"Und ich würde es gern weiter so halten, wie wir es in der Vergangenheit immer getan haben, nämlich zuerst unsere aktuelle Fahrerpaarung zu bewerten und dann mit den Fahrern zu diskutieren, bevor wir mit irgendjemand anderem in ernsthafte Gespräche einsteigen. Das gilt für jeden Fahrer da draußen, der Mercedes etwas bringen könnte", erklärt der Österreicher.
Bei den Silberpfeilen läuft der Vertrag von Valtteri Bottas Ende 2019 aus, Wolff meinte zuletzt, man habe bei etwaigen Verhandlungen über eine Verlängerung keine Eile.
Außerdem gebe noch zu viele Variablen, um für das kommende Jahr konkrete Aussagen machen zu können. "Wir haben interessante Junior-Fahrer, die es verdienen, in der Formel 1 zu sein. Esteban (Ocon; Anm.) ist letztes Jahr leer ausgegangen", betont Wolff. "Alle diese Puzzleteile zusammenzustecken, das würde ich gerne in den nächsten Monaten über den Sommer machen."
Verstappen genervt
Hamilton sagte nur: "Ich denke, das Team ist recht glücklich mit Valtteri und mir, und ich weiß nicht, ob Max wirklich interessiert ist."
Der Niederländer ist von der Diskussion um seine Person jedenfalls merklich genervt. Nach dem Qualifying für den Großen Preis von Österreich lehnte es Verstappen ab, irgendwelche Details preiszugeben. "Warum sollte ich?", antwortete er auf die entsprechende Frage.
Wie Verstappens Management bestätigte, hat der Niederländer in seinem Kontrakt Klauseln, die ihm einen Ausstieg des bis Ende 2020 laufenden Vertrags ermöglichen, wenn Red Bull es nicht schafft, ihm ein siegfähiges Auto zur Verfügung zu stellen. So war es auch bei Sebastian Vettel, der nach der Saison 2014 zu Ferrari wechselte.