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Messi-Doppelpack! Österreich muss sich Argentinien beugen

Die ÖFB-Elf liefert vor allem in Durchgang zwei einen mutigen Auftritt. Am Ende macht aber einmal mehr Lionel Messi den Unterschied aus.

Ein ordentlicher Auftritt wird nicht belohnt!

Österreich muss sich im zweiten WM-Gruppenspiel Weltmeister Argentinien mit 0:2 beugen. Mann des Spiels ist einmal mehr Lionel Messi mit zwei Toren.

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Messi scheitert vom Punkt...

Ein langes Abtasten gibt es von beiden Mannschaften nicht. Vor allem Argentinien startet direkt offensiv und mutig. Nach einem Steilpass wird Lautaro Martinez von Stefan Posch und Xaver Schlager in die Zange genommen.

Nach minutenlangem VAR-Check entscheidet der Unparteiische auf Strafstoß. Superstar Lionel Messi tritt an, schießt die Kugel aber rechts am Tor vorbei. ÖFB-Goalie Alex Schlager hätte die Ecke geahnt (9.).

Spätestens nach dem verschossenen Elfmeter wird die ÖFB-Elf mutiger und kommt immer besser in die Partie rein.

Doch aus dem Nichts wird erneut Argentinien gefährlich. Messi tankt sich mit etwas Ballglück durch, David Alaba rettet und Schlager verhindert das Eigentor (19.).

...und überholt Klose

Wenn der Titelverteidiger gefährlich wird, dann immer über Messi. Der Superstar leitet eine Situation selbst ein, Schlager wehrt sein Zuspiel gefährlich nach vorne ab. Den Nachschuss blockt David Alaba aber (31.).

Österreich hält gut dagegen, doch Argentinien präsentiert sich im Spiel nach vorne immer wieder brandgefährlich. Nach einem Angriff über die linke Seite wird der Ball in den Rückraum zurückgelegt und Messi trifft mit seinem Signature-Move zum 1:0 (40.).

Xaver Schlager findet, er sei in der Entstehung gefoult worden. Ein VAR-Check bleibt allerdings aus.

Damit ist der achtfache Weltfußballer nun alleiniger Rekordtorschütze bei Weltmeisterschaften (17 Tore), lässt DFB-Legende Miroslav Klose hinter sich (16 Tore). Messi überholt Klose! Die besten WM-Torschützen aller Zeiten >>>

So geht es mit einem knappen, aber verdienten 1:0 für den Favoriten in die Halbzeitpause.

Österreich wird stärker

Die Halbzeitansprache von Ralf Rangnick scheint gefruchtet zu haben. Österreich kommt mit viel Schwung aus der Kabine, presst nun früher drauf und kommt so auch zu Strafraumszenen. Die klaren Torchancen bleiben aber Mangelware.

So muss eben ein Standard her: Nach einem Foulspiel an Konrad Laimer an der Strafraumgrenze, versucht es Marcel Sabitzer per direktem Freistoß. Emiliano Martinez ist aber zur Stelle und verhindert den Ausgleichstreffer (55.).

Von Argentinien kommt, auch aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung von Österreich in Durchgang zwei, weniger. Michael Gregoritsch kommt zu einer Kopfballchance, der Ball geht aber deutlich über das Tor (67.).

Die Chancen fehlen dem ÖFB-Team

Pünktlich zur zweiten Trinkpause wechselt Rangnick dreifach und bringt mit Marco Friedl, Alex Prass und Marko Arnautovic frische Kräfte.

Wenig später hat Argentinien nach einem Kopfball vom eingewechselten Nico Gonzalez die Chance auf die Vorentscheidung. Der Flügelspieler köpft aber knapp am langen Pfosten vorbei (72.).

Kurz vor Schluss hat dann erneut Gonzalez die Topchance nach einem Konter, mit vereinten Kräften verteidigt Österreich die Situation aber weg (86.).

Messi trifft nach einem Konter

In der Nachspielzeit köpft auch noch Patrick Wimmer am Tor vorbei (90.+3).

Messi legt nach einem Konter schließlich auch noch das 2:0 nach, nachdem Julian Alvarez zuvor an Schlager scheitert (90.+5).

Österreich hat sich teuer verkauft, im Spiel nach vorne aber nicht die nötige Durchschlagskraft entwickelt.

Argentinien führt die Gruppe J nun mit sechs Punkten an und ist so gut wie sicher Gruppensieger.

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