Mehrere Absagen! Neue Regionalliga Nord wackelt
Amateurteams aus Salzburg und Oberösterreich sollen die neue Regionalliga Nord bilden. Die geplante 16er-Liga wackelt nun jedoch.
In der Saison 2026/27 sollen vier statt wie bisher drei Regionalligen an den Start gehen.
Die Regionalliga West (mit Klubs aus Tirol und Vorarlberg), die Regionalliga Mitte (Steiermark und Kärnten), die Regionalliga Ost (wie bisher mit Klubs aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland) sowie die Regionalliga Nord (Oberösterreich und Salzburg).
Für die Regionalliga Nord sind insgesamt 16 Mannschaften vorgesehen, je acht aus Oberösterreich und Salzburg. Dieses Modell wackelt nun aber gehörig.
Rückzug von Oedt, Aufstiegs-Verzicht von Bürmoos und Siezenheim
Denn erst kürzlich hat die ASKÖ Oedt ihren freiwilligen Rückzug aus der Regionalliga Mitte bekannt gegeben. Die Oberösterreicher wollen in der Landesliga (5. Spielklasse) neu starten und kommen damit nicht mehr für die neue Regionalliga Nord infrage.
Eine Absage gab es schon am Wochenende aus Salzburg: Der SV Bürmoos möchte laut den "Salzburger Nachrichten" in der Salzburger Liga (4. Spielklasse) bleiben und in der neuen Saison nicht in der Regionalliga Nord mitspielen.
Die Bürmooser sind aktuell Dritter der Salzburger Liga und hätten aufsteigen können, da Regionalligist Bischofshofen keine Zulassung erhielt.
Damit wäre Salzburg-Ligist UFC Siezenheim (4.) für den Gang in die Regionalliga Nord am Zug gewesen. Doch wie die "Kronen Zeitung" berichtet, wollen auch die Siezenheimer nicht aufsteigen.
Wird aus der 16er- nun eine 14er-Liga? "Da müssen sich die zwei Landesverbände (Salzburg und Oberösterreich, Anm.) abreden", sagt Ronald Mayrhofer, der beim Oberösterreichischen Fußballverband für den Spielbetrieb zuständig ist.