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NEWS
Vor WM: Regel-Revolution fordert erstes "Opfer"
Im Testduell zwischen Japan und Island wurde eine neu implementierte Regel getestet - mit spielentscheidenden Folgen.
Stellen Regeländerungen die Fußball-WM 2026 auf den Kopf?
In Tokio hat sich ein solches Szenario im Rahmen eines Testspiels zumindest angedeutet.
In der Nacht auf Montag trafen WM-Teilnehmer Japan und Island aufeinander. Dabei wurde eine neue Regel angewendet - die am Ende wohl für die Spielentscheidung sorgte.
"Powerplay" für Japan
In Minute 87 erzielte Koki Ogawa per Kopf den 1:0-Siegtreffer für die Hausherren. Zu diesem Zeitpunkt standen die "Blue Samurai" allerdings mit einem Mann mehr auf dem Platz.
Grund dafür ist eine neue Regel, die besagt, dass ausgewechselte Spieler innerhalb von zehn Sekunden das Spielfeld verlassen müssen. Bei Missachtung muss der Einwechselspieler eine Minute lang warten, ehe dieser den Platz betreten darf.
Der Isländer Kristian Hlynsson brauchte bei seiner Auswechslung in Minute 85 zu lange. Einwechselspieler Isak Thorvaldsson durfte deshalb nicht sofort ins Spiel, sondern musste über eine Minute warten. Japan nutzte die Überzahl und erzielte das Siegtor.
Bereits bei der anstehenden WM-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko wird die Regel zur Anwendung kommen. Sie ist nur eine von acht neuen Regeln, die pünktlich zum Turnier etabliert werden sollen.