NFL-Playoffs: Packers kochen wackere Rams ab

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Die Green Bay Packers stehen wie im Vorjahr im Conference Championship der NFC, der letzten Station in den NFL-Playoffs vor der Super Bowl LV!

Der Top-Seed setzt sich im eigenen Lambeau Field erwartungsgemäß gegen die Los Angeles Rams 32:18 durch, muss die Konzentration gegen einen stets gefährlichen Gegner aber die ganze Zeit hoch halten.

Letztendlich ist es die konstantere Produktion der Packers-Offense, die gut geölt läuft und sich auch von der besten Defense der NFL nur selten aufhalten lässt, während sich Los Angeles immer wieder Aussetzer leistet und teilweise auch mit ungünstigen Strafen selbst im Weg steht.

Aaron Rodgers zeigt sich trotz einer ausbaufähigen Completion Rate (23/36) mit 296 Yards, zwei Passing- und einem Rushing-Touchdown souverän, ein 58-Yard-Pass auf Allen Lazard ist sein Highlight des Spiels.

Auch das Laufspiel über Aaron Jones (99 Yards, 1 TD), Jamaal Williams (65 Yards) und A.J. Dillon (27 Yards) funktioniert gut und gibt der Packers-Offensive eine zweite Dimension - gegen diese Mischung finden die Rams kein ausreichendes Mittel.

Das Conference Championship wird wieder am Lambeau Field von Green Bay stattfinden, der Gegner im "Altherren-Duell" zwischen Drew Brees und Tom Brady bzw. den New Orleans Saints und den Tampa Bay Buccaneers in der Nacht auf Montag ermittelt.

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GREEN BAY PACKERS (1) - LOS ANGELES RAMS (6) 32:18

SCORING:

Q1:

3:0: Mason Crosby - 24-Yard-Field-Goal (8:39 Minuten)

3:3: Matt Gay - 37-Yard-Field-Goal (4:36 Minuten)

Q2:

10:3: Davante Adams - 1-Yard-Pass von Aaron Rodgers (11:37 Minuten)

16:3: Aaron Rodgers - 1-Yard-Lauf (3:29 Minuten) - Two-Point-Conversion scheitert

16:10: Van Jefferson - 4-Yard-Pass von Jared Goff (0:27 Minuten)

19:10: Mason Crosby - 39-Yard-Field-Goal (0:00 Minuten)

Q3:

25:10: Aaron Jones - 1-Yard-Lauf (12:10 Minuten) - Two-Point-Conversion scheitert

25:18: Cam Akers - 7-Yard-Lauf (1:41 Minuten) - Two-Point-Conversion erfolgreich

Q4:

32:18: Allen Lazard - 58-Yard-Pass von Aaron Rodgers (7:00 Minuten)

Legenden, junge Wilde und einige etablierte Haudegen. Die Playoff-Quarterbacks dieser NFL-Saison bieten ein breites Spektrum. LAOLA1 mit einem Ranking der Spielmacher:

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Eines vorneweg: Der Generations-Wechsel unter den NFL-Quarterbacks ist bekanntlich in vollem Gange. Da die "Jungen Wilden" logischerweise noch nicht über die Lebensläufe eines Brady, Brees oder Rodgers verfügen können, besteht in solch einem Ranking die Gefahr, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wir legen daher auch diesmal eine Spur mehr Wert auf die Aktualität, ohne aber die gerade in der Postseason so wertvolle Erfahrung außer Acht zu lassen.

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14. MITCHELL TRUBISKY (Chicago Bears)

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Ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert... Sagen wir so: Geht es nach der öffentlichen Meinung, kann Trubisky fast nur gewinnen. Oder zumindest überraschen. Der 26-Jährige, der von Chicago 2017 vor (!) Mahomes und Watson gewählt wurde (Stand jetzt ein historischer Irrtum), wurde im Saison-Verlauf von Nick Foles abgelöst. Als der sich verletzte, lag es doch an Trubisky, die Bears in die Playoffs zu führen. Dies gelang, ohne dass Trubisky spektakuläre Glanzlichter setzen hätte können. Er war jedoch auch nicht so schlecht, wie viele meinten. In dieser Postseason geht es fraglos auch darum, wie seine NFL-Zukunft aussieht.

