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Was Rangnick vom WM-Start gegen Jordanien erwartet

Der Teamchef rückte ein ganz bestimmtes Element des Spiels in den Fokus. Seine Kicker sind gewarnt.

Was Rangnick vom WM-Start gegen Jordanien erwartet Foto: © GEPA

Die WM 2026 hatte in den ersten Tagen schon einige Überraschungen zu bieten.

Das ÖFB-Team hat keine Lust darauf, gegen Jordanien Teil einer solchen zu sein (Mi., ab 6 Uhr, im LIVE-Ticker).

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Die Favoritenrolle zählt nichts

David Alaba und Co. gegen als Favorit in das erste Gruppenspiel. Rangnicks Aber: "Die Spiele haben nochmal gezeigt, wie viel man auf Favoritenrollen oder FIFA-Weltranglistenplätze geben kann."

Warnschuss habe sein Team keinen gebraucht. "Die wissen, was für ein Gegner da auf uns zukommt", sagt der Teamchef.

Die große Unbekannte Jordanien wird eben nur von jenen unterschätzt, für die sie eine Unbekannte ist. Das Trainerteam des ÖFB hat den Auftaktgegner aber freilich bis ins letzte Detail analysiert.

Eindringliche Warnungen

Rangnick warnt: "Dieser Gegner wird nur von denjenigen, die sich noch nicht so intensiv mit ihm beschäftigt haben wie wir, als leicht beschrieben. Das hat nichts mit San Marino oder den Färöern zu tun. Das ist alles andere als Laufkundschaft, gegen die man im Vorbeigehen gewinnt, gegen die es nur darum geht, wie hoch man gewinnt. Das ist überhaupt nicht der Fall."

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Michael Gregoritsch weiß, was auf das ÖFB-Team zukommt
Foto: ©GEPA

Die Warnung ist bei seinen Schützlingen angekommen. Michael Gregoritsch meint: "Sie spielen richtig, richtig guten Fußball. Das ist nichts, wo wir hingehen und wie die Deutschen 7:1 drüberfahren. Das wird ein sehr schweres Spiel. Wir müssen hundertprozentig an unsere Obergrenze kommen, damit wir das Spiel auf unsere Seite ziehen."

Rangnick erwartet einen Gegner "mit Dreier- oder Fünferkette, mit einem sehr kompakten mannschaftlichen Verhalten, immer darauf aus, dem Gegner die Räume extrem eng zu machen und dann schnell umzuschalten. Sie sind darauf aus, den Gegner anzulocken, um dann in freie Räume reinkontern zu können".

Das große Thema Restverteidigung

Das letzte Testspiel gegen Tunesien hat genau dort eine Schwäche des ÖFB-Teams aufgedeckt. Die Restverteidigung ließ vor allem vor der Pause sehr zu wünschen übrig, immer wieder entstanden bei schnellen Gegenstößen des Gegners brenzlige Situationen.

"Das war eines der Themen, das sich in den letzten Wochen durch die Einheiten und Videobesprechungen gezogen hat. Darauf haben wir großen Wert gelegt", verrät der Teamchef.

"Wir müssen richtig Spaß haben an dem, was da am Platz passiert"

Ralf Rangnick

Vor allem in den letzten drei Trainingseinheiten lag der Fokus auf der Restverteidigung. Rangnick ist mit dem Gesehenen zufrieden: "Wenn wir das so auf den Platz bringen, wie es im Training ausgesehen hat, mache ich mir keine Sorgen."

Spaß mit dem Ball

Doch auch das Spiel mit dem Ball wird entscheidend werden. "Ich schätze mal, sie werden nicht 90 Minuten vorne hoch attackieren. Wir werden eher den Ball haben", weiß Xaver Schlager.

Das seien dann die schwierigen Spiele. "Der Gegner wartet nur auf deine Fehler und du darfst dir keine erlauben. Oft ist das sehr kompliziert. Es ist wichtig, dass wir Ruhe bewahren, gut im Gegenpressing sind und versuchen, das 1:0 zu machen. Wenn wir einem Rückstand hinterherlaufen würden, wäre die ganze Sache noch verzwickter, weil sie sich dann noch mehr auf Umschaltmomente verlassen. Das dürfen wir nicht zulassen", so Schlager.

Deshalb fordert Rangnick auch: "Wir brauchen die nötige Spielfreude und Lockerheit. Wir müssen richtig Spaß haben an dem, was da am Platz passiert."

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