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Nach Gasly-Überschlag: Lawson kommt ohne Strafe davon

Pierre Gasly überschlägt sich nach einem Crash mit Liam Lawson in Miami - der Neuseeländer kommt aber ohne Strafe davon.

Nach Gasly-Überschlag: Lawson kommt ohne Strafe davon Foto: © GETTY

Bei Andrea Kimi Antonellis drittem Sieg in Folge landen gleich zwei Fahrer in der Streckenbegrenzung.

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Während Isack Hadjar nach einem Fahrfehler in Kurve 15 in der Leitplanke landet, ist das Rennen wenige Sekunden später für Pierre Gasly und Liam Lawson ebenfalls zu Ende.

Noch bevor das Safety Car wegen des Ausfalls des Red-Bull-Piloten auf die Strecke kommt, landet mit dem Alpine-Fahrer der zweite Franzose im Fahrerfeld im Reifenstapel.

Gasly setzt nach der langen Geraden außen zum Überholen an, nachdem Lawsons Reifen blockieren, touchiert der Neuseeländer das linke Hinterrad seines Kontrahenten, der sich daraufhin überschlägt.

Technischer Defekt führt zu Unfall

Der Franzose zeigt sich im Interview nach dem Rennen sichtlich enttäuscht: "Es sollte nicht passieren. [...] Es war nicht angenehm im Auto und ich denke, dass es vermieden werden hätte können. Es ist ein wenig ärgerlich."

Wie Lawson erklärt, sei der Unfall auf einen technischen Defekt zurückzuführen: "Ich bin in die letzte Kurve gegangen und als ich gebremst habe, habe ich das Getriebe verloren und es ist in den Leerlauf gesprungen."

Nach Besichtigung der Telemetrie-Daten, geben die Renn-Kommissare dem Racing-Bulls-Piloten Recht: "Die Stewards haben die Daten und Telemetrie überprüft und bestätigen, dass tatsächlich ein Getriebe-Defekt kurz vor dem Unfall aufgetreten ist", heißt es im offiziellen Bericht.

Aufgrund dieser Tatsachen sehen die Stewards von einer Bestrafung Lawsons ab.

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