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WM: Trump verzichtet auf Besuch des US-Auftaktspiels

Außenminister Marco Rubio soll die Delegation beim Spiel gegen Paraguay in Los Angeles anführen. Er zieht ein MMA-Event vor.

WM: Trump verzichtet auf Besuch des US-Auftaktspiels Foto: © IMAGO / ZUMA Press

US-Präsident Donald Trump plant übereinstimmenden Medienberichten zufolge keinen persönlichen Besuch des WM-Eröffnungsspiels der USA gegen Paraguay am Freitag.

Das berichteten zuerst unter anderem das Nachrichtenportal "Politico" und das Sportmagazin "The Athletic" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Weiße Haus und das Außenministerium reagierten zunächst nicht auf eine entsprechende Anfrage.

"Erwarten Sie das Unerwartete"

Andrew Giuliani, Leiter der WM-Taskforce, bestätigte die Nachricht aber am Donnerstag einem britischen Radiosender. "Wie wir bereits gesagt haben, sein Terminkalender ist voll", erklärte Giuliani bei TalkSport. Am Sonntag müsse Trump an dessen 80. Geburtstag in Washington, D.C., sein, um Gastgeber eines Mixed-Martial-Arts-Events zu sein.

Dann findet das UFC Freedom 250 vor dem Weißen Haus statt. "Aber ich weiß, dass er während der gesamten Weltmeisterschaft engagiert dabei sein wird", betonte Giuliani, Sohn des früheren New Yorker Bürgermeisters Rudy Giuliani. "Erwarten Sie das Unerwartete. Bei ihm ist immer mit einer Überraschung zu rechnen."

Auch die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum war beim 2:0 von Co-Gastgeber Mexiko im Eröffnungsspiel gegen Südafrika am Donnerstag nicht im Stadion.

US-Außenminister ist vor Ort

Zuvor hatte ein Sprecher des US-Außenministeriums bekannt gegeben, dass Außenminister Marco Rubio zum Spiel in Los Angeles reisen werde. Am Rande des WM-Spiels wolle Rubio mit dem Präsidenten von Paraguay, Santiago Peña, über Themen wie "regionale Sicherheit, Handel, Investitionen sowie neue Technologien" sprechen.

Die USA bestreiten zwei ihrer drei Gruppenspiele im NFL-Stadion der Los Angeles Rams und Los Angeles Chargers in Inglewood südlich der kalifornischen Metropole. Außer Paraguay bekommt es die US-Nationalmannschaft noch mit Australien und der Türkei zu tun.

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