Die NFL-Awards der LAOLA1-User

Aufmacherbild Foto: © getty
 

Die NFL hat ihre Awards noch nicht vergeben, wir, die NFL-User-Gemeinde bei LAOLA1 haben uns dazu entschlossen unsere eigenen Awards zu vergeben.

So wie wir auch zu Beginn der Saison einen User Mock Draft machen und während der Saison die User Endzone schreiben – ganz nach unserem Motto "Together we make Football".

Die User marver711, TheLucky, snoob, mundafinga, muehli17, laolawolfi, neo, kloisg11, austriaviking und MatB haben jeweils ihr eigenes Ranking erstellt und dies haben wir zusammengefügt.

Es gab einstimmige Wahlen, aber auch einige unterschiedliche Meinungen.

The LAOLA1-Award goes to... - die Wahl-Motive und Stimmen zusammengefasst von MatB:

MVP: QB Aaron Rodgers, Green Bay Packers (einstimmig)

Einstimmig ging der MVP nach Wisconsin, es gab hier keine 2. Meinung unserer User.

Auch wenns mir schwer fällt – er war einfach der beste in dieser Saison. Mehr TD-Pässe als Punts sagen alles.

Die ersten Wochen waren eine knappe Geschichte zwischen Rodgers und Mahomes. Rodgers war aber die letzten Wochen klar der bessere Quarterback und holt sich damit völlig zurecht den MVP-Titel.

Mahomes ist der bessere Quarterback, aber wurde nicht genug gefordert. Die Zahlen sprechen klar für Rodgers.

Ein wenig "Love for Rodgers" nach dieser sehr guten Regular Season und der chaotischen Offseason.

13-3, Nr. 1 Seed in der NFC, 48 Touchdowns zu 5 Interceptions und das mit einem Receiver-Corp von den Packers (Ausnahme Adams natürlich) - mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Foto: © getty

Offensive Player of the Year: RB Derrick Henry, Tennessee Titans (je 1 Stimme auch für RB Alvin Kamara, TE Travice Kelce, QB Josh Allen)

Derrick Henry hat sich hier wenig überraschend durchgesetzt und diese NFL Saison geprägt.

Auch wenn hier Rodgers' kongenialer Partner mit Davante Adams nachvollziehbar wäre, musste es eigentlich Henry werden. Er ist erst der 8. Running Back in der Geschichte mit über 2000 Rushing Yards in einer Saison!

Erst 8 Spieler überhaupt haben diese Schallmauer durchbrochen, nun war es wieder soweit - über 2.000 Rush Yards in einer Saison, dazu 17 TDs – Henry war diese Saison einfach nicht zu stoppen und das soll gewürdigt werden.

Mir imponiert einfach, wie er Jahr für Jahr in der zweiten Saisonhälfte nochmal eine Schippe drauflegt. Mit Abstand bester Runner der NFL.

Foto: © getty

Defensive Player of the Year: DE Aaron Donald, Los Angeles Rams (je 1 Stimme auch für CB Xavien Howard, DE T.J. Watt, DE Myles Garrett)

Auch hier gab es wenig Gegenwehr für einen der besten Spieler in der NFL, Aaron Donald.

Bester Verteidiger der Liga!

Donald ist für mich mit Abstand der beste Nicht-Quarterback in der gesamten NFL. Er zieht regelmäßig Double und Tripple Teams auf sich, hat jedoch trotzdem in den letzten 3 Jahren jeweils über 10 Sacks pro Jahr aufgelegt.

Hier brauche ich gar nicht überlegen. Donald ist der beste Verteidiger und vermutlich der beste Spieler der NFL. Eine Naturgewalt.

Ja, es hätte viele Kandidaten gegeben, aber niemand hebt eine Defense so auf ein neues Level wie Aaron Donald – einfach der kompletteste und wertvollste Spieler in einer Defense.

Foto: © getty

Offensive Rookie of the Year: WR Justin Jefferson (3 Stimmen auch für Justin Herbert)

Ziemlich eindeutig diese Entscheidung von unseren Usern, wobei auch etwas überraschend.

Rookie Record in Receiving Yards.

Warum Jefferson & nicht Herbert? Beide hätten es verdient, Herbert auch spektakulär – ich finde aber Jefferson machte weniger Fehler & spielte in einer lauflastigen Offense, was die Leistung nochmals steigert.

Hier führt kein Weg an Jefferson vorbei. 1400 Yards und 7 TDs als Rookie WR sind wirklich beeindruckend.

Ich hätte den Award gerne Joe Burrow gegeben, aber 10 Spiele reichen leider nicht. Jefferson ist jetzt schon ein Superstar auf Wide Receiver.

Foto: © getty

Defensive Rookie of the Year: DE Chase Young, Washington Football Team (einstimmig)

Chase Young ist nicht nur in Washington, sondern in der gesamten NFL sofort und hoffentlich für längere Zeit angekommen und hat dieser bereits seinen Stempel aufgedrückt. Hoffentlich ist er gekommen, um zu bleiben.

Er hat eindrucksvoll bewiesen, warum er von vielen als bester Spieler im letzten Draft gesehen wurde.

