Tunesien Tunesien TUN
Niederlande Niederlande NED
Endstand
1:3
0:2 , 1:1
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Gruppensieg! Oranje schlägt historisch schlechte Tunesier

Die Niederlande lassen gegen das bereits ausgeschiedene Tunesien nichts anbrennen, feiern einen souveränen 3:1-Erfolg und sichern sich damit Platz eins in Gruppe F.

Die Niederlande gewinnen am dritten Spieltag der Gruppe F mit 3:1 gegen Tunesien und sichern sich damit den Gruppensieg vor Japan.

Während die bereits vor Anpfiff ausgeschiedenen Tunesier auch ihr drittes Spiel verlieren, sichert sich Oranje eine optimale Ausgangslage für die K.o.-Phase. Als Gruppensieger weicht man nämlich Brasilien aus und trifft stattdessen auf Marokko.

Dabei hätte Tunesien beinahe den perfekten Start erwischt. Bereits in der zweiten Minute wird Hazem Mastouri mit einem langen Ball in die Tiefe geschickt. Seine Hereingabe landet bei Ismael Gharbi, der aus aussichtsreicher Position aber deutlich über das Tor schießt.

Doppelschlag für Oranje

Nur eine Minute später folgt die kalte Dusche auf der anderen Seite. Donyell Malen schickt Denzel Dumfries auf die Reise, dessen scharfe Hereingabe von Ellyes Skhiri vor dem einschussbereiten Brian Brobbey unglücklich ins eigene Tor verlängert wird – 1:0 für die Niederlande (3.).

Die Mannschaft von Ronald Koeman legt sofort nach. Nach einem Foul von Rani Khedria an Malen findet Tijani Reijnders mit einem Freistoß Virgil van Dijk am zweiten Pfosten. Der Kapitän legt per Kopf quer, Brobbey drückt den Ball aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie (7.). Es ist die schnellste 2:0-Führung der Niederlande bei einer Weltmeisterschaft.

Niederlande vergeben die Vorentscheidung

In der Folge kontrolliert Oranje die Begegnung nach Belieben. Frenkie de Jong wird nach einer Hereingabe von Malen geblockt (11.), Reijnders scheitert mit einem Lupfer nur knapp (19.) und Ryan Gravenberch sorgt mit einem Distanzschuss für Gefahr (28.).

Tunesien bleibt zwar bemüht, kommt aber nur vereinzelt zu Möglichkeiten. Anis Ben Slimane prüft Bart Verbruggen per Kopfball (12.), wenig später verpasst Hannibal Mejbri eine Hereingabe nur hauchdünn (15.).

Auch Cody Gakpo lässt kurz vor der Pause eine gute Gelegenheit aus, als er eine perfekte Flanke von Brobbey nicht sauber verwertet (30.). Dumfries scheitert zudem noch an Aymen Dahmen (44.). So geht es mit einer hochverdienten 2:0-Führung für die Niederländer in die Kabinen.

Tunesien meldet sich zurück

Nach Wiederbeginn hat Dumfries die große Chance auf die Vorentscheidung, doch Skhiri blockt seinen Abschluss in letzter Sekunde (51.).

Kurz darauf keimt auf tunesischer Seite noch einmal Hoffnung auf. Nach einem Eckball von Mejbri steigt Mastouri im Strafraum am höchsten und köpft den Ball unhaltbar zum 1:2-Anschlusstreffer ins linke Eck (54.).

Lange hält die Spannung allerdings nicht an. Wieder ist ein Standard Ausgangspunkt des nächsten niederländischen Treffers. Reijnders bringt einen Eckball an den ersten Pfosten, wo Jan Paul van Hecke den Ball verlängert. Über Ben Slimane landet die Kugel schließlich im Tor, der Treffer wird jedoch van Hecke zugesprochen – 3:1 für Oranje (62.).

Reijnders scheitert an Latte und Dahmen

Die Niederlande bleiben auch danach das gefährlichere Team. Reijnders verpasst sein persönliches Erfolgserlebnis gleich mehrfach. Zunächst setzt er einen gefühlvollen Lupfer nach einem Dahmen-Fehler an die Latte (66.), wenig später scheitert er mit einem Schuss von der Strafraumgrenze erneut am starken tunesischen Schlussmann (68.).

Tunesien bemüht sich zwar um einen versöhnlichen Abschluss, kommt aber nicht mehr entscheidend heran. Die beste Gelegenheit vergibt Mejbri mit einem Distanzschuss, den Verbruggen sicher über die Latte lenkt (76.).

Am Ende steht ein ungefährdeter 3:1-Erfolg der Niederlande, die die Gruppenphase mit sieben Punkten als Sieger der Gruppe F abschließen. Japan folgt auf Rang zwei, Schweden wird Dritter. Für Tunesien endet die WM 2026 hingegen als Gruppenletzter ohne einen einzigen Punktgewinn. Damit ist dies die schlechteste WM-Teilnahme der eigenen Verbandsgeschichte.

Im Sechzehntelfinale trifft Oranje nun am Dienstag (3:00 Uhr MESZ) auf Marokko. Tunesien tritt die Heimreise an.

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