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13. ALEX SMITH (Washington Football Team)

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Gänsehaut! Die Wohlfühl-Story! Material für Hollywood! Aber objektiv gesehen ist Alex Smith in diesem Ranking natürlich recht weit hinten einzureihen. Konzentrieren wir uns auf das Positive: Nach seiner Horror-Verletzung und zwei Jahren Pause ist Smith tatsächlich wieder da (die Doku über den Weg zurück sollte man nur mit leerem Magen sehen) und mit Washington aufgrund noch größerer sportlicher Inkomptenz der NFC-East-Konkurrenz in den Playoffs. Smith war immer schon ein eher biederer Game Manager, nun hat er auch an Mobilität eingebüßt. Aber als Gegner sollte man es gegen einen derart erfahrenen Spielmacher (Playoffs mit San Francisco und Kansas City) nicht drauf ankommen lassen.

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12. JARED GOFF (Los Angeles Rams)

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Im Osten geht die Sonne auf, im Westen geht sie unter und in Kaliforniens Süden verbringt Goff währenddessen einen ziemlich durchschnittlichen Arbeitstag. Der Prototyp eines "Eh-net-so-schlecht,-aber..."-Spielmachers. Er führte die Rams einst in die Super Bowl, aber dort implodierte er. Er war der Nummer-1-Pick im Draft, aber ist er dieses Spots wirklich würdig? Er spielte auch 2020 keineswegs total ungut, aber gleich 22 QBs schließen die Saison mit einem besseren Rating als seine 90,0 ab - darunter auch Mitch Trubisky (ouch!). Natürlich hofft man, dass er für das Duell mit Seattle fit wird, aber wären die Rams mit Backup John Wolford tatsächlich komplett chancenlos?

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11. BAKER MAYFIELD (Cleveland Browns)

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Muss Baker Mayfield - ebenfalls ein Einser-Pick im Draft - aufpassen, dass er zu einem Durchschnitts-Bruder im Geiste von Jared Goff wird? Irgendwie schon. Aber noch ist seine Entwicklung nicht abgeschlossen. Im Vergleich zu seinen ersten beiden Jahren in der Liga präsentierte sich Mayfield 2020 weniger fehleranfällig. Seine Zahl an Interceptions senkte er von 21 (!) auf 8 - seit Ende Oktober passierte ihm nur eine. In der Browns-Offense kommt ihm auch eher die Rolle des Verwalters zu, der das Spiel nicht verbocken soll. Die Playoffs sind eine andere Bühne: Am Charisma, auf selbiger zu wachsen, sollte es nicht scheitern.

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10. PHILIP RIVERS (Indianapolis Colts)

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Stellen wir außer Streit, dass es sich bei Rivers um einen der besseren QBs der NFL-Geschichte handelt, leider auch um einen im Vergleich zu seinen Fähigkeiten und Durchhaltevermögen eher erfolglosen. Aber gut, "seine" Chargers sind auch ohne ihn Loser aus Leidenschaft, während Rivers im ersten Jahr mit Indy in der Postseason steht. Gut, der Routinier ist inzwischen 39 und keine 26 mehr. Das sieht man. In früheren Jahren wäre er in diesem Ranking weiter vorne. Aber es ist nicht verboten, sich als Altstar auf gutes Laufspiel und eine lästige Defense zu verlassen. Vielleicht hat er im frühen Winter seiner Karriere mit den Colts jenes Playoff-Glück, das bei den Chargers oft fehlte.

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9. RYAN TANNEHILL (Tennessee Titans)

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Bewertet man nur die Saison 2020, müsste man Tannehill eine Spur weiter vorne platzieren. Aber Rang neun ist keine Schande, denn bis auf Josh Allen sind alle vor ihm Platzierten bereits Super-Bowl-Sieger und/oder MVP. Also ist es zugegeben auch ein wenig eine Reputationsfrage und zeigt, wie gut das Playoff-Feld an Spielmachern ist. Tannehill hat 2020 bewiesen, dass sein Aufschwung der Vorsaison, der bis ins Championship Game führte, kein Zufall war. Er ist die perfekte Ergänzung zu Rushing-König Derrick Henry. Wer hätte vor einigen Jahren in Miami an eine solche Entwicklung geglaubt?