In einer starken D-Line sticht Chase Young bereits in seinem ersten Jahr nochmals heraus, 7,5 Sacks, weitere 4 Forced Fumbles und ein TD sind für einen Rookie aller Ehren wert.

Spielte eine starke Rookie Season und stellte mit seiner D-Line eine der gefährlichsten Units diese Season. Auch nicht unbeteiligt am Playoff-Einzug Washingtons.

Hatte von Tag 1 an den erwarteten Impact, wird diese Position auf Jahre hinweg prägen! Positive Überraschung auf Platz 2 hier: Antoine Winfield, der Safety von den Buccaneers. Den sieht man wohl bald bei "Defensive Player of the year", der wird die NFL prägen.

Foto: © getty

Comeback Player of the Year: QB Alex Smith, Washington Football Team (einstimmig)

Das Football Team ist hier gleich 2 x vertreten und beide Male sogar einstimmig, das mag was heißen. Alex Smiths Geschichte ist einfach nur Hollywood.

Hier führt einfach kein Weg an Alex Smith vorbei. Wenn jemand kurz davor ist, sein Bein zu verlieren und vielleicht nie mehr richtig laufen zu können, und danach nochmals ein Comeback schafft und dann gleich noch in die Playoffs einzuziehen. Mehr Comeback geht nicht,

Sensationelle Story.

Hier gibt es wohl keine 2 Meinungen. Hat seine Horror-Verletzung überstanden, sich den Job als Starting Quarterback zurückerkämpft und sein Team in die Playoffs geführt.

Für mich dieses Jahr der am einfachsten zu vergebende Award. Es werden ja sogar Stimmen laut, dass der Award auf Alex Smith, Comeback Player of the Year umbenannt wird. Auch das wär völlig verständlich!

Keine weitere Erklärung nötig denke ich.

Foto: © getty

Coach of the Year: Brian Flores, Miami Dolphins (2 Stimmen für Kevin Stevanski, je 1 Stimme auch für Sean Payton, Matt LeFleur, Sean McDermott)

Beim Coach of the Year haben wir schon unterschiedliche Meinungen, aber hier hat sich Brian Flores schlussendlich doch durchgesetzt, nur wenige trauten den Dolphins eine so starke Saison zu - Hauptgrund dafür war sicher Flores.

Auch wenn es die Dolphins knapp nicht in die Playoffs geschafft haben, ist Flores für mich Coach of the Year. Er überzeugte bereits letzte Season mit einem mutig aufspielenden Team und führte dieses nun zu einem 10-6 dieses Jahr.

Hier gibt es sicher noch 2-3 andere ernsthafte Kandidaten, aber wie schnell Flores dieses Team wieder wettbewerbsfähig gemacht hat, verdient meine Anerkennung.

Foto: © getty

Welches Team hat am meisten Überrascht? Buffalo Bills (2 Stimmen für Cleveland Browns, je 1 Stimme Green Bay Packers, Seattle Seahawks)

Meine Entscheidung ist zwischen den Miami Dolphins – die heuer bereits viel weiter waren als angenommen – und den Buffalo Bills gefallen. Wobei ich mich für die Bills entschieden habe, da sie einfach ein unglaubliches Jahr hinter sich haben. Allen hat sich weiterentwickelt, mit Diggs wurde ein Nr. 1 Receiver geholt und auch die Defense hat sich im Laufe des Jahres stabilisiert. So ist man bestens für die Playoffs und den ganz großen Coup gewappnet.

Das sie eine gute Saison spielen war zu erwarten – aber die Art und Weise, wie die Saison absolviert wurde & auch die Entwicklung von Allen, war für mich schon sehr überraschend.

Foto: © getty

Welches Team hat am meisten enttäuscht? Houston Texans (3 Stimmen Detroit Lions, je 1 Stimme für Philadelphia Eagles, New England Patriots, Dallas Cowboys)

Hier war es ein enges Rennen zwischen den Detroit Lions und Houston Texans wobei sich die Letztgenannten schlussendlich "durchsetzen". Was Bill O'Brien dort verbockt hat, wird noch Jahre lang nachhängen.

War für mich nicht vorstellbar, dass sie trotz der bekannten Probleme so dermaßen abstürzen.

User Kloisg11 hatte folgende Meinung zu den vergebenen Awards:

Bis auf den Coach of the Year und Defensive Player of the Year sind meiner Meinung nach alle Awards gesetzt. Man nenne nur Aaron Donald und T.J. Watt beziehungsweise Andy Reid beim Coach of the year.

Erwähnen möchte ich auch "System-QB" Tom Brady. Wahnsinns-Saison mit 43 (!) Jahren, 40 TD Pässe und über 4600 Yards. Vielleicht ist da doch der QB das System.

Natürlich sind es unsere persönlichen Meinungen und es gibt genug andere Meinungen. Wir freuen uns über jede Meinung in den Kommentaren.

Textquelle: © LAOLA1.at

Christoph Brandner: Das historische 1. NHL-Tor des "Grüblers"

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

KOMMENTARE..