NFL-Playoffs: Bills spielen um AFC Championship

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Die Buffalo Bills stehen als erster Teilnehmer am AFC Championship Game der NFL-Playoffs fest! Die Nummer zwei der AFC setzt sich in einem unerwartet lange von den Defenses geprägten Spiel 17:3 gegen die Baltimore Ravens durch.

Offensiv läuft hüben wie drüben erst nichts zusammen, lediglich je ein Field Goal steht zur Halbzeit zu Buche (3:3).

Die Entscheidung fällt im dritten Quarter, als erst Stefon Diggs der erste Touchdown auf Seiten der Bills gelingt. Das Momentum endgültig auf ihre Seite ziehen die Gastgeber durch einen 101-Yard-Interception-Return-TD durch Taron Johnson aus der eigenen Endzone, der anstelle des Ausgleichs die 17:3-Führung für Buffalo bringt.

Nachdem Ravens-Quarterback Lamar Jackson einen Hit einsteckt und für das letzte Viertel mit einer Gehirnerschütterung ausfällt, ist das Spiel gelaufen.

Die Bills haben erstmals seit 1994 die Gelegenheit, die AFC für sich zu entscheiden und in die Super Bowl einzuziehen. Das gelang ihnen damals viermal hintereinander, allerdings reichte es nie zum ganz großen Wurf, Buffalo ist noch ohne Vince-Lombardi-Trophy.

Der Gegner wird am Sonntagabend zwischen den Titelverteidigern, den Kansas City Chiefs, und dem Überraschungsteam, den Cleveland Browns, ermittelt. Setzen sich die Chiefs durch, haben sie ein Heimspiel, ein Duell mit den Browns fände in Buffalo statt.

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BUFFALO BILLS (2) - BALTIMORE RAVENS (5) 17:3

SCORING:

Q1:

3:0: Tyler Bass - 28-Yard-Field-Goal (3:01 Minuten)

Q2:

3:3: Justin Tucker - 34-Yard-Field-Goal (0:08 Minuten)

Q3:

10:3: Stefon Diggs - 3-Yard-Pass von Josh Allen (9:33 Minuten)

17:3: Taron Johnson - 101-Yard-Interception-Return (0:58 Minuten)

Q4:

Keine Scores

Legenden, junge Wilde und einige etablierte Haudegen. Die Playoff-Quarterbacks dieser NFL-Saison bieten ein breites Spektrum. LAOLA1 mit einem Ranking der Spielmacher:

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Eines vorneweg: Der Generations-Wechsel unter den NFL-Quarterbacks ist bekanntlich in vollem Gange. Da die "Jungen Wilden" logischerweise noch nicht über die Lebensläufe eines Brady, Brees oder Rodgers verfügen können, besteht in solch einem Ranking die Gefahr, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wir legen daher auch diesmal eine Spur mehr Wert auf die Aktualität, ohne aber die gerade in der Postseason so wertvolle Erfahrung außer Acht zu lassen.

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14. MITCHELL TRUBISKY (Chicago Bears)

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Ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert... Sagen wir so: Geht es nach der öffentlichen Meinung, kann Trubisky fast nur gewinnen. Oder zumindest überraschen. Der 26-Jährige, der von Chicago 2017 vor (!) Mahomes und Watson gewählt wurde (Stand jetzt ein historischer Irrtum), wurde im Saison-Verlauf von Nick Foles abgelöst. Als der sich verletzte, lag es doch an Trubisky, die Bears in die Playoffs zu führen. Dies gelang, ohne dass Trubisky spektakuläre Glanzlichter setzen hätte können. Er war jedoch auch nicht so schlecht, wie viele meinten. In dieser Postseason geht es fraglos auch darum, wie seine NFL-Zukunft aussieht.

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13. ALEX SMITH (Washington Football Team)

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Gänsehaut! Die Wohlfühl-Story! Material für Hollywood! Aber objektiv gesehen ist Alex Smith in diesem Ranking natürlich recht weit hinten einzureihen. Konzentrieren wir uns auf das Positive: Nach seiner Horror-Verletzung und zwei Jahren Pause ist Smith tatsächlich wieder da (die Doku über den Weg zurück sollte man nur mit leerem Magen sehen) und mit Washington aufgrund noch größerer sportlicher Inkomptenz der NFC-East-Konkurrenz in den Playoffs. Smith war immer schon ein eher biederer Game Manager, nun hat er auch an Mobilität eingebüßt. Aber als Gegner sollte man es gegen einen derart erfahrenen Spielmacher (Playoffs mit San Francisco und Kansas City) nicht drauf ankommen lassen.