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8. BEN ROETHLISBERGER (Pittsburgh Steelers)

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"Big Ben" muss man natürlich nicht vorstellen. Er gehört zu den zahlreichen QBs in diesem Playoff-Feld, die ihre 40er-Feier schon konkret planen oder bereits hinter sich haben. Zwei Super-Bowl-Ringe zieren seine Finger. Also wer soll ihm etwas vormachen? Vor allem gegen Ende der Saison schien ihm jedoch ziemlich die Luft auszugehen, weswegen die Verschnaufpause in Week 17 Gold wert gewesen sein könnte. Die Defense in Pittsburgh ist spitze, seine Receiver sind es ebenso. Taucht in der Postseason der "echte" Roethlisberger auf, könnte es weit gehen. Kommt die müde Version, kann es bitter werden.

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7. DREW BREES (New Orleans Saints)

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Dass der Zahn der Zeit an ihm nagt, kann auch Drew Brees nicht verleugnen. Kommende Woche feiert die lebende Legende ihren 42. Geburtstag. Der Roster der Saints ist inzwischen jedoch bekanntlich längst nicht mehr so gebaut, dass alles von Brees abhängt. Mit Tayson Hill gibt es sogar die Option, dem Routinier während eines Drives eine kurze Verschnaufpause zu gönnen. Wie schnell Brees seine schwere Rippenverletzung überwunden hat, ist beeindruckend und zeigt seine Motivation. Vielleicht wird er ja belohnt, indem der x-te (und letzte?) Anlauf auf den zweiten Super-Bowl-Triumph endlich gelingt.

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6. JOSH ALLEN (Buffalo Bills)

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Dieses Ranking hat bereits Tradition. Letztes Jahr war Allen bei derselben Übung 12. und Letzter. Und das damals nicht mal zu Unrecht. Dass der Bills-Quarterback einer der am meisten verbesserten Protagonisten dieser Saison ist, muss man nicht diskutieren. Gut gelaufen ist er schon in den vergangenen Jahren, am Selbstbewusstsein mangelte es auch nicht, Leadership und deutlich verbesserte Wurfleistungen sorgen inzwischen jedoch für ein Gesamtpaket, das einige in der MVP-Diskussion erwähnen. Das ist vielleicht noch übertrieben, aber die Playoff-Erfahrung, die er nun sammeln sollte, könnte ihn den nächsten Schritt machen lassen. Mit diesem Roster ist für die Bills einiges drinnen.

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5. RUSSELL WILSON (Seattle Seahawks)

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Zur Hälfte der Saison war Wilson für viele wohl noch ein No-Brainer als MVP, so grenzgenial führte er eine glänzend aufgelegte Seahawks-Offense. Seattles Angriff agierte in den vergangenen Wochen dezenter und mir ihr Wilson. Wobei man im konkreten Fall nicht lange über die Qualität diskutieren muss: Hier handelt es sich um einen Spielmacher im besten Football-Alter mit jeder Menge Erfahrung und Improvisations-Künsten, von der andere QBs nicht mal zu träumen wagen. Wilson ist keiner, der in der Postseason die Nerven wegschmeißt. Es wird für die Konkurrenz harte Arbeit, ihn und seine Seahawks in den Urlaub zu schicken.

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4. LAMAR JACKSON (Baltimore Ravens)

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Okay, Platz vier wirkt ein wenig hoch. Zu hoch? Nein. Letzte Saison führte Jackson dieses Ranking nach seiner MVP-Saison noch an. Ein Zwischentief in dieser Spielzeit hat ihn offenkundig enorm an Reputation gekostet. Wir sollten jedoch nicht vergessen, dass Jackson im Finish wieder auf deutlich besserem Niveau spielte. Außerdem kann man natürlich über seine Genauigkeit diskutieren, sollte jedoch nicht vergessen, dass Jacksons mobiles QB-Spiel mit anderen Maßstäben zu messen ist als das der meisten Kollegen. Letztes Jahr scheiterte er nach Traum-Saison. Vielleicht gibt es diesmal - mit deutlich geringerer Erwartungshaltung - den umgekehrten Trend und seine Vorzüge kommen in den Playoffs zur Geltung.

