfield schon mit dem dritten Spielzug von Tyrann Mathieu intercepted wird und die Chiefs gleich in die Redzone bringt. Kicker Harrison Butker leistet sich jedoch einen Aussetzer und vergibt das versuchte Field Goal.

Henne übernimmt das Ei

Dennoch, es wird das Viertel der Browns. Deren Offense auf einmal wesentlich besser funktioniert und durch zwei Touchdowns (Mayfield-Pass auf Jarvis Landry und kurzer Run von Ex-Chief Kareem Hunt) auf fünf Punkte herankommt sowie den Grundstein für eine mögliche Wende im Finish legt.

Es ist eine berechtigte Hoffnung, denn den Chiefs kommt der wichtigste Mann abhanden. Mahomes steht Mitte des dritten Quarters nach einem gar nicht heftig wirkenden Hit nur stark benommen auf, muss ins "Concussion Protocol" und soll in weiterer Folge auch nicht mehr zurückkommen, Backup Chad Henne übernimmt.

CLEVELAND BROWNS:

Name

Passing Yards Rushing Yards Receiving Yards
Baker Mayfield 204 (1 TD, 1 INT) 11
Rashard Higgins 88
Nick Chubb 69 4
David Njoku 59
Kareem Hunt 32 (1 TD) 2
Donovan Peoples-Jones 23
Jarvis Landry 20 (1 TD)
Austin Hooper 16

Unter dessen Führung läuft die Chiefs-Offense gleich zahnloser, mehr als ein Field Goal schaut nicht mehr heraus. Dazu leistet sich Henne einen Schnitzer, als er übermütig wird, ein tiefer Pass in die Endzone wird intercepted, rund acht Minuten vor dem Ende sind die Browns voll im Spiel.

Sie machen aber nichts mehr daraus, die Chiefs-Defense erfüllt ihren Job und unterbindet jegliche Ambitionen Clevelands. Im Finish beweist Coach Andy Reid "Balls", als er 1:14 Minuten vor dem Ende bei 4th and 1 an der eigenen 48 passen lässt und das entscheidende First Down herausholt, welches das Spiel beendet.

Reid nur so gut wie zuvor... Reid

Die Hoffnungen der Kansas City Chiefs ruhen nun auf einem schnellen Comeback von Patrick Mahomes, bereits nächste Woche steigt das AFC Championship Game im Arrowhead Stadium. Mit den Buffalo Bills wartet immerhin die Nummer zwei der AFC - fraglich, ob der Titelverteidiger ohne seinen Superstar überhaupt als Favorit gelten könnte.

Eine Sache spricht aber für sich: Die Chiefs werden zum dritten Mal am Stück das AFC Championship Game hosten, eine Marke, die erst einem Team zuvor gelang, ebenfalls von Andy Reid gecoacht: Den Philadelphia Eagles von 2002 bis 2004. Nicht einmal die New England Patriots brachten dieses Kunststück zustande.

Die Browns dürfen sich mit einem Saisonverlauf trösten, der so (noch) niemand von ihnen erwartet hatte: Eine Bilanz von 11-5 in der Regular Season, der erste Playoff-Einzug seit 2003, der erste Playoff-Sieg seit 1994 und ein harter Kampf gegen den Top-Favoriten. Mit ihnen wird in näherer Zukunft zu rechnen sein.

Das Mahomes-Out:


Textquelle: © LAOLA1.at

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