15. Pedro Porro (ESP) - 22 Punkte
Spielte bei den Spurs gegen den Abstieg, gehört bei der WM auf einmal zu den Besten der Welt auf seiner Position.
Nicht nur gegen das ÖFB-Team stellte er seine Torgefahr unter Beweis. Und über die Defensiv-Fähigkeiten der Spanier muss man sowieso nicht mehr viel sagen.
14. Dani Olmo (ESP) - 26 Punkte
Zwei Vorlagen, kein Tor - Olmo ist bei dieser WM doch gar nicht so gut, oder? Doch. Der Katalane steht sinnbildlich für die gesamte Mannschaft und wirkt fast unauffällig. Dabei ist sein Spiel oftmals nahe an der Perfektion.
Gerade in den wichtigen Momenten liefert der Zehner ab, war etwa gegen Frankreich (97 % Passquote) der wohl beste Mann auf dem Feld.
13. Achraf Hakimi (MAR) - 27 Punkte
Bis zum Viertelfinale gegen Frankreich einer der konstantesten Spieler dieser WM.
Hatte von seiner rechten "Verteidiger"-Position mehr Einfluss als die meisten Positions-Kollegen und steuerte zwei Assists bei.
12. Aymeric Laporte (ESP) - 39 Punkte
Der Abwehrchef der "Furja Roja" brilliert mit und gegen den Ball bei dieser WM. Ließ gemeinsam mit seinen Kollegen bisher nur ein Gegentor zu und brachte 93 Prozent seiner 567 Pässe (Platz drei) an den Mann.
In Luis de la Fuentes System agieren die Innenverteidiger als erste Spielgestalter, was der Bilbao-Spieler mit Bravour ausführt: Fast 100 Pässe von ihm kamen im letzten Drittel an.
11. Mikel Oyarzabal (ESP) - 46 Punkte
Immer noch als "unsung Hero" betitelt, dabei steht der 29-Jährige schon auf einer Stufe mit David Villa und Emilio Butragueno. Nur diese drei erzielten je fünf Tore für Spanien bei einer WM.
Dabei machen ihn seine Tore nicht einmal aus.
10. Marc Cucurella (ESP) - 59 Punkte
Schon der dritte spanische Verteidiger in unserer Rangliste.
Und das völlig zurecht. Weder Ousmane Dembele, noch Michael Olise - als er auf die rechte Seite auswich - hatten gegen den Neo-Real-Spieler irgendetwas zu melden. Abgesehen von seiner intensiven Arbeit gegen den Ball will er das Spielgerät auch immer selbst haben, er leitet zahlreiche Chancen ein und kommt sogar auf zwei Vorlagen (beide gegen Österreich).
9. Ousmane Dembele (FRA) - 69 Punkte
Kein guter Anfang und kein gutes Ende bei dieser WM für den Ballon-d'Or-Sieger.
Dazwischen lieferte der zweifache CL-Gewinner aber ab, war damit unserer Ansicht nach aber trotzdem nur der drittbeste Franzose in diesem Turnier.
8. Pau Cubarsi (ESP) - 70 Punkte
Das spanische Verteidiger-Quartett ist komplett. Den Jüngsten im Bunde haben wir am weitesten vorne.
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Zum einen wegen seiner beeindruckenden Passqualität (96%, nur Rodri spielte mehr erfolgreiche Pässe) und zum anderen aufgrund seiner Arbeit gegen den Ball. Gerade unter Druck findet er immer die richtigen Lösungen.
7. Michael Olise (FRA) - 72 Punkte
Hat sich erstmals auf größter Bühne präsentiert und ist anfangs komplett eingeschlagen. Kein Spieler sammelte mehr Vorlagen (fünf) als Olise.
Mit seiner spielerischen Brillanz sorgte er für große Momente, erzielte per Fallrückzieher fast das Tor des Turniers.
6. Harry Kane (ENG) - 110 Punkte
Die Top Sechs schweben in einer eigenen Liga: Fast 40 Punkte trennen den England-Kapitän in unserem Ranking von seinem Bayern-Kollegen.
Gehörte zu den Superstars, die bei dieser WM ablieferten, und führte seine "Three Lions" als Kapitän mit großteils starken Leistungen an. Im Viertel- und Halbfinale ging aber auch beim englischen Rekordtorschützen wenig.
5. Rodri (ESP) - 130 Punkte
Diese Zahlen sind unfassbar: Rodri brachte die meisten Pässe aller Spieler an den Mann, hatte die meisten erfolgreichen Zuspiele ins letzte Drittel, die mit Abstand meisten Ballkontakte (1.459) und spulte die meisten Kilometer (83,8) ab.
Der ManCity-Star ist das Herz der spanischen Mannschaft, der Denker und Lenker. Der Dirigent, der einfach nicht zu pressen ist und selbst die besten Offensivspieler dieser Welt aus dem Spiel nimmt.
Spätestens mit dieser WM ist klar: Der Ballon-d'Or-Sieger von 2024 ist sowas von zurück.
4. Jude Bellingham (ENG) - 145 Punkte
Der beste Engländer in diesem Turnier verpasst das Stockerl nur knapp.
Gerade im Achtel- und Viertelfinale avancierte Bellingham zum Talisman der "Three Lions" und entschied die Duelle mit Mexiko und Norwegen im Alleingang. Der Real-Star war nicht nur als Vollstrecker, sondern auch als Anspielstation in allen Lagen entscheidend für sein Team.
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Doch gegen Argentinien war die Luft bei ihm raus. Obendrein machte Bellingham einen Fehler gegen die "Albiceleste": Er stachelte Messi an.
3. Erling Haaland (NOR) - 148 Punkte
Sieben Tore bei seiner ersten WM - das ist nicht einmal für Haaland normal.
Bis zum Duell mit England trug der Goalgetter seine Norweger auf seinen Schultern, führte die kleine Fußballnation in Gareth-Bale-Manier bis ins Viertelfinale mit mindestens einem Tor in jedem seiner ersten vier Einsätze.
2. Kylian Mbappe (FRA) - 170 Punkte
Bei Weltmeisterschaften legt der Frankreich-Star immer noch eine Schippe drauf: In fünf seiner sieben Spiele kommt er auf je zwei Torbeteiligungen, dazu kommt das Goldtor gegen Paraguay.
Nur gegen Spanien blieb Mbappe, wie die Franzosen insgesamt, absolut blass. Den Willen kann man ihm aber keineswegs absprechen.
Miroslav Klose hat er eingeholt und steht nun bei 20 WM-Toren. Nicht nur in dieser Rangliste wird Mbappe noch von einem übertrumpft ...
1. Lionel Messi (ARG) - 179 Punkte
Eigentlich unfassbar: Mit 39 Jahren und nach drei Jahren in der MLS ist Lionel Messi vermutlich immer noch der beste Spieler der Welt.
Selbst wenn man nur die individuelle Leistung des achtfachen Ballon-d'Or-Siegers betrachtet, gehört er auf Platz eins dieser Liste. Mit acht Toren und vier Assists Topscorer des Turniers, trotz zwei verschossener Elfer.
Die weiteren Stats: Pro 90 Minuten hat "La Pulga" mehr erwartete Assists, mehr erfolgreiche Pässe, Flanken und Dribblings sowie mehr Ballkontakte als jeder andere auf seiner Position.
Und dann wäre da noch sein Einfluss auf seine komplette Mannschaft. So sehr, wie es Argentinien tut, hat sich wohl noch nie ein ganzes Team für einen Spieler aufgeopfert.