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Wen stellt Rangnick gegen Jordanien auf?

Es gibt Fragezeichen. Vor allem in der Offensive. Der Teamchef will "keine Dankbarkeits-Entscheidungen treffen".

Wen stellt Rangnick gegen Jordanien auf? Foto: © GEPA

Es gibt Fragezeichen. Nicht bei Ralf Rangnick, nicht bei seinen Spielern, aber für alle anderen.

Seit Samstag wissen die ÖFB-Kicker, wer zum WM-Auftakt gegen Jordanien (Mittwoch, ab 6 Uhr, im LIVE-Ticker) von Beginn an am Feld stehen wird. Seither hüten sie dieses Geheimnis.

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"Die letzten zwei Einheiten waren alle Spieler an Bord, wir haben alle Mann zur Verfügung", sagt der Teamchef.

Zuerst alles klar, dann Karten neu gemischt

Vor dem finalen Testspiel gegen Tunesien kündigte er an, praktisch jene Elf von Start weg auflaufen zu lassen, die dann auch gegen Jordanien beginnt. Danach verkündete er allerdings, dass einige Karten neu gemischt worden seien.

Das ist mehr als zwei Wochen her. Zwei Wochen, in denen sich der eine oder andere empfohlen haben könnte. Vor allem die Rolle des zentralen Zehners, die eigentlich fix an den nun verletzten Christoph Baumgartner vergeben war, muss neu besetzt werden.

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Aber zunächst mal die Defensive.

Viel Klarheit in der Defensive

Dass Alexander Schlager im Tor steht, ist längst Gewissheit.

In der Innenverteidigung ist Kapitän David Alaba fit und somit Fixpunkt. Neben ihm dürfte Philipp Lienhart die Nase vor Kevin Danso haben.

Als Rechtsverteidiger hat Stefan Posch nach einer bärenstarken Leistung gegen Tunesien einen Stein im Brett. Also wird Konrad Laimer wohl als Linksverteidiger auflaufen.

Ein Red-Bull-Zentrum

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Keine allzu gewagte Prognose: Seiwald wird starten
Foto: ©GEPA

In der Mittelfeldzentrale läuft Dauerbrenner Nicolas Seiwald auf. Neben ihm wird Xaver Schlager spielen, alles andere wäre überraschend.

Zumal Rangnick bei der Abschluss-Pressekonferenz zum Thema Restverteidigung sagte: "Wir werden mit Spielern spielen, die das in die Wiege gelegt bekommen und sowieso in ihrer DNA haben." Das spricht für Kicker mit viel Erfahrung in Sachen Red-Bull-Fußball, und somit auch Schlager.

Fragezeichen in der Offensive

Als linker Zehner ist Marcel Sabitzer gesetzt. Die restlichen drei Positionen sind den größten Spekulationen unterworfen.

Auf der rechten Zehner-Position war Romano Schmid zuletzt immer die Nummer eins. Auch Patrick Wimmer und Carney Chukwuemeka kämen infrage, sind aber mutmaßlich zunächst eher als Joker eingeplant.

"In erster Linie schauen wir, wer im Moment in welcher Form ist, mit wem wir das Spiel erfolgreich bestreiten können. Wir werden keine Dankbarkeits-Entscheidungen treffen", kündigt Rangnick an.

Wo spielt Kalajdzic?

Ausgezeichnet in Form ist Sasa Kalajdzic, der die Rolle des Zehners so ähnlich auch schon beim LASK ideal ausgefüllt hat.

Kalajdzic wäre mit seiner Kopfballstärke bei hohen Bällen in den Strafraum, die gegen tiefstehende Jordanier ein probates Mittel sein könnten, eine gute Variante. Dass er auch mit dem Ball am Fuß spielerische Lösungen findet, hat er zu Genüge bewiesen.

Sollte Kalajdzic Zehner spielen, kämen an vorderster Front Michael Gregoritsch und Marko Arnautovic infrage. Ersterer ist leicht zu favorisieren.

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