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Stammtisch
Endstand
3:1
0:1
,
3:0
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Sascha Horvath
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Samuel Adeniran
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Moses Usor
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Janis Antiste
NEWS
"Nächste Saison wieder alle träumen lassen" ist Rapids Anspruch
Der Titelkampf ist durch, die Verarbeitung schwingt zwischen Enttäuschung und Erinnerung daran, dass er heuer gar nicht greifbar schien.
Textquelle: © LAOLA1
von Johannes Bauer
Dass der SK Rapid drei Runden vor Ende der Saison noch Aussichten hat, das Dauerthema "Mission 33" endlich abhaken zu können, erschien ohnehin wie ein Fiebertraum.
Zwar noch unter anderem Betreuer-, aber mit identem Spielerpersonal datiert die längste Unserie der eigenen Bundesliga-Geschichte aus der laufenden Spielzeit. Die Meistergruppen-Qualifikation mit Ach und Krach liegt nur einige Wochen zurück.
Punktehalbierung und ein guter Start ins obere Playoff waren die einzigen Grundlagen, die einen Traum befeuerten. Nur im Umfeld und auf den Rängen, wurde durchgehend betont.
Dennoch schwang nach dem 1:3 beim LASK die typische Leere mit, die ein Team empfindet, das eben aus dem Titelkampf eliminiert wurde.
"Heute tut es extrem weh. Wir wussten, was auf dem Spiel steht. Wir hatten alle nochmal den Wunsch, ein Wörtchen mitzureden", gab Jannes Horn zu, dass auch bei den Kickern geträumt wurde. Nicht nur bei Schalträgern.
"Deswegen ist der Traum jetzt ein bisschen geplatzt."
Die Fähigkeit zu träumen
Auch bei Johannes Hoff Thorup war ein gewisses Maß an Enttäuschung zu vernehmen, auch wenn er auf die schwierige Lage und Erwartungshaltung bei seiner Ankunft verwies.
"Ich glaube, dass nicht viele von uns überhaupt erwartet haben, dass wir noch einmal um die Meisterschaft mitkämpfen, als wir hier begonnen haben", erinnerte der Däne, um dann zu betonen: "Es ist eine wichtige Sache für mich, für uns, dass wir die Fans und jeden um den Klub herum wieder die Fähigkeit zu träumen geben können."
Daher seien alle enttäuscht, inklusive ihm. "Denn solange die Chance da ist, werden wir alles dafür tun. Nun müssen wir ein bisschen 'resetten'."
Nicht nur Platz vier
Die Situation ist nicht leicht: Der Titelkampf mag vorbei sein, der Kampf um die Ränge ist es nicht. Von Platz zwei bis sechs kann theoretisch noch alles passieren, realistisch ist vor allem das Duell mit dem Wiener Stadtrivalen um Rang vier und fünf.
Der Unterschied ist eklatant, immerhin brächte die fünfte Position die wenig geliebten Überstunden in Form eines Playoffs um den Europacup-Platz mit sich.
Damit steht und fällt sehr viel, und lädt das 350. Wiener Derby am Sonntag mit noch mehr Bedeutung auf.
Einen Kampf um Rang vier auszurufen, ist Hoff Thorups Anspruch aber nicht: "Ich werde den Spielern definitiv nicht sagen, dass wir jetzt nur mehr um Platz vier kämpfen."
Das Mindset geht dennoch in die mittelfristige Zukunft: "Unsere Ambition für nächste Saison wird sein, wieder alle träumen zu lassen."
Im Derby geht es um viel
Vielleicht hilft es auch, dass ein Derby ansteht. Dafür müssen die Spieler nicht extra heiß gemacht werden.
"Es wird ein geiles Spiel, da freue ich mich als Fußballer drauf. Ich liebe diese Spiele, in denen etwas auf dem Spiel steht, in denen es um etwas geht. Das macht Spaß. Und wir werden mit dem richtigen Mindset reingehen", versprach Horn.