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3. TOM BRADY (Tampa Bay Buccaneers)

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Lasset die Spiele beginnen! Hand aufs Herz: Gibt es jemanden, der nicht neugierig ist, was der erfolgreichste Quarterback aller Zeiten mit den Tampa Bay Bucceneers in den Playoffs erreichen kann? Je weiter das Team aus Florida unter der Anleitung des 43-Jährigen kommt, desto mehr Salz in die Patriots-Wunden. Man kann über Bradys Leistungen in "Tompa" diskutieren, mehr als seine 40 TD-Pässe hat in dieser Saison jedoch nur Aaron Rodgers (48) geworfen. Auch die Abstimmung mit der gnadenlos überbesetzten Passempfängerriege schien zuletzt deutlich besser zu werden. Die Bucs bleiben zwar eine Wundertüte, dennoch befinden wir uns in Bradys Lieblings-Jahreszeit.

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2. PATRICK MAHOMES (Kansas City Chiefs)

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Man muss eine außergewöhnliche Saison spielen und einen außergewöhnlichen Lebenslauf vorweisen können, damit Patrick Mahomes - amtierender Super-Bowl-Champion - hier nicht an Nummer eins geführt wird. Wer behauptet, dass der 25-Jährige der beste Quarterback der Liga ist, liegt zumindest nicht ganz falsch. Phasenweise wirkte er 2020 sogar ein wenig unterfordert - vielleicht schlichen sich deshalb im Saison-Finish ein paar Konzentrationsfehler ein. Egal wie: Wer Champion werden will, muss am Titelverteidiger rund um diesen genialen Spielmacher vorbei.

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1. AARON RODGERS (Green Bay Packers)

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Wer Mahomes vorne sieht, liegt nicht falsch. Alles gut. Aber irgendwie stellte Rodgers alle in den Schatten. Seine Saison fühlte sich irgendwie wie die Würdigung der eigenen Lebensleistung an - und die war bekanntlich schon vor 2020 nicht ganz so schlecht. Mit 121,5 lieferte der designierte MVP das zweitbeste QB-Rating seiner beeindruckenden Laufbahn ab, 48 TD-Pässe sind Karriere-Bestwert - und all das, obwohl es die Packers verabsäumt haben, einen würdigen Zweier-Receiver zu draften und stattdessen den Einser-Pick für einen Rodgers-Konkurreten verschwendeten. Der 37-Jährige läuft seinem zweiten Super-Bowl-Triumph schon lange hinterher. Spielt er weiter in diesem Flow, könnte es endlich so weit sein.

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Defense nicht die große Stärke

Es ist nicht die Offense, die sich als Achillesferse der Los Angeles Rams herausstellen sollte - obwohl mit Receiver Cooper Kupp und Offensive Liner David Edwards wichtige Spieler fehlen.

Vielmehr ist es die hoch angepriesene Defense rund um Aaron Donald, die das ganze Spiel über nie einen ausreichenden Rhythmus findet, um Aaron Rodgers und Co. den Arbeitstag nachhaltig zu vermiesen. So wird schon das erste Quarter zu einem Sinnbild für die gesamten 60 Minuten.

Während sich bei den Rams Drives zum Vergessen mit guter Produktion regelmäßig abwechseln, kommen die Packers ohne großen Anlauf aus den Startlöchern, finden im ersten Drive bis zur Redzone kaum Gegenwehr vor - auch wenn nur ein Field Goal daraus resultiert.

Es ist vor allem die Variabilität, mit der sich Green Bay letzten Endes durchsetzen sollte: Nicht nur die stete Gefahr über das Pass-Spiel sorgt für den Progress, auch der Run mit letztlich 188 Yards Rushing findet immer wieder Räume.

Goff tut alles

Dass das Duell bis tief ins letzte Viertel spannend bleibt, ist einer bemühten Vorstellung des angeschlagenen Jared Goff (mit seinem Receiver-Trio Josh Reynolds, Robert Woods und Van Jefferson) sowie Cam Akers, der das Rams-Laufspiel alleine trägt, zu verdanken.