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12. JARED GOFF (Los Angeles Rams)

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Im Osten geht die Sonne auf, im Westen geht sie unter und in Kaliforniens Süden verbringt Goff währenddessen einen ziemlich durchschnittlichen Arbeitstag. Der Prototyp eines "Eh-net-so-schlecht,-aber..."-Spielmachers. Er führte die Rams einst in die Super Bowl, aber dort implodierte er. Er war der Nummer-1-Pick im Draft, aber ist er dieses Spots wirklich würdig? Er spielte auch 2020 keineswegs total ungut, aber gleich 22 QBs schließen die Saison mit einem besseren Rating als seine 90,0 ab - darunter auch Mitch Trubisky (ouch!). Natürlich hofft man, dass er für das Duell mit Seattle fit wird, aber wären die Rams mit Backup John Wolford tatsächlich komplett chancenlos?

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11. BAKER MAYFIELD (Cleveland Browns)

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Muss Baker Mayfield - ebenfalls ein Einser-Pick im Draft - aufpassen, dass er zu einem Durchschnitts-Bruder im Geiste von Jared Goff wird? Irgendwie schon. Aber noch ist seine Entwicklung nicht abgeschlossen. Im Vergleich zu seinen ersten beiden Jahren in der Liga präsentierte sich Mayfield 2020 weniger fehleranfällig. Seine Zahl an Interceptions senkte er von 21 (!) auf 8 - seit Ende Oktober passierte ihm nur eine. In der Browns-Offense kommt ihm auch eher die Rolle des Verwalters zu, der das Spiel nicht verbocken soll. Die Playoffs sind eine andere Bühne: Am Charisma, auf selbiger zu wachsen, sollte es nicht scheitern.

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10. PHILIP RIVERS (Indianapolis Colts)

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Stellen wir außer Streit, dass es sich bei Rivers um einen der besseren QBs der NFL-Geschichte handelt, leider auch um einen im Vergleich zu seinen Fähigkeiten und Durchhaltevermögen eher erfolglosen. Aber gut, "seine" Chargers sind auch ohne ihn Loser aus Leidenschaft, während Rivers im ersten Jahr mit Indy in der Postseason steht. Gut, der Routinier ist inzwischen 39 und keine 26 mehr. Das sieht man. In früheren Jahren wäre er in diesem Ranking weiter vorne. Aber es ist nicht verboten, sich als Altstar auf gutes Laufspiel und eine lästige Defense zu verlassen. Vielleicht hat er im frühen Winter seiner Karriere mit den Colts jenes Playoff-Glück, das bei den Chargers oft fehlte.

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9. RYAN TANNEHILL (Tennessee Titans)

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Bewertet man nur die Saison 2020, müsste man Tannehill eine Spur weiter vorne platzieren. Aber Rang neun ist keine Schande, denn bis auf Josh Allen sind alle vor ihm Platzierten bereits Super-Bowl-Sieger und/oder MVP. Also ist es zugegeben auch ein wenig eine Reputationsfrage und zeigt, wie gut das Playoff-Feld an Spielmachern ist. Tannehill hat 2020 bewiesen, dass sein Aufschwung der Vorsaison, der bis ins Championship Game führte, kein Zufall war. Er ist die perfekte Ergänzung zu Rushing-König Derrick Henry. Wer hätte vor einigen Jahren in Miami an eine solche Entwicklung geglaubt?

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8. BEN ROETHLISBERGER (Pittsburgh Steelers)

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"Big Ben" muss man natürlich nicht vorstellen. Er gehört zu den zahlreichen QBs in diesem Playoff-Feld, die ihre 40er-Feier schon konkret planen oder bereits hinter sich haben. Zwei Super-Bowl-Ringe zieren seine Finger. Also wer soll ihm etwas vormachen? Vor allem gegen Ende der Saison schien ihm jedoch ziemlich die Luft auszugehen, weswegen die Verschnaufpause in Week 17 Gold wert gewesen sein könnte. Die Defense in Pittsburgh ist spitze, seine Receiver sind es ebenso. Taucht in der Postseason der "echte" Roethlisberger auf, könnte es weit gehen. Kommt die müde Version, kann es bitter werden.

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7. DREW BREES (New Orleans Saints)

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Dass der Zahn der Zeit an ihm nagt, kann auch Drew Brees nicht verleugnen. Kommende Woche feiert die lebende Legende ihren 42. Geburtstag. Der Roster der Saints ist inzwischen jedoch bekanntlich längst nicht mehr so gebaut, dass alles von Brees abhängt. Mit Tayson Hill gibt es sogar die Option, dem Routinier während eines Drives eine kurze Verschnaufpause zu gönnen. Wie schnell Brees seine schwere Rippenverletzung überwunden hat, ist beeindruckend und zeigt seine Motivation. Vielleicht wird er ja belohnt, indem der x-te (und letzte?) Anlauf auf den zweiten Super-Bowl-Triumph endlich gelingt.

