"Das ist noch wirklich harter Sport. Da ist der Mann massiv integriert, wenn sie mit der Maschine kämpfen, sliden, schwarze Striche in den Asphalt machen und unglaubliche Schräglagen haben."
"Die Beiden waren wie ein altes Ehepaar. Sie hatten auch ihre Diskussionen und Dispute, aber 'GP' ist ein ganz wesentlicher Faktor in der Fahrzeugentwicklung und Abstimmung, der seine eigenen Wege gegangen ist - nicht immer im Einvernehmen mit der restlichen Technik-Crew. Das ist schon ein großer Wertverlust", unterstreicht Marko.
Das heißt aber nicht, dass er sich Sorgen um sein Ex-Team mache, von dem Marko stellenweise immer noch im "Wir" spricht. Auch nicht um die kurzfristige Zukunft in dieser Saison.
"Red Bull hat eine Tradition und mehrfach bewiesen, wieder rankommen zu können. Und der Start in Melbourne war ja in Ordnung. Die Updates haben das Auto dann in die falsche Richtung gebracht. Aber jetzt ist ein paar Wochen Pause, und im Laufe der Europa-Saison ist schon anzunehmen, dass Red Bull wieder vorne dabei sein kann."
An Mercedes werde aber für niemanden ein Weg vorbeiführen. Nicht 2026.
MotoGP-Begeisterung flammt beim Doktor auf
Aus nächster Nähe verfolgen wird Marko all das nach Jahrzehnten im Zirkus aber ganz anders: "Ich sitze bequem zuhause, habe die permanenten Flugreisen und die Zeitverschiebung nicht mehr. Es ist ein angenehmerer und wesentlich relaxterer Zugang."
Nur Ende Juni, da wird der Botschafter des Red Bull Rings auf jeden Fall direkt in Spielberg zugegen sein. Genau wie im September, dem neuen Datum für die MotoGP. Auch die andere "Königsklasse" will sich Marko nicht entgehen lassen.
"Das ist noch wirklich harter Sport. Da ist der Mann massiv integriert, wenn sie mit der Maschine kämpfen, sliden, schwarze Striche in den Asphalt machen und unglaubliche Schräglagen haben."