GREEN BAY PACKERS:

Name

Passing Yards Rushing Yards Receiving Yards
Aaron Rodgers 296 (2 TDs) -3 (1 TD)
Aaron Jones 99 (1 TD) 14
Allen Lazard 96 (1 TD)
Davante Adams 66 (1 TD)
Jamaal Williams 65
Robert Tonyan 60
Marquez Valdes-Scantling 33
Equanimeous St. Brown 27
A.J. Dillon 27

Gute Drives der Gäste wechseln sich aber immer mit "Nullern" ab, zu oft gar als Three-and-Out - dazu muss Goff insgesamt vier Sacks einstecken. Die Packers-Defense lässt sich zwar regelmäßig knacken, ist letztlich aber Rückgrat genug, der Offense den Rücken freizuhalten.

Abgebrüht zeigt sich die L.A.-Offense etwa im Finish der ersten Hälfte, als einige schnelle Spielzüge mit überschaubarer Zeit auf der Uhr zum Touchdown auf Van Jefferson führen. Selbst hier findet Rodgers aber eine gute Antwort, ein tiefer Pass auf Robert Tonyan bringt die Packers mit nur insgesamt 25 Sekunden auf der Uhr noch über einen Großteil des Feldes und in Scoring Range.

Rams in entscheidenden Momenten nicht da

Der Trend verstärkt sich nach der Pause sogar noch, obwohl der Spielstand stets eng bleibt. Gleich der erste Spielzug wird zum Big Play, einem 60-Yard-Lauf von Aaron Jones, der letztlich auch zum Touchdown vollenden darf.

Es sieht aus wie eine Vorentscheidung, weil die Rams auf beiden Seiten des Balls lahm beginnen. Green Bay verabsäumt es mit Ungenauigkeiten jedoch, einen frühen Todesstoß zu setzen - gleich mehrmals verhindern diese große Raumgewinne.

Richtig auszeichnen kann sich die Rams-Defense nach fünf Packers-Drives mit Punkten und einem verschenkten Anlauf erst im siebten Ballbesitz des Gegners, als der erste richtige Stopp kommt.

LOS ANGELES RAMS:

Name

Passing Yards Rushing Yards Receiving Yards
Jared Goff 174 (1 TD) 6
Cam Akers 90 (1 TD) 6
Josh Reynolds 65
Robert Woods 48
Van Jefferson 46 (1 TD)
Tyler Higbee 5
Malcolm Brown 4

Cam Akers hält den Abstand auf einem Score, sein Touchdown sollte aber die letzten Rams-Punkte des Spiels markieren.

Ein Sack stoppt den nächsten Drive der Rams, während ein 58-Yard-Pass von Rodgers auf Allen Lazard zum Highlight der Partie wird.

Als die Gäste knapp fünf Minuten vor dem Ende an der Mittellinie per Turnover on Downs gestoppt werden, ist das Duell um den Einzug ins NFC Championship Game gelaufen.

Heimvorteil samt Kälte, Fans und angestachteltem Rodgers

Dort wird es auf jeden Fall zu einem Duell zwischen Aaron Rodgers und einem anderen Routinier kommen: Drew Brees oder Tom Brady. Erst in der Nacht auf Montag entscheidet sich, welcher der beiden "Oldies" mit seinem Team nach Green Bay reist.

Dann wird nicht nur die diesmal ausgebliebene Eiseskälte der "Frozen Tundra" erwartet, sondern auch der erneute Rückhalt von rund 9.000 zugelassenen Fans für einen Heimvorteil sorgen, der Rodgers schon gegen die Rams sehr gut gefällt.

"Es ist speziell. Wir haben diesen Teil der Experience wirklich vermisst. Rauszugehen und da sind Fans - das ist unglaublich! Es ist schwer zu erklären, was das genau am Feld bedeutet, die Energie der Fans im Rücken zu haben", so Rodgers.

Es wäre bestimmt eine besondere Genugtuung für ihn, ausgerechnet im Finish der Corona-Saison wieder vor Fans in die Super Bowl einzuziehen. Am Ende einer Saison, die mit einer fragwürdigen Draft-Entscheidung der Packers zugunsten seines vermeintlichen Nachfolgers Jordan Love begann. Es wirkt beinahe so, als hätte Rodgers in diesem Saison ganz besonders viel zu beweisen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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