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6. JOSH ALLEN (Buffalo Bills)

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Dieses Ranking hat bereits Tradition. Letztes Jahr war Allen bei derselben Übung 12. und Letzter. Und das damals nicht mal zu Unrecht. Dass der Bills-Quarterback einer der am meisten verbesserten Protagonisten dieser Saison ist, muss man nicht diskutieren. Gut gelaufen ist er schon in den vergangenen Jahren, am Selbstbewusstsein mangelte es auch nicht, Leadership und deutlich verbesserte Wurfleistungen sorgen inzwischen jedoch für ein Gesamtpaket, das einige in der MVP-Diskussion erwähnen. Das ist vielleicht noch übertrieben, aber die Playoff-Erfahrung, die er nun sammeln sollte, könnte ihn den nächsten Schritt machen lassen. Mit diesem Roster ist für die Bills einiges drinnen.

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5. RUSSELL WILSON (Seattle Seahawks)

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Zur Hälfte der Saison war Wilson für viele wohl noch ein No-Brainer als MVP, so grenzgenial führte er eine glänzend aufgelegte Seahawks-Offense. Seattles Angriff agierte in den vergangenen Wochen dezenter und mir ihr Wilson. Wobei man im konkreten Fall nicht lange über die Qualität diskutieren muss: Hier handelt es sich um einen Spielmacher im besten Football-Alter mit jeder Menge Erfahrung und Improvisations-Künsten, von der andere QBs nicht mal zu träumen wagen. Wilson ist keiner, der in der Postseason die Nerven wegschmeißt. Es wird für die Konkurrenz harte Arbeit, ihn und seine Seahawks in den Urlaub zu schicken.

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4. LAMAR JACKSON (Baltimore Ravens)

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Okay, Platz vier wirkt ein wenig hoch. Zu hoch? Nein. Letzte Saison führte Jackson dieses Ranking nach seiner MVP-Saison noch an. Ein Zwischentief in dieser Spielzeit hat ihn offenkundig enorm an Reputation gekostet. Wir sollten jedoch nicht vergessen, dass Jackson im Finish wieder auf deutlich besserem Niveau spielte. Außerdem kann man natürlich über seine Genauigkeit diskutieren, sollte jedoch nicht vergessen, dass Jacksons mobiles QB-Spiel mit anderen Maßstäben zu messen ist als das der meisten Kollegen. Letztes Jahr scheiterte er nach Traum-Saison. Vielleicht gibt es diesmal - mit deutlich geringerer Erwartungshaltung - den umgekehrten Trend und seine Vorzüge kommen in den Playoffs zur Geltung.

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3. TOM BRADY (Tampa Bay Buccaneers)

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Lasset die Spiele beginnen! Hand aufs Herz: Gibt es jemanden, der nicht neugierig ist, was der erfolgreichste Quarterback aller Zeiten mit den Tampa Bay Bucceneers in den Playoffs erreichen kann? Je weiter das Team aus Florida unter der Anleitung des 43-Jährigen kommt, desto mehr Salz in die Patriots-Wunden. Man kann über Bradys Leistungen in "Tompa" diskutieren, mehr als seine 40 TD-Pässe hat in dieser Saison jedoch nur Aaron Rodgers (48) geworfen. Auch die Abstimmung mit der gnadenlos überbesetzten Passempfängerriege schien zuletzt deutlich besser zu werden. Die Bucs bleiben zwar eine Wundertüte, dennoch befinden wir uns in Bradys Lieblings-Jahreszeit.

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2. PATRICK MAHOMES (Kansas City Chiefs)

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Man muss eine außergewöhnliche Saison spielen und einen außergewöhnlichen Lebenslauf vorweisen können, damit Patrick Mahomes - amtierender Super-Bowl-Champion - hier nicht an Nummer eins geführt wird. Wer behauptet, dass der 25-Jährige der beste Quarterback der Liga ist, liegt zumindest nicht ganz falsch. Phasenweise wirkte er 2020 sogar ein wenig unterfordert - vielleicht schlichen sich deshalb im Saison-Finish ein paar Konzentrationsfehler ein. Egal wie: Wer Champion werden will, muss am Titelverteidiger rund um diesen genialen Spielmacher vorbei.

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1. AARON RODGERS (Green Bay Packers)

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Wer Mahomes vorne sieht, liegt nicht falsch. Alles gut. Aber irgendwie stellte Rodgers alle in den Schatten. Seine Saison fühlte sich irgendwie wie die Würdigung der eigenen Lebensleistung an - und die war bekanntlich schon vor 2020 nicht ganz so schlecht. Mit 121,5 lieferte der designierte MVP das zweitbeste QB-Rating seiner beeindruckenden Laufbahn ab, 48 TD-Pässe sind Karriere-Bestwert - und all das, obwohl es die Packers verabsäumt haben, einen würdigen Zweier-Receiver zu draften und stattdessen den Einser-Pick für einen Rodgers-Konkurreten verschwendeten. Der 37-Jährige läuft seinem zweiten Super-Bowl-Triumph schon lange hinterher. Spielt er weiter in diesem Flow, könnte es endlich so weit sein.

