Christian Horner hat prominenten Fürsprecher für F1-Comeback
Die Hoffnungen von Christian Horner auf ein schnelles Comeback in der Formel 1 haben sich bislang nicht erfüllt. Nun erhält der Brite Unterstützung von oberster Stelle.
Rund zehn Monate nach seinem Aus als Teamchef von Red Bull Racing wartet Christian Horner weiter auf ein Comeback in der Formel 1.
Der 52-jährige Brite wurde in jüngerer Vergangenheit mit mehreren Teams in Verbindung gebracht, ein Engagement kam jedoch bislang nicht zustande.
FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem hofft auf eine zeitnahe Rückkehr des langjährigen Teamchefs in die Königsklasse des Motorsports.
"Wer könnte Christian Horners Namen aus dem Motorsport und der Formel 1 streichen? Das geht nicht. Er war immer erfolgreich", wird der Spitzenfunktionär bei "RacingNews365" zitiert.
Ben Sulayem: "Wir vermissen ihn in diesem Sport"
Nachdem Vorwürfe über ein unangemessenes Verhalten gegenüber einer Mitarbeiterin aufkamen, endete die Zusammenarbeit zwischen Horner und Red Bull Racing im vergangenen Jahr. Der 52-jährige Brite war insgesamt 20 Jahre beim österreichisch-britischen Rennstall.
Mit Ben Sulayem hat Christian Horner nun einen großen Unterstützer. "Wenn Sie mich fragen, vermissen wir ihn in diesem Sport, und ich vermisse ihn. Ich stehe weiterhin mit ihm in Kontakt. Er war gut für das Team, gut für den Sport. Wir würden ihn gerne wieder willkommen heißen, und jemand wie er wird immer seinen Weg finden. Ich sage ihm immer: Du redest viel, aber du meinst nichts Böses. Er hat ein reines Herz", so der FIA-Präsident.
Er selbst "habe das Gefühl, dass er zurückkommen wird. Wenn er zurückkommt, wird es so sein, als wäre er nur in den Urlaub gefahren", ist sich der 64-Jährige sicher. Eine Option könnte der Einstieg als Miteigentümer bei Alpine sein.