Warum Argentiniens Präsident nicht beim WM-Finale dabei sein will
Die Spanier bekommen im WM-Finale royale Unterstützung, während Argentinien ohne sein Staatsoberhaupt auskommen muss.
Das Finale der Fußball-WM zwischen Spanien und Argentinien darf sich am Sonntag (21.00 Uhr im LIVE-Ticker >>>) auch abseits des Rasens über hochrangige Prominenz freuen.
Die Iberer bekommen dabei royale Unterstützung ihres Königs Felipe VI., während Argentinien ohne sein Staatsoberhaupt auskommen muss.
Javier Milei bleibt dem Endspiel aus "Aberglauben" fern, wie der Präsident erklärte. "Nein, auf keinen Fall", antwortete der 55-Jährige in einem Interview des Radiosenders "El Observador" auf die Frage, ob er zum Endspiel in die USA reisen werde.
Vielmehr werde er das Spiel wie die bisherigen Partien der argentinischen Nationalmannschaft von seinem Amtssitz Quinta de Olivos in der Provinz Buenos Aires aus verfolgen. Auf die Nachfrage, ob dies Teil einer persönlichen Glücksroutine sei, antwortete er mit "Ja".
Milei will auch möglicher Titelfeier fernbleiben
Zu seiner Glücksroutine gehört auch, bei den Spielen stets dieselbe Jacke zu tragen. Während des Achtelfinales gegen die Schweiz (3:1 n.V.) habe er sie kurz ausgezogen.
"Ich zog sie aus und wir kassierten ein Tor. Ich zog sie wieder an und habe sie seitdem nicht mehr ausgezogen", sagte Milei.
Sollte Argentinien den WM-Titel erfolgreich verteidigen, stelle er den Präsidentenpalast Casa Rosada der Nationalmannschaft für eine Feier zur Verfügung. "An diesem Tag räume ich ihn komplett. Ich habe auf diesem Foto nichts zu suchen", sagte Milei.