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Offenses in erster Hälfte abgemeldet, Kicker vom Winde verweht

Das Spiel beginnt keinesfalls so, wie von den Fans erwartet. Zwar war das Matchup nicht als High-Scoring-Game angekündigt, lediglich sechs Punkte in der gesamten ersten Halbzeit sind aber passender Ausdruck des Geschehens.

Dabei sind es eher die offensiven Fehler auf beiden Seiten, die Punkte verhindern, und weniger defensive Glanzleistungen. Beide Teams schaffen kaum 3rd-Down-Conversions, auch Ankünfte in der gegnerischen Redzone sind nicht zu verzeichnen.

Die besseren Chancen auf mehr Punkte finden die Ravens vor, bei starkem Wind in Buffalo sorgt Justin Tucker aber für eine Kuriosität: Er vergibt zwei Field Goals, wobei er beide Stangen einmal trifft. Es sind bereits die vergebenen Field Goals zwei und drei in dieser Postseason für ihn - in seiner gesamten Karriere zuvor traf er nur einen Kick nicht.

Auch Gegenüber Tyler Bass scheitert einmal im zweiten Viertel und später auch im letzten Abschnitt noch einmal.

BUFFALO BILLS:

Name

Passing Yards Rushing Yards Receiving Yards
Josh Allen 206 Yards (1 TD) 3
Stefon Diggs 106 (1 TD)
John Brown 62
Devin Singletary 25 12
Dawson Knox 18
Isaiah McKenzie 8
T.J. Yeldon 4

Eine besonders offensichtliche Schwäche der Bills ist in der ersten Halbzeit das Laufspiel, mickrige sechs Yards Rushing bringen Devin Singletary und Josh Allen selbst zusammen. Bei den Ravens funktioniert dieser Part besser, bloß verschenkt Tucker die fälligen Punkte.

In der Luft schenken sich die beiden Quarterbacks nach 30 Minuten wenig (Allen 120 Yards, Lamar Jackson 123).

Ein Big Play macht einen großen Unterschied

Interessant wird das Duell im dritten Quarter, wo es sich letztlich auch entscheidet.

Buffalo arbeitet sich im ersten Drive über 66 Yards nach vorn, ein kurzer Pass auf Stefon Diggs sorgt für den ersten Touchdown der Partie.

Auch die Ravens-Offensive funktioniert scheinbar besser und kann sich im folgenden Drive bis an Buffalos 9-Yard-Linie arbeiten, ehe das spielentscheidende Play folgt: Jacksons Pass wird in der Endzone von Taron Johnson abgefangen und zum 17:3 über das gesamte Spielfeld returnt.

BALTIMORE RAVENS:

Name

Passing Yards Rushing Yards Receiving Yards
Lamar Jackson 162 (1 INT) 34
J.K. Dobbins 42 51
Tyler Huntley 60 32
Marquise Brown 87
Gus Edwards 42
Mark Andrews 28
Willie Snead 25
Miles Boykin 20
Patrick Ricard 11

Doch es kommt noch schlimmer: Jackson muss beim Versuch, einen Safety zu verhindern, einen harten Hit einstecken und scheidet für den Rest des Spiels mit einer Gehirnerschütterung aus.

Endet die nächste Durststrecke?

Ersatzmann Tyler Huntley stellt sich zwar brav an und bringt die Ravens im letzten Quarter sogar einmal in die Nähe der Endzone, aber nicht in diese hinein.

Letzten Endes ist die offensive Vorstellung der Bills zwar dünn, aber mehr als jene der Ravens - mitsamt des Defensiv-Big-Plays von Johnson der entscheidende Unterschied.

Die "Bills Mafia", die Fans in Buffalo, müssen noch bis Sonntagabend warten. Dann erfahren sie, ob es noch einen weiteren Covid-Test zu überstehen gilt - der für alle zugelassenen Fans im Stadion Pflicht ist. Ein Heimspiel gäbe es im AFC Championship aber nur, wenn sich die Cleveland Browns überraschend gegen die Kansas City Chiefs durchsetzen.

So oder so geht für sie die nächste Durststrecke zu Ende. Nach dem ersten Playoff-Sieg seit 24 Jahren gegen Indianapolis gibt es nun den ersten Einzug ins AFC-Endspiel seit 1994. Ob es die erste Super-Bowl-Teilnahme seit damals wird, entscheidet sich nächste Woche.

Das Play der Partie von Johnson im VIDEO:


Textquelle: © LAOLA1.at

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