ÖFB-Team: Zittern um Baumgartner und Alaba
Kurz vor dem Test gegen Tunesien verletzte sich ein ÖFB-Kicker und konnte nicht starten. Was zuerst nach einem Wehwehchen aussah, klingt nun doch etwas ernster.
PRESENTED BY
von Simon Urhofer
Österreich bangt knapp zwei Wochen vor WM-Start um zwei seiner Schlüsselspieler.
Christoph Baumgartner verspürte beim Aufwärmen vor dem Testspiel gegen Tunesien (Spielbericht>>>) bei einem Schuss einen Stich im Hüftbeuger und konnte deshalb nicht wie geplant in der Startelf auflaufen.
Genaueres über die Schwere der Verletzung wisse man erst nach einer Untersuchung am morgigen Dienstag, sagt Teamchef Ralf Rangnick gegenüber "ServusTV".
Von "nicht so schlimm" zu "nicht so gut"
Kurz nach dem Spiel schürt Goldtorschütze Marcel Sabitzer Hoffnung: "Er sagt, dass er glaubt, dass es nicht so schlimm ist."
Etwas später hört sich die Einschätzung des Teamchefs zu Baumgartners Verletzung deutlich pessimistischer an. "Es sieht im Moment leider nicht so gut aus", meint der 67-jährige Deutsche bei der Pressekonferenz.
Vorsichtsmaßnahme bei Alaba
Darüber hinaus erklärte Rangnick auch die Auswechslung von Kapitän David Alaba zur Pause. Denn dieser Wechsel sei nicht leistungsbezogen gewesen.
Der Innenverteidiger "hat muskulär etwas gespürt in der Halbzeit, ich hoffe nur eine Verhärtung", meint Rangnick. "Deshalb sind wir kein Risiko eingegangen."
MRTs schon am Dienstag in der Früh
Klarheit wird es bereits früh am morgigen Dienstag geben: Um 7:30 stehen nämlich die MRTs bei Baumgartner und Alaba auf dem Plan.