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Ein alter Bekannter kehrt in die Regionalliga Ost zurück

Der USV Scheiblingkirchen-Warth ist nach drei Jahren wieder in der Ostliga zurück. Die Strukturen stimmen.

Ein alter Bekannter kehrt in die Regionalliga Ost zurück

Der USV Scheiblingkirchen-Warth ist zurück auf der Regionalliga-Bühne.

Nach drei Jahren melden sich die Pittentaler wieder in der Regionalliga Ost an – und das nach einer Saison, die dem Verein noch länger in Erinnerung bleiben wird.

Mit 60 Punkten in 30 Spielen sicherte sich Scheiblingkirchen den Meistertitel in der 1. NÖ Landesliga und damit die Rückkehr in die dritthöchste Spielklasse Österreichs.

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Kurios: Die endgültige Entscheidung fiel nicht auf dem Rasen. Das Spiel gegen den SK Korneuburg kam nicht zustande, weil der Gegner nicht antreten konnte. Die Partie wurde mit 3:0 strafverifiziert. Damit war Scheibling nach 27 Runden bereits Meister. 

Am 12. Juni verwandelte sich das Pittentalstadion in eine grün-weiße Meisterzone. Nach dem letzten Saisonspiel der Kampfmannschaft gegen die SKN St. Pölten Juniors wurde gemeinsam gefeiert. Das 4:4 zum Abschluss passte irgendwie zu dieser Saison: spektakulär, torreich und emotional.

Gleich mehrere Meistertitel

Besonders bemerkenswert: Der USV durfte nicht nur den Meistertitel der Kampfmannschaft bejubeln. Auch mehrere Nachwuchs- und Großfeldmannschaften krönten ihre Spielzeiten. Neben der KM holten auch die U23 in der 1. Klasse Süd, die U17 in der Landesliga, die U16 im Oberen Playoff und die U14 in der Landesliga den Titel. 

Genau darin liegt die eigentliche Botschaft dieser Saison. Scheibling ist nicht zufällig dort, wo sie stehen. Der Klub lebt seit Jahren von seiner Nachwuchsarbeit und einem ruhigen Vereinsumfeld. Wenn an einem Abend fast alle Großfeldteams geehrt werden, ist das ein Indiz dafür, dass im Pittental eine Struktur geschaffen wurde, die sportlichen Erfolg nachhaltig aufbaut.

Auch die Zahlen der Kampfmannschaft unterstreichen die starke Saison. Nach 30 Spielen standen 60 Punkte, 17 Siege und nur vier Niederlagen zu Buche. Weiters verzeichnen die Pittentaler, wie auch in der Vorsaison, die wenigsten Gegentreffer der Liga.

Dazu kam eine U23, die mit 23 Siegen aus 24 Spielen eine nahezu perfekte Saison hinlegte. 

Schwierige Aufgabe

Jetzt wartet auf den USV allerdings die nächste Prüfung. Die Regionalliga Ost ist ein bereits bekannter Ort, denn in der Saison 2022/23 spielte Scheibling ebenfalls in der Ostliga. Der letzte Ausflug endete aber nach nur einer Saison wieder mit dem Abstieg. 

Noch vor dem Liga-Auftakt wartet aber ein weiteres Highlight. In der ersten Runde des UNIQA ÖFB-Cups trifft Scheiblingkirchen auswärts auf Lafnitz. Gespielt wird zwischen 24. und 26. Juli. 

Für Scheibling beginnt jetzt ein neues Abenteuer. Die kommende Saison wird zeigen, ob auf dem Fundament der letzten Saison in der Regionalliga aufgebaut werden kann.

Gelingt der USV-Elf ein guter Start, kann aus dem Aufsteiger schnell ein unangenehmer Gegner für die gesamte Liga werden.

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