Endstand
3:0
1:0 , 2:0
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Das ÖFB-Team trauert: "Wir werden Zeit brauchen..."

Österreich hatte gegen Spanien über weite Strecken keine Chance. "Wir sind sehr enttäuscht, dass wir so weit weg waren."

"Wir werden Zeit brauchen, um das zu verarbeiten", sagt ein zerknirschter David Alaba.

Das ÖFB-Team verabschiedet sich mit einer 0:3-Niederlage gegen Spanien im Sechzehntelfinale der WM.

"Verdient ausgeschieden"

"Wir sind verdient ausgeschieden", spricht Romano Schmid aus, was jeder der rund 70.000 Fans im Stadion und Millionen vor den TV-Geräten gesehen hat.

Das ÖFB-Team konnte die Anfangsphase der Partie zwar noch offen gestalten, mehr dann aber auch nicht.

Spanien an der Leistungsgrenze?

Teamchef Ralf Rangnick findet: "Bis zum 2:0 waren wir absolut im Spiel. Die Spanier mussten absolut an ihre Leistungsgrenze gehen, das hatte mit unserem Auftritt zu tun."

"Spanien ist natürlich auch nicht blöd, sie stellen ihr Spiel um und haben uns dann zeitweise ein bisschen hergespielt"

Nicolas Seiwald

Ein wenig anders sieht es Nicolas Seiwald, der anerkennt, dass die Iberer schon Mitte der zweiten Hälfte das Heft ganz fest in die Hand nahmen.

"Bis zur ersten Trinkpause waren wir richtig gut dabei, haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Spanien ist natürlich auch nicht blöd, sie stellen ihr Spiel um und haben uns dann zeitweise ein bisschen hergespielt. Es ist sehr bitter gelaufen", sagt der Salzburger.

Eine glasklare Angelegenheit

Die Qualität des amtierenden Europameisters auf dem Platz zu sehen und zu spüren, hat auch die ÖFB-Kicker sichtlich beeindruckt.

Alaba sagt: "Sie haben in den 90 Minuten gezeigt, wozu sie fähig sind. Sie haben als Mannschaft den Ball laufen lassen, in Phasen, in denen das nicht jede Mannschaft kann."

Letztendlich war es eine glasklare Angelegenheit. Deutlicher, als sich das die ÖFB-Kicker vorgestellt hatten.

"So weit weg"

"Wir sind sehr enttäuscht, dass wir so weit weg waren. Wir haben es verpasst, unsere Umschaltmöglichkeiten zu nutzen. Schade, dass wir es nicht hingekriegt haben, ebenbürtig zu sein. Wir haben uns von diesem Spiel mehr erhofft", sagt Michael Gregoritsch.

Also geht es für Österreich nach Hause. Schlusswort Marko Arnautovic: "Wir haben es probiert, leider hat es nicht geklappt."

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